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12 stark motorisierte Blechkleider, die jeden Nachbarn vor Neid erblassen lassen

Bentley Continental GTC
Höhensonne

Mit dem ›Continental GTC‹ schickt die englische Nobelmarke ›Bentley‹ aus Crewe nach dem ›GT‹ und dem ›Flying Spur‹ Ende dieses Jahres eine Cabrio-Version des Luxusboliden auf den Markt. Der Viersitzer erhält ein traditionelles Stoffverdeck mit beheizbarer Heckscheibe und wird von den vollkommen unnostalgischen 560 PS des bewährten 12‑Zylinders angetrieben. Bestückt mit Allradantrieb und gebettet auf einer Luftfederung, soll der ›GTC‹ bis auf 304 km/h beschleunigen. Edle Hölzer und hochwertiges Leder dominieren das Interieur des Cabriolets. Wenn das Verdeck unter seiner Lederabdeckung verschwindet, bleibt verschwenderisch viel Platz für die Fondpassagiere und deren Gepäck. Technische Details und Preise des Supersportlers im Edelzwirn will ›Bentley‹ erst kurz vor dem Verkaufsstart bekanntgeben. Vorab feiert ein weiteres Cabrio sein Debüt. Der ›Azure‹ auf der Basis des ›Arnage‹ kommt bereits im Frühjahr und steht in erster Linie für eines: »Höchste Exklusivität«. Mit dem Synonym für die französische Riviera im Namen verkörpert der ›Azure‹ die Verbindung der feinen Lebensart mit den klassischen Tugenden der englischen Handwerkskunst. Vier Erwachsene genießen in diesem Cabriolet ein Maximum an Behaglichkeit und Luxus, der sich an den höchsten individuellen Ansprüchen orientiert. Der 6,75‑Liter-Twinturbo stemmt 456 PS und ein unglaubliches Drehmoment von 875 Nm. Kraft genug für ein herrschaftliches Cruisen.

Alfa Romeo Spider
»Der Sommer kommt immer wieder …«


… und mit dem ›Spider‹ die schönste Windbraut aus Italien, bei deren Anblick nicht nur die Herzen der eingeschworenen Alferisti höher schlagen werden. Auf dem Coupé ›Brera‹ basierend, zeigt er jedoch ein eigenständiges Heck. Alles soll dieses Cabrio besser können als sein Vorgänger, aber den Schönen sieht man ja bekanntlich auch die kleinen Fehler nach. ›Alfa‹ verspricht eine sehr verwindungssteife Karosserie und mit dem Allradantrieb eine noch schärfere Gangart. Die 4x4‑Variante ist allerdings dem 3,2‑Liter-V6 mit 260 PS vorbehalten, die auch mit einer 6‑Stufen-Automatik geliefert werden kann. Vergessen kann man die anderen Motorisierungen. Die sind so überflüssig wie Notsitze.

Lamborghini Miura
Retro-Fieber


Ein Klassiker kehrt zurück. Von 1966 bis 1972 war der von Marcello Gandini entworfene ›Miura‹ der italienische Traumsportwagen par excellence. Nur knapp 900 Modelle wurden gebaut. Der neue Chef­designer von ›Lamborghini‹, Walter de’Silva, hat sich an die Legende gewagt und mit wenig Strichen eine wunderschöne Studie geschaffen. Eine Entscheidung für die Se­rienfertigung ist noch nicht gefallen. Doch ›Lamborghini‹ geht es gut, und so erwartet die Autowelt ein rassiges Zweisitzer-Coupé mit dem V12‑Mittelmotor aus dem ›Murciélago‹. Der 580 PS starke Motor sitzt dabei vor der Hinterachse, um 90 Grad gedreht und im Gegensatz zu seinem Vorgänger längs eingebaut. Ob Allrad- oder Heckantrieb, Flügel- oder konventionelle Türen: es bleibt genug Zeit für Spekulationen. In einem Punkt wird er sich deutlich von dem Ur-›Miura‹ unterscheiden: Unberechenbare Reaktionen beim Lastwechsel sind passé. Der »Stier« von heute ist zwar noch wild, aber unter Kontrolle.

