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Aufmerksamkeiten. Vielmehr öffnen um diese Zeit die beiden größten Neuheitenschaufenster der Branche: die ›Baselworld‹ und der Genfer Uhrensalon ›SIHH‹ (›Salon International de la Haute Horlogerie‹). Cigar Clan war für seine Leser auf diesen Messen und präsentiert ein rundes Dutzend der schönsten und wichtigsten Neuheiten. Anfang der Achtziger lag die Uhrenbranche am Boden. Kaum einer hätte damals einen Pfifferling darauf gewettet, daß die mechanische Uhr den Sprung ins 21. Jahrhundert schafft. Dort angekommen, stellt man fest: Die Auguren haben sich getäuscht. Die Branche blüht. Und wie. Jährliche Umsatzsteigerungen von 20 Prozent sind bei den zahlreichen erfolgreichen Marken keine Seltenheit. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Das zeigen die Protagonisten alljährlich sehr eindrucksvoll auf den Uhren- und Schmuckmessen in Basel und Genf. Weil die Käufer teurer Uhren oftmals Gewohnheitstäter sind, brauchen sie ständig neue Anreize, um das Portemonnaie zu öffnen. Wohl auch aus diesem Grund hat sich der Trend zur großen Komplikation überlebt. Während in den vergangenen drei Jahren praktisch jeder namhafte Hersteller ein neues Tourbillon präsentierte, läuft der Wirbelwind (so die Übersetzung von »Tourbillon«) in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes nur noch mit. Abraham Louis Breguet erfand den Käfig, der den Taktgeber der Uhr beherbergt und sich einmal in der Minute um sich selbst dreht, um den Gang von Taschenuhren zu verbessern. Im Zeitalter der Armbanduhr und der High-Tech-Materialien im Uhrwerk fehlt ihm jedoch der praktische Nutzen. Der ist, wie unser Messerundgang zeigt, anno 2007 aber ebenso gefragt wie Innovation und Individualität. Zeitreisende: Uhren für unterwegs Menschen, die viel unterwegs sind, schätzen Uhren, die verschiedene Zonenzeiten anzeigen. Ein Klassiker dieser Gattung ist die Modellreihe ›ww.tc‹ von ›Girard-Perregaux‹. Die kurze Modellbezeichnung steht für ›World Wide Time Control‹. Jüngstes Baby der Schweizer Manufaktur ist die ›ww.tc – Financial‹. Sie ist der erste Chronograph, der nicht nur die Weltzeit anzeigt, sondern auch die Börsenöffnungs- und -schlußzeiten in New York, London, Hongkong und Tokio (Stahl 10.600 Euro, Roségold 19.600 Euro). Das System funktioniert mit zwei drehenden Scheiben. Die äußere ist mit Städtenamen und den jeweiligen Öffnungszeiten bedruckt, während die innere ans Uhrwerk gekoppelt ist und sich einmal in vierundzwanzig Stunden um sich selbst dreht. Wenn der rote Markierungspfeil nun auf eines der Kreissegmente trifft, ist die bezeichnete Börse gerade geöffnet. ![]() ›Girard-Perregaux ww.tc – Financial‹: Zeigt Börsenöffnungs- und -schlußzeiten an Nicht so sehr fürs Börsenparkett als vielmehr für Flugreisende scheint der ›Worldtimer‹ von ›Porsche Design‹ gedacht. Der nutzt den aus der Verkehrsfliegerei bekannten »Three-Letter-Code« als Referenz für die jeweiligen Zonenzeiten. Die moderne Marke, unter dem Dach des Traditionsunternehmens ›Eterna‹ zu Hause, stellt einen klar gestalteten Zeitmesser vor, der mit einem ebenso klar und logisch aufgebauten Mechanismus ausgestattet ist. Zur Einstellung genügt allein die Krone mit integriertem Drücker an der »2 Uhr«-Position. Durch Drehen wird nicht nur der Referenzort im Fenster bei »3 Uhr« eingestellt – synchron dazu bewegt sich auch die zweite Zonenzeit im gegenüberliegenden Zifferblattfenster. Um