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Das Erbe der Gebrüder Upmann Nicht nur die Musikanten aus dem berühmten Märchen der Gebrüder Grimm erwählten Bremen als Handlungsort. Hier siedelten sich auch die Vorfahren der Gebrüder Hupmann an. Ein Haus in guter Lage, Respekt der Nachbarn, ein solides Familienunternehmen (die Bank der Hupmanns) – all das war über Jahre gewachsen und wurde eines Tages das Erbgut von Hermann und August Hupmann. Die Bank der Hupmanns war nicht die berühmteste und auch nicht die ertragreichste in Deutschland, dafür aber stabil und solide. Das Unternehmen errang weder glänzende Siege noch vernichtende Niederlagen. Im tiefsten Inneren ihres Herzens träumten die beiden Brüder von einer Explosion, einem Orkan, der ihr Leben emotional, aber auch finanziell bereichern sollte. Für einen braven Bürger außergewöhnlich. ![]() Wie dem auch sei: Es wurde beschlossen, die Brüder Hermann und August ans andere Ende der Welt, auf die ferne und relativ unbekannte Insel Kuba zu schicken, um dort eine Filiale der Familienbank zu eröffnen. Seit der Zeit – 1843 – bekamen die europäischen Klienten der Hupmanns kubanische Cigarrenkisten mit dem Bankemblem geschenkt. Damals herrschte auf Kuba ein wahrer ökonomischer Boom. Auf der Insel gab es keine besonderen Ressourcen oder Technologien, die das hohe wirtschaftliche Niveau hätten stützen können. Ihr ganzer Stolz war das Cigarrengeschäft. Darin war Kuba einzigartig. Die gestiegene Nachfrage in Europa nach Cigarren machte diesen Industriezweig zu einer Goldader. Die Investitionen der Gebrüder Hupmann waren die ersten deutschen Einlagen in diese Industrie. Am 1. Mai 1844 eröffneten sie in Havanna ein Depot und begannen den Handel. Die Nachfrage nach Cigarren wuchs beinahe täglich und erreichte 1855 ihren Höhepunkt. Der Export von Havannas betrug damals 360 Millionen Stück. Die Hupmanns konnten nicht ahnen, daß dieser Rekord niemals gebrochen werden würde. Feine Aromen, langanhaltender Geschmack, Ausgesuchtheit und Vollkommenheit der Cigarren aus den besten Blättern der Vuelta Abajo standen für die Marke ›H. Upmann‹, die schnell die Dankbarkeit der Käufer sowie internationale Berühmtheit erlangte. Die erste Fabrik der Gebrüder Hupmann in der Calle San Miguel 75 trug anfänglich den Namen ›La Madama‹. Doch bald geriet dieser Name in Vergessenheit. Die Fabrik gewann ihren Ruhm in der Welt mit dem Cigarrennamen ›H. Upmann‹. Mit der Zeit wurde sie jedoch zu klein und schaffte es nicht mehr, dem wachsenden Bedürfnis nachzukommen, das durch die Kauflust entstanden war, welche die ›H. Upmanns‹ entfacht hatten. 1886 kam dann die Marke ›La Anita‹ hinzu, und die Gesellschaft fing an, ihre Produktionsmenge zu erhöhen. ![]() Im Jahre 1890 wurde die zweite Fabrik der Gebrüder in der Calle Carlos III 159 eröffnet. Auch sie hieß ›La Madama‹. Das war zwar nicht der richtige Name, aber die alten Arbeiter nannten sie noch lange so. Gewohnheitssache. Eines der Geheimnisse für den Erfolg der Hupmanns war ihr durch und durch ernsthaftes, geradezu akribisches Verhältnis in Sachen Qualität. Vielleicht war gerade diese Genauigkeit Urheber der Hupmannschen Idee von der Cigarrenkiste. Auf dem langen Weg über den Ozean zu den Klienten in