Jaguar XK Cabrio
Auferstehung im Oberhaus


45 Jahre nach der Sportwagen-Ikone ›E-Type‹ will ›Ford‹ die Marke ›Jaguar‹ mit der neuen ›XK‹-Familie aus ihrem Individualismus befreien. Besitzt der jüngste Sproß der ›XK‹-Familie das Format zum Thronfolger? Die Linienführung mit der langen Motorhaube und dem ovalen Kühlergrill erinnert bewußt an den berühmten Ahnen. Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten, und doch erhitzen sich die Gemüter ob des neuen Designs mit den markanten Kotflügeln und dem grob geschnittenen Heckspoiler. Unbestritten sind dabei die »inneren« Werte: Der 4,2‑Liter-Leichtmetall-V8 mit 298 PS zeigt sich souverän und beschert dem ›XK‹ eine fast vergessene Dynamik. Am Handling ist der Fortschritt am deutlichsten zu spüren. Dank der gut übersetzten 6‑Gang-Automatik kommt schnell Fahrspaß auf, und man kann sich ganz dem Wind und dem Sound hingeben. Stellt sich die typische Inselwetterlage ein, sorgt das Interieur unter der vollautomatischen Stoffhaube für Wohlbehagen. Klassisch in Leder und Wurzelholz oder wahlweise in Alu oder hellem Holz – alle Varianten strahlen Gediegenheit aus. 89.500 Euro sind das selbstbewußte Mindestgebot für die neue ›Jaguar‹-Generation.

Porsche Cayenne Turbo S
Allrad Ultra

Edel, teuer und schnell. Das Motto der deutschen Sportwagenschmiede muß um den Superlativ »bullenstark« erweitert werden. Der Luxus-Vierfüßler (Allradler) ›Cayenne‹ bekommt in der ›Turbo S‹-Variante noch einmal 71 PS draufgesattelt und setzt damit 521 PS bei 5500 U/min gegen Schotter und Schlamm, häufiger aber wohl auf Asphalt. Die Mehrleistung zieht das Kraftpaket aus dem höheren Ladedruck und einem leistungsfähigeren Ladeluftkühler. Damit steigt das Drehmoment um 100 auf 720 Nm an. Einmal losgelassen, stürmt der ›Turbo S‹ in 5,2 Sekunden die 100‑km/h-Marke und wird erst bei 270 km/h ausgebremst. Mit serienmäßigen 20‑Zoll-Rädern und überdimensionierten Bremsscheiben bleibt das neue Top-Modell des ›Cayenne‹ immer unter Kontrolle. Die Ausstattung – inklusive Luftfederung – läßt keine Wünsche offen. Unzählige Lagen feinen Leders, ein Bose-Surround-HiFi-System, Bi-Xenon-Scheinwerfer und der exklusive Blau-Metallic-Lack sind serienmäßig an Board. Soviel Pfeffer hat seinen Preis: 117.573 Euro.