nun wiederum den Stundenzeiger mit den Anzeigen in den Fenstern zu synchronisieren, genügt ein kurzer Druck auf den integrierten Drücker. Einfacher und funktioneller geht es kaum. Die neue ›Porsche Design‹ ist wahlweise in grau mattiertem oder schwarz PVD-beschichtetem Titan zu bekommen. Abenteuerlust. Das signalisiert die neue ›Master Compressor Extreme W-Alarm‹ von ›Jaeger-LeCoultre‹. Dank der clever konstruierten Weltzeitanzeige orientieren sich Globetrotter nicht nur mühelos auf ihrem Trip durch die Zeitzonen – der raffinierte Alarmmechanismus kann auch lautstark das nächste Abenteuer einläuten oder einfach nur zur gewünschten Zeit wecken. Schließlich sorgt ein ausgeklügeltes ![]() ›Jaeger-LeCoultre Master Compressor Extreme W-Alarm‹: Kombiniert Weltzeitanzeige und Weckfunktion Stoßdämpfungssystem für extreme Schlagresistenz: Ein Luftpolster zwischen dem Titancontainer, der das Uhrwerk beherbergt, und dem 46-Millimeter-Gehäuse (wahlweise Stahl oder Gold) sorgt dafür, daß das neue Kaliber ›912‹ auch bei härtester Beanspruchung nicht aus dem Takt kommt. Außerdem ist in das Gehäuse ein Schnellwechselsystem für das Armband integriert – damit taugt die Uhr unterwegs für jeden Auftritt. Es verwandelt sie blitzschnell vom robusten Sportgerät mit Kautschuk- in einen stilvollen Zeitmesser mit exklusivem Alligatorband. Auf den zweiten Blick: Für Kenner und Genießer Stilvolle Zeitmesser hat die sächsische Manufaktur ›A. Lange & Söhne‹ schon immer gebaut. Stil bedeutet auch Understatement. Genau das repräsentiert die ›Lange 31‹, denn man sieht ihr ihre technische Perfektion und ihre Besonderheit nicht an, zumindest nicht auf den ersten Blick. Diese Uhr muß man sogar aufziehen … aber nur zwölfmal im Jahr. Das Doppelfederhaus mit zwei 185 Zentimeter langen Zugfedern speichert die per mitgeliefertem Aufzugsschlüssel zugeführte Antriebsenergie für einunddreißig Tage durchgehenden und extrem genauen Gang; der Kenner spricht hier von einem Monatsläufer. Es macht die ›Lange 31‹ zur wohl ausdauerndsten Armbanduhr der Welt. Damit das enorme Drehmoment des Federhauses nicht das Uhrwerk zerstört, wurde eigens ein Reduktionsgetriebe entwickelt, das sogenannte »Nachspannwerk«. Wann die erste Uhr ausgeliefert wird, ist noch nicht klar. Sicher ist aber, daß es sich hier um ein sehr exklusives Stück Zeitmessung handeln wird. Die Exklusivität begründet sich zum einen durch den Preis von mehr als 300.000 Euro, zum anderen durch die begrenzte Verfügbarkeit. Weil die Uhr sehr komplex ist und die Fertigungskapazitäten in der ›Lange‹-Manufaktur sehr begrenzt sind, werden voraussichtlich nur zehn Exemplare pro Jahr gebaut. ![]() ›Porsche Design Worldtimer‹: Funktionelle Weltzeituhr in klarem Design Mit großen Stückzahlen kann und will auch ›Langes‹ Nachbar ›Glashütte Original‹ nicht aufwarten. Das hat im Falle der Messeneuheit ›Senator Meissen‹ aber nichts mit der Uhrmacherei zu tun – schließlich arbeitet in dieser Uhr das bekannte und von Kennern wegen seiner Zuverlässigkeit und Präzision beliebte Manufakturkaliber ›100-10‹, welches durch den Saphirglasboden des massiven Roségoldgehäuses zu bewundern ist. Das Uhrwerk ist mit einer Basishöhe von nur 4,3 Millimetern das flachste Automatikuhrwerk innerhalb der Kollektion und unterstützt so die Eleganz dieser Uhr, die stark von ihrem Gesicht geprägt wird: dem Zifferblatt aus edelstem Porzellan. Dieses so schlichte wie elegante Zifferblatt macht das