Europa verloren die Cigarren ihre wunderbaren Eigenschaften. Da kamen Kisten aus Zedernholz sehr zustatten. Übrigens waren sie zunächst nicht zum Verkauf, sondern als Präsente für die Bankkunden der Hupmanns in Deutschland gedacht. Als dann Anfang der 60er Jahre die ersten Etiketten herauskamen, hinterließ Hermann Hupmann auf jedem Etikett einer Cigarrenkiste seine Unterschrift, die dem Käufer versicherte, daß er sich höchstpersönlich von der ausgezeichneten Qualität jeder seiner Cigarren überzeugt hatte. Und die Qualität konnte sich wirklich sehen lassen: Auf internationalen Handelsausstellungen erhielten die Cigarren der Marke ›H. Upmann‹ nicht weniger als zehn Goldmedaillen. Nennen wir in der Folge nun auch die Menschen wie die Cigarren, denn das hat seinen Grund … Ein Jahrzehnt nach dem Aufkommen der Etiketten dachten schließlich fünf Besitzer der größten Cigarrenfabriken auf Kuba darüber nach, wie man sich vor Fälschungen kubanischer Cigarren schützen könnte, denn immerhin wurden durch diese »Nachgemachten« Ansehen und Autorität der Originale untergraben. Die Besitzer gründeten die ›Havana Cigar Brand Association‹. Hermann Upmann war einer der Gründer. Nachkommen Die Wirtschaftskrise Ende des 19. Jahrhunderts brachte der Tabakindustrie große Verluste ein. Die Firma ›H. Upmann« wurde zu dieser Zeit von den Söhnen Hermann Upmanns geleitet, von Hermann Albert und Albert Heinrich. Drei Jahre nach dem Tod des Vaters – er war 1897 gestorben – waren sie nach Kuba gefahren, um das Cigarrengeschäft kennenzulernen. Obwohl Hermann Upmann junior damals erst 18 Jahre alt war, wurde er dennoch in Kürze Geschäftsführender Direktor der Bank und der Cigarrenfabriken ›H. Upmann‹. Sein Onkel August – derselbe, der zusammen mit Hermann senior das Geschäft angefangen und auf die Beine gestellt hatte – begab sich, nachdem er seinem Neffen die Leitung übergeben hatte, zurück ins heimatliche Bremen. Nominell blieb er bis zu seinem Tod der Firmenchef. Es muß erwähnt werden, daß Hermann senior noch einen dritten Sohn hatte. Karl Upmann trat ebenfalls in die Fußstapfen seiner Eltern, beschritt dabei jedoch einen recht unkonventionellen Weg. Die Historie bewahrt Stillschweigen, warum es ihm nicht beschieden war, einen Platz innerhalb des Familienunternehmens zu finden. Vielleicht wollte er Unabhängigkeit, vielleicht konnte er mit seinen Brüdern nicht übereinkommen. Jedenfalls eröffnete er seine eigene Cigarrenfabrik in New York, in der aus Kuba importierte Blätter verarbeitet wurden. Die Marke ›H. Upmann‹ gehörte jedoch ausschließlich seinen Brüdern. Das Ende des Geschäfts Anfang des 20. Jahrhunderts stabilisierte sich die Lage auf dem Tabakmarkt in Kuba. Mehr noch, ein neuer Cigarrenboom begann. 1903 versuchte dann der amerikanische Tabakmagnat J.R. Duke mittels seiner Firma ›Havana Tobacco Company‹ den kubanischen Cigarrenmarkt zu monopolisieren. Dies war beileibe nicht der einzige Versuch, die kubanischen Hersteller ihrer Unabhängigkeit zu berauben. Unter anderem wurde einiges unternommen, um die Fábrica der Upmanns für eine Million US-Dollar aufzukaufen (plus der geschätzten Summe jenes Werts, den Produktionskapazität und Depots ausmachten). ![]() Die Chefs dachten auch an das allgemeine kulturelle