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Leben und Luxus an der Budapester Straße Mit seinen 534 Zimmern und 50 Suiten gehört das ›InterContinental Berlin‹ zu den größten und zugleich renommiertesten Hotels der deutschen Hauptstadt. Da es für ein Dienstleistungsunternehmen nicht gerade förderlich ist, sich auf einmal errungenen Lorbeeren auszuruhen, hat die Leitung unter dem langjährigen General Manager Willy Weiland in den letzten Jahren einiges an Aktivitäten an den Tag gelegt, die dazu dienen sollen, die Stellung des ›InterContis‹ als eines der führenden Luxushotels der Spree-Metropole nicht nur zu festigen, sondern auch, um es für die nahe und mittlere Zukunft dementsprechend zu positionieren. Der Wettbewerb ist hart in Berlin. In der Millionenstadt bemühen sich nicht weniger als 16 Fünf-Sterne-Häuser um zahlungskräftige Gäste, und bald werden es gut 20 sein. ![]() Ein kleiner Streifzug durch das ›InterContinental Berlin‹, ausgezeichnet als ›Bestes Business Hotel 2004‹ in Deutschland, vermittelt interessante Eindrücke – und soll an wenigen Beispielen dokumentieren, wie das Traditionshaus mit innovativen Konzepten dabei ist, sich für die Zukunft aufzustellen … Es ist das Panorama, das überwältigt. Hier oben, im 14. Stock, liegt dem Betrachter die Hauptstadt zu Füßen. Tut sie es nicht, dann hat der Hotelgast seinen Blick waagerecht ausgerichtet. Auf diese Weise befindet er sich auf einer Höhe mit zahlreichen Bauten, die im Zentrum Berlins in den Himmel gewachsen sind, während sich einige noch anstrengen, ihre vorgesehene Höhe zu erreichen. Als direkter Nachbar ist der ›Zoologische Garten‹ auszumachen, und in unmittelbarer Nähe, lediglich vom ›Landwehrkanal‹ getrennt, überraschen die weiten Ausmaße des ›Tiergartens‹. Die Ruhe, welche diese grüne Lunge vermittelt, ist bis zur Budapester Straße gegenwärtig. Sie ist auch im Regierungs- und Botschaftsviertel spürbar, das nur einen Steinwurf weit vom Hotel entfernt ist. Hoch oben genießen Wir befinden uns im größten der drei ›Private Dining Rooms‹, die sich auf einer Ebene mit ›Hugos Restaurant‹ befinden, dem höchst gelegenen Gourmet-Tempel Berlins, der auch höchsten kulinarischen Ansprüchen genügt, dokumentiert unter anderem durch einen jener begehrten Sterne, die Michelin vergibt, und durch 17 Punkte, mit denen der Gault Millau 2005 die Arbeit des Teams um Küchenchef Thomas Kammeier und Restaurantleiter Olaf Rode wiederholt gewürdigt hat. ![]() Berlin zu Füßen: Aussicht vom ›Hugos‹ Der erwähnte ›Private Dining Room‹ gewährt Aussichten, die beeindrucken. Das Auge schweift zur ›Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche‹ mit ihrem mahnenden Turmstumpf und dem 22 Stockwerke hohen ›Europa Center‹, auf dessen Dach der überdimensionale ›Mercedes‹-Stern nicht zu übersehen ist; an der Stirnseite des ›Private Dining Rooms‹ treten das klobige Gebäude der ›Charité‹ und der stakelige Fernsehturm am Alexanderplatz ins Blickfeld; schließlich sind von der dritten Seite der umlaufenden Fensterfront die ›Siegessäule‹ und das ›Bundeskanzleramt‹ leicht auszumachen, nicht zu vergessen, wenn auch in einiger Entfernung, jene riesige Baustelle, die aus dem einstmals verschlafenen ›Lehrter Bahnhof‹ den Hauptverkehrsknotenpunkt Berlins werden läßt, wodurch wiederum der ›Bahnhof Zoo‹ zum Vorstadthaltepunkt degradiert werden wird. Auch von der Ferne lassen die mächtigen