eigentlich Besondere dieser Uhr aus. Es entsteht in Zusammenarbeit mit der renommierten ›Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen‹ und ist für sich gesehen schon ein Kunstwerk – und vor allem reine Handarbeit. Jede Scheibe wird durch hochqualifizierte Schriftmaler mit feinsten Pinseln bemalt. Das gilt für die römischen Ziffern ebenso wie für den Schriftzug ›Glashütte Original‹ und das Meissener Markenzeichen, die »Gekreuzten Schwerter«. Die Porzellanfarben werden in zwei Schichten aufgetragen, und jede Schicht wird bei 900 Grad Celsius im Ofen gebrannt, um die gewünschte Farbtiefe zu erhalten. Hundert Uhren sollen so jedes Jahr zum Stückpreis von 14.500 Euro entstehen, einzeln und von Hand numeriert. ![]() ›Lange 31‹: Läuft einen Monat lang ohne Aufziehen ![]() ›Glashütte Original Senator Meissen‹: Jedes Porzellan-Zifferblatt ist von Hand gemalt und somit ein Unikat Genau fünfzig Exemplare werden von der ›Opus 7‹ gebaut, die das Haus ›Harry Winston‹ in Zusammenarbeit mit dem freien Uhrmacher Andreas Strehler lanciert. Erster Blickfang ist ein wunderschönes Uhrwerk, das sich auch ohne Skelettierung von der Zifferblattseite offen zeigt. Denn ein klassisches Zifferblatt mit Zeigern sucht man bei dieser Uhr vergebens. Die Anzeige übernimmt eine äußerst diskrete Scheibe, die bei »2 Uhr« über Stunden, Minuten und Gangreserve informiert. Die Anzeige beruht auf einem Wechselprinzip; die erwähnte Scheibe dreht sich unter Betätigung der Krone. Ein erster Druck auf den Kronenschutz – und die Stunde ist an der dreieckigen Markierung bei »10 Uhr« auf der Scheibe abzulesen. Ein weiterer Druck setzt die Scheibe ein zweites Mal in Bewegung, um die Minuten anzuzeigen. Nach einem dritten Druck kann der Träger die Gangreserve sehen. Was gerade angezeigt wird, läßt sich auf einer winzigen Hilfsanzeige bei »11 Uhr« ablesen. Dahinter steckt ein raffinierter Mechanismus, der nicht unmaßgeblich zum hohen Preis der Uhr beiträgt. Die ›Opus 7‹ im Weißgoldgehäuse soll 156.000 Euro kosten Immer im Trend: Der Chronograph Schon allein das tonnenförmige Gehäuse ist für die als Ingenieursmarke bekannte ›IWC Schaffhausen‹ eine kleine Revolution. Doch ist beim neuen ›Da Vinci Chronograph‹ der »Motor« mit der Bezeichnung ›Cal. 89360‹ die eigentlich wichtige Neuheit, ist es doch das erste Chronographen-Manufakturkaliber, das die Deutschschweizer entwickelt haben und auch selbst bauen. Das über ein klassisches Kolonnenrad geschaltete Chronographenwerk mit Flyback-Funktion ermöglicht die Anzeige der Additionszeitmessung von Stunde und Minuten in einer analogen Zeitanzeige mit zwei Zeigern, die unterhalb »12 Uhr« plaziert ist. Erhältlich ist der ›Da Vinci Chronograph‹ im auf fünfhundert Stück limitierten Platingehäuse (40.200 Euro) oder in den unlimitierten Varianten Weißgold (21.500 Euro), Rotgold (19.500 Euro) und Edelstahl (10.600 Euro). Eine Hommage an den einstigen ›IWC‹-Chefuhrmacher Kurt Klaus ist die ›Da Vinci Perpetual Calendar Edition Kurt Klaus‹ (Rotgold 27.300 Euro). Der auch heute immer noch agile Klaus erweckte in den Achtzigern mit seiner Erfindung eines autonomen Ewigen Kalendariums, das als Besonderheit auch die Jahreszahl mit allen vier Stellen anzeigt, die ›Da Vinci‹ zum Leben. Das mechanische Innenleben der Neuheit ist identisch mit dem der bisherigen ›Da Vinci‹: Ewiges Kalendarium mit Anzeige der kompletten Jahreszahl, Ewige Mondphasenanzeige, Chronograph und Automatikwerk. Platz