und intellektuelle Niveau ihrer Arbeiter. Eine der diesbezüglichen Bemühungen: Leseunterricht Zu dieser Zeit faßte die alte Fabrik der Gebrüder Upmann in der Calle Carlos III schon nicht mehr alle Arbeiter: 1200 Menschen arbeiteten dort (900 Männer und 300 Frauen). Also eröffneten die Upmanns eine neue Fabrik, und zwar in der Stadt Calabazar, 20 Kilometer von Havanna entfernt. Außerdem kauften die Brüder neue Marken: im November 1907 ›La Flor del Figaro‹, im Dezember 1911 ›C.G. and Company‹. Wie gesagt, das Geschäft lief. Der persönliche Rekord der Upmanns in diesen Jahren betrug 25 Millionen Cigarren im Jahr, aufgeteilt in mehr als 200 Formaten. Das Glück hielt jedoch nicht lange an. Es ging in der weltweiten Katastrophe namens Erster Weltkrieg unter. Der Krieg zerstörte das Geschäft, die Kontakte, die Handelsbeziehungen zu Kuba, das Vertrauen in die deutsche Nation und die kleine glückliche Welt der Familie Upmann. Ihre Nationalität wurde zu einem unüberwindbaren Hindernis, einer Barriere für die weitere Tätigkeit. Sie war indirektem Druck und direkter Gewalt ausgesetzt. Nachdem Hermann Albert Upmann auf die schwarze Liste gekommen war, wurde er unter Hausarrest gestellt, und alle Operationen seiner Bank wurden gestoppt. Sein Bruder Albert reiste in die USA aus. Einige Jahre lang wurden keine ›H. Upmanns‹ hergestellt. Trotz vieler Anstrengungen erholten sich die Brüder nach der erzwungenen Untätigkeit nicht mehr, und 1922 wurde offiziell der Bankrott des Unternehmens erklärt. Die berühmte Fabrik ›H. Upmann‹ wurde buchstäblich für Pfennige verkauft. Hermann Upmann junior starb 1925 in Havanna. Da war der Prozeß zur Liquidierung seiner Firma noch in vollem Gange. Neue Besitzer Am 18. Dezember 1922 nahm die Firma ›Frankau & Co.‹ offiziell die Cigarrenfabrik ›H. Upmann‹ in Besitz. Die Geschichte der Wechselbeziehungen zwischen den Firmen ›H. Upmann‹ und ›Frankau & Co.‹ reicht bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Joseph Frankau zog 1841 von Deutschland nach London und gründete dort die Firma ›Frankau & Co.‹ Die Landsleute lernten sich jedoch erst kennen, als beide ihre Heimat verlassen hatten. Die Cigarren waren der Grund. Die Firma ›Frankau & Co.‹ handelte nicht nur mit Gummischwämmen und medizinischen Blutegeln, sondern auch mit Cigarren – und wurde so zum Lieferanten der Marke ›H. Upmann‹ in London. Im 20. Jahrhundert kreuzten sich ihre Wege wieder. An dieser Geschichte waren allerdings weder einer der Upmanns noch ein Frankau beteiligt. Hilbert Frankau, der Enkel des Firmengründers Joseph, hatte noch 1916 seine Firma an den Konzern ›Braden & Stark‹ verkauft. Und ebendiese neuen Besitzer trafen die Entscheidung, die Fabrik und die Marke ›H. Upmann‹ zu kaufen und zwei alte Partner zusammenzuführen. So entstand die Firma ›J. Frankau S.A.‹, doch sah sie die Cigarren vornehmlich als Profitquelle an. Die neuen Besitzer verstanden nichts von den Feinheiten der Cigarrenherstellung; deshalb verpachteten sie die Fabrik bereits 1924 an die Firma ›Solaun and Bros.