Baugerüste, Stahlskeletten gleich, die späteren Ausmaße des ›Lehrter Bahnhofs‹ erahnen. Wahrhaft hauptstädtische Dimensionen tun sich hier auf. ![]() Nächtliches Berlin: Im Vordergrund die ›Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche‹, rechts dahinter das Hotel ›InterContinental‹, weiter hinten der Fernsehturm am Alexanderplatz, links die ›Siegessäule‹ und weiter hinten das Gebäude der ›Charité‹ Ein Großteil der erwähnten Gebäude können auch die Gäste von ›Hugos Restaurant‹ mit einem Blick erfassen. Die weitläufigen Aussichten, die sich hier eröffnen, gehen einher mit den kulinarischen, welche die Gäste mit dem Besuch des Top-Restaurants verbinden – und fürwahr: Die hohen Aussichten (sprich: Erwartungen) auf ungetrübte Gaumenfreuden werden erfüllt von interessanten und überraschenden Einsichten in die kreative Kunst der Zubereitung außergewöhnlicher Speisen. Genußkultur par excellence Auf derartige Gaumenerlebnisse freuen sich auch diejenigen, die einen der drei ›Private Dining Rooms‹ gebucht haben, gewährt ihnen doch das Restaurantteam dieselbe professionelle Aufmerksamkeit wie den Gästen, die im ›Hugos‹ schon Wochen zuvor einen Platz reserviert haben. Der Unterschied: In diesen Räumen geht alles eine Idee diskreter und individueller zu. Küche und Keller richten sich nach den – mitunter ausgefallenen – Wünschen der »Special Guests«, und auch die Bestuhlung orientiert sich an den Bedürfnissen des jeweiligen Anlasses. Solches Angebot wird beispielsweise gerne von Geschäftsleuten wahrgenommen, die mit ihren Partnern Kommerz und Kulinarisches auf einer exklusiven Ebene verbinden möchten, manchmal auch einfach nur einen erfolgreichen Abschluß feiern wollen – und dann sind da noch die Menschen, die tagtäglich in der Öffentlichkeit stehen und die jene angenehm-ungestörte Atmosphäre schätzen, welche hier oben herrscht. Praktisch in der Mitte zwischen Restaurant und den ›Private Dining Rooms‹ – und somit von beiden Bereichen gleichermaßen zugänglich – befindet sich ›Hugos Bar‹, die vor dem Speisengang zu einem Aperitif einlädt und nach dem Schlemmen den perfekten Ort darstellt, um den Genußabend beispielsweise mit einer Cigarre abrunden und ausklingen zu lassen. Für den Connaisseur stehen hierfür zwei Humidore bereit, ausnahmslos bestückt mit ›Davidoffs‹. Eine gute Wahl, gehören doch die ›Davidoffs‹ zum Besten, was auf dem internationalen Cigarrenmarkt angeboten wird. Zu der insgesamt wohltuenden Atmosphäre in der 14. Etage trägt nicht zuletzt das Ambiente bei, in dem die Speisen und Getränke serviert werden. So bestimmen im Restaurant klare Linien das Bild, stören keine überflüssigen Schnörkel die moderne Raumästhetik, und die hellen Töne des Parkettbodens und der Tischdecken wechseln ab mit den etwas dunkleren kirschbaumfarbenen der Tische, Säulen und Anrichten, während die kastanienfarbenen Korbsessel für einen etwas stärkeren Kontrast sorgen, ohne dabei eine Disharmonie entstehen zu lassen. Neben den schon aufgeführten Bewertungen von Michelin und Gault Millau sollen zwei weitere Auszeichnungen nicht unerwähnt bleiben, welche das ›Hugos‹ seiner Meritensammlung zuführen konnte. Wenige Monate nach der Eröffnung im Mai 2003 wurde der Gourmet-Tempel vom Magazin Der Feinschmecker zum ›Restaurant des Jahres‹ und zum ›Besten Trendrestaurant‹ in Deutschland gekürt. Eigentlich müßte es »Neueröffnung« heißen, denn zuvor war