findet diese bewährte Mechanikkombination aus rund vierhundert perfekt zusammenspielenden Einzelteilen ebenfalls im Tonneau-Gehäuse der neuen Generation. Die kleine Signatur »K. Klaus« auf dem Zifferblatt gegenüber der Jahreszahlanzeige weist auf den Uhrmacher hin, der sein Können fünfzig Jahre in den Dienst der ›IWC Schaffhausen‹ und somit auch der mechanischen Uhr gestellt hat. Sein Portrait ziert als Reliefgravur den Uhrenboden. Ihren selbst geschaffenen Ruf als »Architekten der Zeit« bekräftigen die Gestalter von ›Ebel‹ mit ihrem neuen Chronographen ›1911 BTR Kaliber 139‹. Architektur manifestiert sich nicht nur im sehr markanten sechseckigen Gehäuse, sondern vor allem in der Gestaltung des reliefartigen und sehr eigenständigen Zifferblatts. Durch zahlreiche Zifferblattdurchbrüche wird das mit Perlenschliff versehene Uhrwerk sichtbar, was der Uhr einen sehr technischen Charakter verleiht. Insbesondere haben sich die Designer einem bei vielen Chronographen bekannten Problem gewidmet: der schlechten Ablesbarkeit der Stoppzeit. ›Ebel‹ hat dieses Thema durch eine neue Anzeigeform für die Stoppminuten und -stunden gelöst. Statt auf den üblichen kreisrunden Hilfszifferblättern erscheinen diese Anzeigen auf zwei vergleichsweise großen Kreisausschnitten – unterhalb »12 Uhr« die Minuten, bei der »6« die Stunden. Der Uhren-Aficionado freut sich über das neue Chronographen-Manufakturkaliber ›139‹, das durch den Sichtboden aus Saphirglas bewundert werden kann. In Stahl wird die neue ›Ebel‹ knapp 6.000 Euro kosten . ![]() ›IWC Schaffhausen‹: Die ›Da Vinci‹-Familie besteht aus einer Automatikuhr, einem Chronographen sowie einem Ewigen Kalender ›Montblanc‹, als Hersteller von hochwertigen Schreibgeräten bekannt, baut seit rund zehn Jahren auch Uhren. Bisher schalten die ›Montblanc‹-Uhrmacher in Le Locle (Kanton Neuenburg) aber ausschließlich Großserienuhrwerke des Schweizer Herstellers ›ETA‹ in eigene Gehäuse ein und lieferten so vor allem in der Preisklasse zwischen 1.000 und 3.000 Euro sehr attraktive Zeitmesser. Doch jetzt schnuppert die Traditionsmarke auch im Uhrenbau Manufakturluft. Der ›Richemont‹-Konzern, dem ›Montblanc‹ angehört, kaufte Anfang des Jahres die finanziell angeschlagene Manufaktur ›Minerva‹ – und schlug sie ›Montblanc‹ zu. Ein erstes Ergebnis dieser Kooperation präsentierten die Verantwortlichen in Genf in Form der exklusiven Kollektion ›Villeret 1858‹, mit der auch die hundertfünfzig Jahre alte Manufakturgeschichte von ›Minerva‹ gewürdigt wird. Wir stellen hier den ›Grand Chronographe Authentique‹ vor, der seinem Namen mit einem Durchmesser von 47 Millimetern alle Ehre macht. Trotz dieser Größe wirkt die Uhr am Arm sehr elegant, was nicht zuletzt der Ein-Drücker-Bedienung des Chronographen zu verdanken ist. Die Start-Stopp-Rückstell-Funktion wird allein über den in der Krone integrierten Drücker gesteuert. Bedient wird damit ein sehr klassisches, in seiner Architektur aber auch sehr elegantes Handaufzugwerk, das erst durch Aufklappen des sogenannten »Offiziersbodens« sichtbar wird. Gebaut werden von dieser Uhr ein Exemplar in Platin, acht in Weißgold und achtundfünfzig in Rotgold – ergibt hintereinandergeschrieben die Jahreszahl 1858 – zu Preisen von 75.000, 50.000 und 45.000 Euro . ![]() ›Graham Chronofighter Oversize Commander‹: Sie ist leichter, als sie ausschaut Mit der klassisch-eleganten ›Montblanc‹ hat die ›Graham Chronofighter Oversize Commander‹ lediglich