Lamborghini Gallardo Spider
Die Offenbarung

Dieser Roadster kündigt sich bereits vor den Toren der Stadt an, denn der infernalische Sound des 5,0‑Liter-10‑Zylinders kennt keine Gnade. Dieser Roadster will kein Cappuccino-Cruiser sein. Bei 8000 U/min setzt er urwüchsige 520 PS frei und zeichnet beim Spurt auf 100 km/h in 5,3 Sekunden seine gummierte Unterschrift auf den Asphalt. Offen kann man dem Orkan bis zum Limit von 307 km/h trotzen. Bezahlt wird mit einer windgeformten Gesichtsmaske. Den Gegenwert erhält man jedoch in Form eines unvergeßlichen Fahrgefühls. Seinen vollen Schub von 510 Nm gibt der V10 erst bei 4500 Touren frei, wobei ein Verteilergetriebe im Normalfall zuerst die Hinterräder beliefert. Bei Schlupf greift es ein und verwandelt den ›Gallardo Spider‹ in ein Traktionswunder. Grenzgänger – die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 314 km/h – müssen mit einer leichten Reaktion des Hecks rechnen. Beim Getriebe kann zwischen zwei Angeboten gewählt werden: der klassischen 6‑Gang-Schaltkulisse oder der sportlich ausgelegten 2‑Finger-e-gear-Halbautomatik. Keine Sorge, sie schaltet schneller, als sie sich liest. Im Sportmodus kommt der Fahrer beim Mitzählen nicht nach. Beruhigend sind die bestechend guten Bremsen, die jederzeit Rückmeldung über die Situation geben. Bequem ist der Hyper-Roadster nicht, aber die Sitze passen wie angegossen, und jeder Schalter ist gut plaziert. Über Qualität muß man bei ›Lamborghini‹ schon lange nicht mehr reden, dafür aber über den Verbrauch, der nicht unter 17 Liter zu drücken ist. Beim Preis gibt es auch keinen Verhandlungsspielraum: ab 167.620 Euro aufwärts. Basta.

Mercedes SL
Starker Luxus

Seit 1954 stehen die Buchstaben ›SL‹ für eine ununterbrochene Erfolgsgeschichte. Aktuell hat ›Mercedes‹ die Motoren­palette nach oben erweitert und den Roadster dezent optisch re­no­viert. Dem ›SL 55 AMG‹-5,5‑Liter‑V8 spendierten die Stuttgarter neben dem Aktivfahrwerk ›ABC II‹ einen neuen Kompressor und optimierten die Motor­steuerung. Damit steigt die Leistung um 17 auf 517 PS und um 20 auf 720 Nm. Wem das noch immer nicht ausreicht, dem bietet sich der ›SL 65‹ an, dessen kraftvoller V12‑Bi-Turbo mit 612 PS und einem Drehmoment von 1000 Nm derzeit die Leistungsgrenze definiert. Schwäbische Ingenieurskunst demonstriert die 7‑Gang-Automatik ›7G-Tronic‹, deren Sportmodus die Schaltzeit um 30 Prozent verkürzt. Im manuellen Schaltmodus per Lenkradtasten wird auch bei hohen Drehzahlen nicht mehr automatisch in den nächsthöheren Gang gewechselt, sondern konsequent am Fahrerbefehl festgehalten. Das optische Feintuning beschränkt sich auf sehr dezente Retuschen an der Frontpartie durch drei größere Lufteinlässe und stärker betonte untere Stoßfänger. Neu sind die chromgefaßten Nebelscheinwerfer, der Kühlergrill mit drei lackierten Lamellen sowie Heckleuchten in Klarglas. In die Rubrik »Schöner Wohnen« fällt der Bedienhebel für das Variodach in Aluminium. Sinnvoll dagegen ist die Vergrößerung des Navigationsmonitors. Zu guter Letzt schließt jetzt die Klappe des Kofferraums per Fernbedienung.