das ›Hugos‹ im Erdgeschoß anzutreffen, da allerdings noch unter dem Namen ›Zum Hugenotten‹ (das jetzt als ›Kaminzimmer‹ für kleinere Feiern gebucht werden kann). Anlehnungen an das ›Bauhaus‹ »Special Guests« dürfen sich auch diejenigen wähnen, die ihre Zimmer bzw. Suiten im ›Club InterContinental‹ beziehen. Die 70 Zimmer und Suiten befinden sich in den beiden oberen Etagen des erweiterten Ostflügels, wobei jener »Clubfloor« über eine gesonderte Zugangskontrolle verfügt. Ein separater Check-in, eine Lounge-Bar, eine Library mit Zeitungen, Magazinen und Büchern sowie Videos und CDs sind hier ebenso selbstverständlich wie ein Arbeitsbereich, der sich auf dem technisch jeweils aktuellen Stand befindet. Ein umfangreiches Frühstücksbuffet sowie Snacks und Getränke, die tagsüber angeboten werden, runden das Angebot ab, das der ›Club InterContinental‹ offeriert. ![]() Standardzimmer im ›InterConti‹ Der ›Club InterContinental‹ wurde im April 2002 eröffnet – und sein Konzept hat sofort überzeugt. Wie bei den ›Private Dining Rooms‹ wird er gerne von Gästen genutzt, die zu den öffentlichen Personen gehören und die es schätzen, nicht ständig als Publikumsmagnet herhalten zu müssen. Aber es finden sich auch »normale« Gäste im ›Club InterContinental‹ ein, denn diese Einrichtung ist nicht auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt. Wer gewillt ist, neben seinem Zimmerpreis zusätzlich 50 Euro pro Tag zu entrichten, dem stehen alle Annehmlichkeiten zur Verfügung, die dieser »Clubfloor« bereithält. ![]() Nicht nur von Hotelgästen gern angesteuerter Treffpunkt: Die ›Marlene Bar‹ Wenn schon von neuen Einrichtungen die Rede ist, darf der Wellneß-Bereich nicht vergessen werden. Im Zuge der umfangreichen Umbauten in den letzten Jahren entstand ein 900 Quadratmeter großes Wohlfühlareal, und nachdem der ›Vitality Club‹ mit seinem Schwimmbad, den verschiedenen Saunen, dem Fitneß-Raum – um nur einige Einrichtungen zu nennen – Ende 2002 eröffnet werden konnte, erreichte schon bald darauf, im November 2003, die Nachricht von der Auszeichnung mit einem der begehrtesten europäischen Preise das Hotel an der Budapester Straße: Der Wellneß-Bereich erhielt den ›interior design award – best spa and leisure‹ zuerkannt. ![]() Das Hotel an der Budapester Straße – wer es zum ersten Mal betritt, der wird mit Sicherheit erstaunt sein über die Jahreszahl seiner Eröffnung. 1959 ist das gewesen, zwei Jahre vor dem Bau der Mauer, als das international tätige Hotelunternehmen ›Hilton‹ die Pforten seines Hauses für die ersten Besucher öffnete. ![]() Frühstücksbufett im ›L.A. Café‹ Schon im Vorfeld muß die Planung des Gebäudes, das seit 1979 als ›InterContinental Berlin‹ firmiert, eine weit vorausschauende gewesen sein. Obwohl über die Jahre Umbauten vorgenommen und Anbauten hinzugekommen sind, sich also das Gesicht des Hotels mit den Zeiten gewandelt hat, wird eine gewisse Großzügigkeit die Grundkonzeption geleitet und letztendlich beeinflußt haben. Zunächst einmal überrascht die Weitläufigkeit der Lobby, an die sich zur einen Seite der Wellneß-Bereich anschließt und zur anderen die ›Marlene Bar‹ sowie das ›L.A. Café‹ integriert sind. Weder Mauern noch Raumteiler lassen hier den Blick des Besuchers verharren. Diese Großzügigkeit setzt sich auch in den einzelnen Zimmern und Suiten fort. ![]() Wenn es Nacht wird ... Das alles verbirgt sich hinter einer