Dimension und Chronographenfunktion gemeinsam. Doch sonst könnten die Unterschiede kaum größer sein. Die ›Graham‹ pflegt ihren leicht militärisch angehauchten Charakter durch den typischen Daumenhebel zur Bedienung der Start-Stopp-Funktion und gibt sich im übrigen sportlich-technisch. Erzeugt wird dieser Eindruck durch den Einsatz von Titan (Gehäuse) und Karbon (Zifferblatt und Glasrand). Da beide Materialien bekanntermaßen sehr leicht sind, läßt sich die wuchtig erscheinende Uhr am ebenfalls leichten Kautschukband erstaunlich bequem tragen. Nah am Wasser: Regatta- und Taucheruhr Eine Marke, die sich um das Krisengerede in der Branche nie gekümmert und konsequent die eigene Linie verfolgt hat, ist ›Rolex‹. Seit Gründung baut das Genfer Traditionshaus nichts anderes als mechanische Uhren, und das mit anhaltendem Erfolg. Der liegt vor allem darin begründet, daß Innovation bei ›Rolex‹ anders definiert wird als in anderen Unternehmen. Hier werden Fertigungsprozesse und Qualität kontinuierlich optimiert, während komplette Neukonstruktionen eher rar sind. Um so mehr wird es die Freunde der Marke freuen, daß ›Rolex‹ 2007 unter bekannten Modellnamen mit ganz neuen Modellen aufwartet. Ein echter Hingucker ist die ›Yacht-Master II‹ mit integrierter Regatta-Funktion. Darunter versteht man einen Countdown-Zähler, der über die Lünette einstellbar ist – zwischen einer und zehn Minuten. Technisches Highlight: Der Skipper kann – sollte er den Countdown beim ersten Kanonenknall zu früh oder zu spät gestartet haben – über den Drücker bei »4 Uhr« den Countdown mit der offiziellen Rennzeit synchronisieren. Die ›Yacht-Master II‹ ist wahlweise in Gelbgold mit Keramik-Lünette (24.000 Euro) oder in Weißgold mit Platin-Lünette (28.000 Euro) zu haben. ![]() ›Blancpain Fifty Fathoms Automatique‹: Für den sportlichen Einsatz empfiehlt sich eher die Edelstahl-Variante ![]() ›Rolex Yacht-Master II‹: Die Regattauhr ist in Gelb- und Weißgold lieferbar Die »Tradition der Innovation« schreibt sich die Manufaktur ›Blancpain‹ auf ihre Fahnen. Dieses Motto verkörpert die neue Taucheruhr ›Fifty Fathoms Automatique‹ in Perfektion. Zum einen orientiert sie sich optisch stark am historischen Vorbild aus den Fünfzigern, zum anderen wird sie vom neuen, sehr modernen Uhrwerk Kaliber ›1315‹ angetrieben. Die Geschichte der ›Fifty Fathoms‹ reicht ins Jahr 1953 zurück, als ›Blancpain‹ im Auftrag der französischen Regierung eine Einsatzuhr für die neu gegründete Kampfschwimmereinheit lieferte. Im Lastenheft vorgeschrieben war unter anderem die Wasserdichtheit bis in die Tiefe von 50 Englischen Faden (91,45 m), was der Uhr später auch ihren Namen gab. Doch wurde die ›Fifty Fathoms‹ nicht nur militärisch genutzt, auch Jacques Cousteau trug sie, als er den preisgekrönten Film Die Welt der Stille drehte. Seit 1997 ist ihr Name allerdings nicht mehr Programm, denn ›Blancpain‹ verbesserte die Wasserdichtheit auf 300 Meter. In der neuesten Version schließlich ist die legendäre Taucheruhr auch deutlich ausdauernder geworden: Sie verfügt über eine Gangautonomie von sechs Tagen. Ein Fortschritt ist zudem die kratzfeste Saphir-Lünette. Schließlich ließ sich ›Blancpain‹-Chef Marc Hayek auch bei der Verpackung etwas Besonderes einfallen: Er liefert die neuen Taucheruhren in dem bei Tauchern sehr beliebten wasserdichten Behälter namens ›Pelican-Case‹ aus. Text: Martin Häußermann |
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