Audi S6
Das scharfe S

›Audi‹ rüstet auf und plaziert an der Spitze seiner 6er-Baureihe mit der Limousine ›S6‹ und dem ›Avant S6‹ zwei Ringkämpfer mit verborgenen Kräften. Unter dem gutbürgerlichen Blechkleid schlägt ein fremdes Herz, gespendet vom italienischen Vetter ›Gallardo‹. Dessen 5,2‑Liter-V10‑Aggregat leistet nach der Verpflanzung 420 PS bei 6800 Touren und stellt für den Antrieb satte 540 Nm bereit. Damit bleibt der ›S6‹ zwar nominell hinter seinen direkten Konkurrenten ›BMW M5‹ und ›Mercedes E 55 AMG‹ zurück, beeindruckt jedoch mit 5,2 Sekunden bis Tempo 100. Bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung ein und läßt die Tachonadel einfach stehen. Gegenüber dem Vorgänger wurde die Lenkung sowie das Fahrwerk direkter und somit noch sportlicher ausgelegt. Geschaltet wird über eine sechsstufige adaptive Tiptronic, das heißt, die »lernfähige« Technik paßt sich dem Fahrverhalten des Chauffeurs an. Um den permanent allradgetriebenen Oberklassensportler auszureizen, muß der Fahrer nur das zweistufige ESP abschalten. Zum Aufwärmen wird in Phase eins die Antriebsschlupfregelung deaktiviert. Für den sauberen Abflug bleiben dem Könner in der Stufe zwei nur noch die elektronische Differentialsperre, das ABS und die Schutzengel. Bissige 18 Zoll große Bremsen mit innenbelüfteten, groß­zügig dimensionierten Scheiben sorgen für eine exakte Landung. Der ›S6‹ gibt sich dezent und verzichtet weit­gehend auf die tuning­üblichen Potenzmittel. Leicht ausgestellte Kotflügel, zurückhaltender Spoilerkit am Heck sowie vier elliptische Endrohre sind ihm genug. Dazu steht er auf soliden 19‑Zoll-Alus mit 265er Bereifung. Im Kühlergrill trägt der Spurabräumer das ›S6‹-Emblem. Schicke LED-Leuchtbänder funkeln bei Tag und Nacht. Tauchen diese Bänder im Rückspiegel auf, sollte der Vordermann gewarnt sein.

BMW Z4 M Coupé
Blau-weiße Kampfansage

Kaum präsentiert ›Porsche‹ mit dem ›Cayman‹ die Coupé-Version des ›Boxsters‹, kontern die Bayern mit dem ›Z4 M Coupé‹. Die aggressive Linienführung mit der langen Motorhaube und dem weit nach hinten gezogenen Dach teilt das ›M Coupé‹ mit seinem »kleineren« Bruder. Optisch setzt es sich durch einen eigens gestalteten Frontstoßfänger und zwei Doppelauspuffenden ab. Das ›M‹ verdient es sich schließlich durch die Technik unter der Haube, die mit dem 3,2‑Liter-6‑Zylinder aufgerüstet ist. 343 PS können auf 8000 U/min geschraubt werden und ein maximales Drehmoment von 365 Nm bereitstellen. Mühelos sprintet das Coupé in 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wildert damit im ›Porsche‹-Revier. Allerdings hat ›BMW‹ eine Spaßbremse eingebaut, denn weder für Geld noch gute Worte soll die elektronische Abregelung der Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h aufgehoben werden. Ein dankbarer Fall für die Tuning-Branche. Garniert wird das bayerische Power-Bündel mit feiner Technik wie den Bremsen des ›M3 CSL‹, einem ›M‹-Sportfahrwerk mit variabler Differentialsperre und einer elektronischen Drosselklappensteuerung, die bei Betätigung der Sporttaste den Motor noch spontaner auf das Gaspedal reagieren läßt. Mit rund 57.000 Euro ist das ›Z4 M Coupé‹ gute 15.000 Euro billiger als die ›Porsche‹-Konkurrenz – und somit fast ein Schnäppchen.

Ferrari 599 GTB
Maranello Brutalo

Ereignisse aus dem Hause ›Ferrari‹ kündigen sich lange und mit vielen Gerüchten an, denn die Modellpolitik der »Roten« ist sparsam und vor allem ein gut gehütetes Geheimnis. Mit dem ›599 GTB‹ – das Kürzel steht für ›Gran Turismo Berlinetta‹ – präsentiert ›Ferrari‹ aber ganz sicher das stärkste Serienrennpferd des italienischen Traditionshauses. 620 PS stampft das V12‑Triebwerk aus den Kolben, nur 40 weniger als der ›Enzo‹. Die maximale Leistung wird bei 7600 U/min erreicht. Durch die konsequente Leichtmetallbauweise beträgt das Leistungsgewicht 2,6 Kilogramm pro PS und verspricht eine brachiale Beschleunigung sowie ein exzellentes Kurvenverhalten. Die Ferraristi erwarten den Durchbruch der 100‑km/h-Schallmauer in knapp unter 4 Sekunden. Ob die Pace bei 325 oder erst bei 345 km/h abgebrochen wird, bleibt noch geheime Verschlußsache – ebenso wie der Preis, der sich um die 200.000 Euro bewegen dürfte. Offen ersichtlich ist für jedermann die aktuelle aggressivere Formensprache der Karosserie von ›Pininfarina‹. Speziell die Frontpartie macht klar: Hier kommt der neue Leithengst. Führung für ›Ferrari‹.