‹, die von den vier Brüdern Solaun gemeinsam geführt wurde. Um die berühmte Marke wiederzubeleben, stellten sie die Koryphäen des Cigarrenhandwerks ein: die Deutschen Otto Braddes und Paul Meier sowie den Spanier Francisco Fernández, die den Upmanns nahezu 25 Jahre auf Treu und Glauben gedient hatten. Die spanischen Brüder Solaun waren bereits 1898 auf die sonnige Insel gekommen. Sie lebten im Zentrum der Tabakprovinz Pinar del Río. Nach einigen Jahren zogen sie nach Havanna und kauften dort eine recht unbekannte Fabrik namens ›Baire‹. Die Arbeitsjahre verliefen nicht ergebnislos: Erfahrung und Wissen waren der Lohn. Dennoch blieben ihre finanziellen Möglichkeiten bescheiden; daher mußte die große Fabrik der Upmanns in der Calle Carlos III in kleine Werkstätten aufgeteilt werden. 1942 eröffneten dann die Brüder an der Ecke der Straßen Belascoian und San Rafael ihr erstes Geschäft. Von Hand zu Hand Es waren jetzt mehr als 90 Jahre seit dem Erscheinen der Marke ›H. Upmann‹ vergangen. Die Firma hatte nach wie vor weder Ruhe noch Stabilität erreicht. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wechselte sie wiederum den Besitzer. Dieses Mal wurde es ein gewisser D. Freeman. Seit 1859 hatte sich ›J.R. Freeman‹ mit der Cigarrenherstellung in England befaßt. In den folgenden 30er Jahren wurde dieser Name mit so populären Marken wie ›Manikin‹ und ›King Six‹ in Verbindung gebracht. Die Produktion wurde erweitert, der Gewinn wuchs. Freeman war dies zu wenig. Er war davon überzeugt, daß man an der Qualität von Cigarren noch lange arbeiten kann und auch muß. Um hinter die Geheimnisse der »Braunen« zu kommen, kaufte Freeman die Firma ›J. Frankau S.A.« und mit ihr zusammen die Fabrik der Upmanns inklusive das Recht, die Marke zu nutzen. ![]() Heute werden drei Marken in der Fábrica ›H. Upmann‹ hergestellt: ›H. Upmann‹, ›Montecristo‹ und ›Diplomáticos‹. Was das Verkaufsvolumen betrifft, steht die Fabrik an erster Stelle unter den kubanischen Cigarrenherstellern: 25,5 Millionen Cigarren werden hier pro Jahr erzeugt, aufgeteilt in über 30 Vitolas Doch auch Freeman brachte der Marke kein Glück. Selten erschien der Besitzer auf Kuba – und wenn, dann nur, um den Ankauf des Tabaks für seine eigene Produktion in England zu kontrollieren. Letzten Endes beschloß er im Interesse der Marke, sie an kubanische Industrielle zu verkaufen. Bei einer seiner Reisen nach Kuba lernte er Alonzo Menéndez kennen, der zu dieser Zeit zusammen mit dem früheren Chef von ›Partagás‹, Pepe García, die Cigarrenfabrik ›Particulares‹ leitete. Nach einiger Zeit fand dann ein Ereignis statt, das zum ersten Schritt in Richtung einer Wiederbelebung der Marke ›H. Upmann‹ werden sollte … An einem sommerlichen Mittag des Jahres 1935 gingen zwei Herren in die Havanna-Bar ›La Reguladora‹, die sich gegenüber der Fábrica ›H. Upmann‹ befand. Vielleicht hätte niemand auf sie geachtet, wenn sie sich nicht von den übrigen Gästen unterschieden hätten: Sie waren ein bißchen besser gekleidet, gestikulierten ein bißchen stärker und stritten ein bißchen heftiger. Plötzlich waren sie verschwunden. Sie kehrten weder nach Hause zurück, noch erschienen sie zur Arbeit. Das waren die Cigarrenindustriellen Freeman und Menéndez. Zuerst machten sich die Angehörigen Sorgen, später die Untergebenen. Es vergingen zehn Tage ohne Nachricht. Endlich bekam Pepe García ein Telegramm aus New York: Er und Menéndez seien jetzt die Besitzer von ›H. Upmann‹. Für die Marke und die Fabrik wurden 250.000 US-Dollar bezahlt. Wiedergeburt Die neuen Besitzer setzten all ihre Mittel für die Wiedergeburt der ›H. Upmann‹ ein. Angefangen hatten sie allerdings damit, die Marke ›Montecristo‹ herauszubringen. Das war jedoch eher Zufall, denn die ›Montecristo Selection‹ war zunächst einmal eines von den vielen Formaten, welche sie herstellten. Doch diese Vitola war so erfolgreich, daß die beiden beschlossen, dieses Format als Basis für eine neue Marke zu nehmen – eben die ›Montecristo‹. Der einzigartige Tabak und die Qualitätsgarantie, beides Markenzeichen von ›H. Upmann‹, erregten nicht nur die Aufmerksamkeit der kubanischen, sondern auch der ausländischen Händler. Die Sache lief gut. Die ›Montecristos‹ aus der ›Upmann‹-Fabrik wurden sogar noch berühmter als die alte Marke. Eigentlich hatte es die Fabrik der Marke ›Montecristo‹ zu verdanken, daß sie bald den ersten Platz beim Havanna-Export belegte. So wurde beispielsweise ein Jahr vor der Revolution von 1959 ein Drittel aller aus Kuba exportierten Cigarren in der Fabrik von Menéndez und García hergestellt. ![]() Nicht zuletzt hatte man diesen Erfolg auch einer gezielten Arbeitsorganisation zu verdanken. An der Spitze der Fabrik stand der Generalmanager, und jede Abteilung hatte ihren Direktor. Arbeitsdisziplin und strenge Qualitätskontrolle waren die zwei Pfeiler, auf die sich die Produktion stützte. Allerdings führte nicht nur die Errichtung neuer Strukturen, sondern auch die Einhaltung der Rechte der Arbeiter zu diesen überdurchschnittlichen Ergebnissen. Hatte bis 1934 ein Arbeitstag in der Fabrik zehn bis zwölf Stunden, setzte die Gewerkschaft in diesem Jahr den Acht-Stunden-Tag durch, und 1941 wurde schließlich die 44‑Stunden-Woche eingeführt. Darüber hinaus bewirkte die präzise Arbeitsteilung, daß sich die Mitarbeiter spezialisierten. Arbeiter, welche die Cigarren rollten, beschnitten, mit Bauchbinden versahen, nach Farbe sortierten und in Kisten packten, bildeten jeweils ihre eigenen Abteilungen. Die Chefs dachten auch an das allgemeine kulturelle und intellektuelle Niveau ihrer Arbeiter. Eine der diesbezüglichen Bemühungen: Leseunterricht. 1944, im Jahr des 100‑jährigen Bestehens der Cigarrenproduktion von Hermann Upmann, zog die Fabrik in ein neues Gebäude auf der Calle Amistad, gelegen gleich neben der Fabrik von ›Partagás‹. Seit dieser Zeit werden hier die ›H. Upmanns‹ und die ›Montecristos‹ hergestellt. ![]() Ein halbes Jahrhundert später, zum 150. Jubiläum der Marke, überreichte dann Nicholas Freeman, der Enkel von D. Freeman und nunmehrige Besitzer der Firma ›Hunters & Frankau‹, dem Fabrikdirektor Benito Molina ein Bild, auf dem die berühmte silberne Cigarrenkiste von ›H. Upmann, zu sehen ist, die Ende des 19. Jahrhunderts in Rußland angefertigt worden war. Wahrscheinlich hätten Hermann Upmann und Joseph Frankau gewollt, daß ihre Nachkommen die von ihnen angefangene Sache fortführten. Aber sie haben wahrscheinlich nicht einmal davon geträumt, daß ihre Marke so lange existieren und dabei nicht nur genauso populär sein würde wie ehedem, sondern die damalige Popularität sogar noch übertreffen sollte. von Sergej Drosdow |
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