Fassade, die mit ihrem Schachbrettmuster schon lange zu einem der markanten Wahrzeichen der Stadt Berlin gehört – und die mittlerweile unter Denkmalschutz steht. Vieles erinnert an den Stil des ›Bauhauses‹. Berliner Treffpunkt Nur wenige Schritte vom Empfang erstreckt sich die ›Marlene Bar‹. »Erstreckt« ist hier der richtige Ausdruck, denn dieser elegant konzipierte Aufenthaltsort, den nicht nur die Hotelgäste ansteuern, sondern auch für zahlreiche Berliner als beliebter Treffpunkt gilt, ist ebenfalls großzügig angelegt – und obgleich rund 180 Sitzplätze, zu denen an schönen Tagen noch 30 Terrassenplätze hinzukommen, für eine große Kapazität stehen, hat der Gast mehr als ausreichend Platz, sich zwischen den einzelnen Sitzgruppen zu bewegen. Warme Töne herrschen beim Interieur vor, und wie im ›Hugos‹, so unterstützt auch in der ›Marlene Bar‹ hochwertiges Kirschholz die angenehme Atmosphäre. Natürlich ist der Tresen der Mittelpunkt der ›Marlene Bar‹. Hier wirkt unter der Leitung von Jörg Wiesner ein zwölfköpfiges Team, das neben den bekannten Long- und Softdrinks und Spirituosen über 70 Cocktails, darunter 15 alkoholfreie, für seine Gäste bereithält. Darunter sind auch einige Cocktails, die in der ›Marlene Bar‹ kreiert worden sind und mit ihren Namen – etwa ›Rote Lola‹ und ›Marlene Summer‹ – an den Weltstar erinnern. Aber auch Snacks für die Zeit vor und nach Mitternacht werden offeriert – und gerne bestellt. Dabei können die Gäste – wie im Haus insgesamt – einen aufmerksamen Service erwarten. Jörg Wiesner, seit zehn Jahren im ›InterConti‹, hat eine hervorragend eingespielte Mannschaft aufgestellt. Das mag vielleicht daran liegen, daß er sich mit seinen Leuten jedes Jahr für einige Tage vom Hotelbetrieb »ausklinkt«, um mit ihnen einen kurzen »Erlebnisurlaub« anzutreten. Solche gemeinsamen Aktivitäten fördern und stärken den Zusammenhalt eines Teams. Einem aufmerksamen Besucher wird es jedenfalls nicht entgehen, daß er es hier mit einer Mannschaft zu tun hat, in der das Wort »Teamgeist« keine leere Phrase ist – was sich somit auch auf einen Service auswirkt, der als »perfekt« bezeichnet werden kann. Dieser Service bezieht sich auch auf die tägliche Live-Musik, die hier von 21 Uhr bis zwei Stunden nach Mitternacht im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne geht (ohne aufdringlich zu wirken) – und nicht zuletzt bezieht er sich auf die Cigarren, die in einem großen Klimaschrank darauf warten, geraucht zu werden. Dabei handelt es sich ausschließlich um Cigarren der Marke ›Bossner‹. Hier kann der Connaisseur auf das gesamte Sortiment zurückgreifen, mit dem ›Bossner‹ aufwartet – immerhin mehr als 15 Formate, hergestellt in der Dominikanischen Republik und in Nicaragua. Von (relativ) mild bis (relativ) kräftig reicht die Geschmacksstärke der Cigarren, und so wird der Aficionado auch hier eine Cigarre finden, mit der er einen angenehmen Abend verschönern kann. Alle Formate zeichnen sich durch eine gute Machart aus, haben ein einwandfreies Zug- und Brandverhalten und geben während des Rauchens interessante Aromen frei – wie es sich nun einmal für eine Premium-Cigarre gehört. Diese Premium-Cigarren können auch in der angrenzenden ›Bossner Lounge‹ geraucht werden, einer kleinen Bibliothek, die mit ihren schweren Ledersitzmöbeln und ihrem offenen Kamin in jenem englischen Stil eingerichtet ist, der durch sein gediegenes