Aston Martin Rapide
XL Bond


James Bond war ein treuer Mann, jedenfalls wenn es um seinen ›Aston Martin‹ ging, inklusive der dazugehörigen Affaire mit dem … na, Sie wissen schon. Unterwegs im Auftrag Seiner Majestät, blieb höchstens kurzzeitig Platz für eine Dame an seiner Seite. Und nun? Die spinnen, die Briten, stellen einfach ein viertüriges Luxus-Coupé in den Salon, von dem ›Porsche‹ seit Jahren nur Zeichnungen präsentiert. Deren ehemaliger Entwicklungschef Dr. Ulrich Bez zieht nun die Strippen beim englischen Sportwagenhersteller. Der ›Rapide‹ betört auf den ersten Blick. Kraftvoll und elegant steht das klar konturierte Super-Coupé zum Bestaunen bereit und wartet auf die Freigabe zum Serienmodell. 30 Zentimeter länger als der ›DB9‹, erreicht die Karosse exakt 5 Meter. Das typische »Maul« des ›Aston Martin‹ saugt die Luft an für den 480 PS starken V12‑Motor, dessen geballte Kraft mittels eines 6‑Gang-Automatikgetriebes vom Spezialisten ›ZF‹ auf die Straße gebracht wird. Im Innenraum herrscht Stil, wobei sich der Luxus nur im Detail zeigt. Während sieben Rinder den Bezug für die Sitze »spenden«, ruhen die Füße auf einem angeblich handgeknüpften Teppich aus Nepal. Die Türen öffnen sich um 12 Grad nach oben geneigt, damit sie nicht an die Bordsteine stoßen, denn draußen ist das Leben hart. Aber man kann ja beim Wettrennen mit den Wolken in den Himmel schauen – ein Glasdach macht’s möglich. Für die gewissen Stunden läßt es sich photoelektrisch abdunkeln. Bei zu erwartenden 250.000 Euro ist eine spezielle Ablage für den Champagner vorhanden. Für alle Fälle.

Rolls-Royce Corniche
Sonnendeck fürs Oberhaus

›Rolls-Royce‹. Ein Name, der verpflichtet, und ein Kulturkampf, der zumindest in England noch manch blaues Blut in Wallung bringt. Für den automobilen Kenner hingegen ist entschieden, daß der britischen Traditionsmarke die teutonische Pflege wohltut. Ab 2007 wird der Geschichte mit dem neuen ›Corniche‹ ein weiteres Modell, pardon Kapitel hinzugefügt. Der elegante Zweitürer trägt ein feines, maßgeschneidertes vollautomatisches Stoffverdeck. Basis ist der ›Phantom‹ in Alu-Spaceframe mit hinten angeschlagenen Türen, die den Einstieg der in Haute Couture gewandeten Damen erleichtern werden. Dazu sind herrschaftliche Platzverhältnisse garantiert. Sparsamkeit ist eine Tugend – und oder gerade der Upperclass. Wie sonst ist es zu erklären, daß der geplante 16‑Zylinder dem Rotstift zum Opfer fiel und statt seiner der bewährte 6,75‑Liter-V12 mit 460 PS unaufdringlich, aber zuverlässig unter der langen Motorhaube seinen Dienst verrichtet? Understatement eben.

von Björn Breitter
 
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