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Cigarren-Accessoires
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Feuerzeuge
Das praktischste Feuerzeug ist ein Turbofeuerzeug, das wie eine Lötlampe funktioniert. Mit seiner Hilfe läßt sich eine Cigarre schnell und gleichmäßig anzünden. Ein klassisches Gasfeuerzeug erfüllt allerdings ebenfalls diesen Zweck. Benzinfeuerzeuge hingegen sind völlig ungeeignet, da der Tabak schnell den Geruch des Benzins aufnimmt.
Etuis
Etuis aus Leder oder Metall gibt es für eine Cigarre, aber auch für zwei, drei, gar fünf Cigarren. Sie sind nicht für die Aufbewahrung der kostbaren Rauchobjekte gedacht, sondern lediglich für deren (komfortablen) Transport.
Zündhölzer
Auch mit gewöhnlichen Haushaltszündhölzern läßt sich eine Cigarre anzünden. Dazu braucht man allerdings mindestens eine halbe Schachtel, weshalb sich spezielle Cigarrenzündhölzer anbieten: Sie sind länger und dicker, brennen daher auch bedeutend länger. Man sollte nicht sofort an der Cigarre ziehen, nachdem man das Streichholz entflammt hat, sondern zunächst den Schwefel verbrennen lassen, da ansonsten sein Geruch in die Cigarre gelangt.

Aschenbecher
Verwenden Sie keine kleinen Aschenbecher, also nicht solche, die sich lediglich für Cigaretten eignen. Ein Cigarrenaschenbecher sollte – besonders bei mehr als einem Raucher – recht voluminös sein, zudem entsprechend große Vertiefungen am Rand aufweisen, um für das temporäre Ablegen mehrerer Cigarren ausreichend Platz zu bieten. Zwischen den Zügen wird die Cigarre horizontal in eine der Vertiefungen abgelegt, und zwar so, daß der brennende Teil nicht den Aschenbecher berührt. Auf diese Weise ist ein gleichmäßiger Abbrand gewährleistet.
Zedernholzspäne
Eine hervorragende Alternative zu Streichhölzern sind Zedernholzspäne. Die Zedernholzblätter, welche in vielen Kisten die Cigarren abdecken, liefern hierfür das entsprechende Rohmaterial. Einen Span kann man sogar an einer Kerze anzünden, ohne daß hierdurch eine Geschmacksbeeinträchtigung beim Rauchen eintritt. Dagegen sollte man es tunlichst vermeiden, eine Cigarre direkt mit Hilfe einer Kerze anzuzünden, es sei denn, man möchte der Aromenpalette ein wenig Paraffingeruch hinzufügen.

Humidore
Irgendwann wird jeder Cigarrenraucher nicht umhin können, sich für die Aufbewahrung seiner Cigarren einen Humidor anzuschaffen. Bei einem solchen Behältnis kann es sich um eine Art Kiste handeln, aber auch um einen (kleinen) Schrank. Beide sind in der Regel aus Holz gefertigt. Um beim Holz zu bleiben: Mitunter sind Humidore aus edlem bzw. teurem Holz gearbeitet, weisen zudem noch Verzierungen auf, beispielsweise Intarsien. Wieviel Wert beim Kauf eines Humidors auf den ästhetischen Aspekt gelegt wird, bleibt jedem Aficionado selbst überlassen. Wichtig ist vor allem eines: Ein Humidor sollte innen mit ›Spanischer Zeder‹ ausgekleidet sein, da sich dieses Holz als ideal für die Lagerung der braunen Schönheiten erwiesen hat. Zweifach kurios: Die ›Spanische Zeder‹ wächst weder in Spanien, noch handelt es sich hierbei um eine Zedernholzart. Wie dem auch sei: Für die optimale Lagerung der Cigarren müssen besondere klimatische Bedingungen herrschen. Konkret: Die Temperatur sollte zwischen 18 und 22 Grad Celsius betragen, während bei der Luftfeuchtigkeit ein Wert zwischen 70 und 75 Prozent als ideal gilt. Auch ein höherer Wert, etwa 80 Prozent, ist durchaus vertretbar, doch sollte dann ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein. Demnach ist ein luftdicht schließender Humidor ein schlechter Humidor, denn bei solchen Exemplaren besteht für die Cigarren die Gefahr der Schimmelbildung. Jener Gefahr kann einfach, aber wirkungsvoll begegnet werden, indem man den Humidor jeden Tag für einige Minuten öffnet.
Hygrometer
Für die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit ist ein Hygrometer unerläßlich. Dieses Instrument wird in mechanischer und elektronischer Ausführung angeboten. Da elektronische Hygrometer nicht selten recht ungenau sind, empfiehlt sich auf jeden Fall ein (mechanisches) Haarhygrometer.

Anschneider
Es gibt verschiedene »Werkzeuge« für das Anschneiden einer Cigarre: Schere, Guillotine, Cutter bzw. Rundcutter. Die Entscheidung für eines dieser Instrumente richtet sich nach den Vorlieben jedes einzelnen. Zu beachten ist lediglich, daß sich ein Rundcutter (auch »Dorn« genannt) nicht für ein ›Figurado‹-Format eignet.
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