Ambiente zugleich Vornehmheit und Zurückhaltung ausdrückt. Da die Lounge durch einen direkten Zugang mit der ›Marlene Bar‹ verbunden ist und selbst über einen kleinen Tresen verfügt, ist auch hier der bewährte Service durch das Team von Jörg Wiesner gewährleistet Die Bibliothek wird gerne als Interview-Kulisse von Filmstars und Politikern genutzt. So hat hier Sophia Loren in Mikrophone gesprochen, und auch Jacques Chirac, Wladimir Putin und Gerhard Schröder – um die Apologeten der neuen Achse Paris–Berlin–Moskau beispielhaft zu nennen – haben in der Lounge schon Rede und Antwort gestanden. Warum die Mächtigen dieser Welt nicht selten im ›InterContinental Berlin‹ zusammentreffen, ist auch ein Resultat der hohen Sicherheitsstandards, über die das Hotel verfügt. Ein eigenes Sicherheits-Management steht bereit – ein weiterer Grund, warum in dem Hotelkomplex auf der Budapester Straße zahlreiche Konferenzen und Tagungen, nationale wie internationale, stattfinden. Zurück zur ›Marlene Bar‹. Sie ist eine Hommage an die »Dietrich«, und so zeichnet die Bar wichtige Stationen im Leben der gebürtigen Berlinerin nach (geboren 1901 in Schöneberg). Zu den Ausstellungsstücken, die von der Stiftung ›Deutsche Kinemathek Berlin‹ zur Verfügung gestellt werden, gehören zum Beispiel einige Koffer, mit denen die große Aktrice durch die Welt gereist ist. Die Idee für den Namen ›Marlene Bar‹ wurde 1992 geboren. Seinerzeit sollte die damalige Hotelbar umgebaut werden und mit einem innovativen Konzept eine Begegnungs- und Verweilstätte entstehen, die ihresgleichen sucht. Der damalige Anspruch: »Eine Hotelbar muß eine gelebte und eine erkannte Identität besitzen, um attraktiv für den Gast zu sein, ihn zum Bleiben und zum Wiederkommen zu bewegen.« Diesem Anspruch sind die Planer in allen Bereichen gerecht geworden. Entstanden ist ein Refugium der Ruhe und der Begegnung – zwei Pole, die sich in diesem Fall nicht widersprechen und die zeigen, was möglich ist, wenn ein ausgereiftes Konzept den notwendigen Raum für die unterschiedlichsten Bedürfnisse bietet. Die »Rote Lola« hätte bestimmt ihre Freude an dieser Bar, auch wenn sie nicht so verrucht daherkommt wie der ›Blaue Engel‹, liebte doch die Dietrich die Extravaganz und die Eleganz – und letzteres Gefühl vermittelt die ›Marlene Bar‹ allemal. Das muß sich auch Sabine Christiansen denken, ist doch die Polit-Talkerin nach ihrer allsonntäglichen Sendung häufig mit ihren Gesprächsgästen hier anzutreffen. Ein letztes Wort noch zur ›Bossner Lounge‹ und den angebotenen Cigarren. Konstantin Loskutnikov, der Besitzer der Marke, hat darauf bestanden, daß für die einzelnen Cigarren der normale Einzelhandelsverkaufspreis verlangt, also kein Service-Aufpreis erhoben werden dürfe – und er hat darauf bestanden, daß die gesamte Bar-Crew eine ausgedehnte Schulung erhielte, während der das Wissen um die Cigarre vermittelt und vertieft werden würde. Wenn sich also beispielsweise ein Gelegenheitsraucher nicht entscheiden kann, welches Format er denn wählen solle, so kann er sich ruhigen Gewissens auf den fachkundigen Rat eines der Servicekräfte verlassen. Er wird nicht enttäuscht werden. Danach kann er in Ruhe seine Cigarre genießen, vielleicht dabei die Augen schließen – und eventuell einige Sequenzen aus dem Blauen Engel an seinem geistigen Auge vorbeiziehen lassen … |
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