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Falsche Fünfziger


Die erste Cigarre, die Willy Alvero auf Moskauer Boden rauchte, loderte auf – und verbrannte. Ihre Einlage bestand vollständig aus Zeitungspapier. Der Generalvertreter von ›Habanos S.A.‹ in Rußland hatte das Druckerzeugnis schnell identifiziert: Es handelte sich um eine Granma, das Parteiorgan der ›Kommunistischen Partei Kubas‹, aus dem Jahre 1998. Seit dieser Zeit kämpft Willy Alvero gegen Fälschungen. Es ist eine Geschichte von Siegen und Niederlagen – und ihr Ende ist nicht in Sicht. Nur die Schauplätze wechseln …



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Gefälschte Cigarren? Ja, die gab es schon immer, noch bevor überhaupt irgendeine Cigarrenmarke existierte. Und Cigarren-Falsifikate wird es immer geben. In früher Zeit beispielsweise führten die Spanier Tabak aus Kuba nach Sevilla ein und stellten dort »Havannas« her, während die Engländer importierten Tabak aus Pennsylvania und Connecticut als Tabak kubanischen Ursprungs ausgaben. Mit der Entstehung berühmter Marken und ihrer Ausprägung erreichte die Herstellung von Fälschungen dann ein anderes Niveau, und zwar sowohl qualitativ als auch quantitativ. Damals wie heute wurden die Fälschungen in illegalen Werkstätten aus schlechterem als dem Originaltabak gefertigt.
Heutzutage tauchen in fast jedem Land der Welt gefälschte Cigarren auf. In einer sehr unglücklichen Lage befinden sich die Vereinigten Staaten. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten werden alljährlich zwischen zwölf und fünfzehn Millionen gefälschte Havannas verkauft – neben den sechs Millionen echten Habanos, die trotz des bestehenden Handelsembargos höchst offiziell ins Land gelangen. Die Empfänger leben in den Indianerreservationen an der amerikanisch-kanadischen Grenze. Aber weil die Nachfahren eines Crazy Horse, eines Geronimo, eines Red Cloud und eines Sitting Bull so gut wie keine Cigarren, sondern lieber Pfeife rauchen, landet der weitaus größte Teil dieser Havannas auf dem US-amerikanischen Schwarzmarkt.
Weltweit werden pro Jahr etwa hundert Millionen gefälschte Havannas angeboten (und verkauft), während Kuba selbst offiziell circa hundert bis hundertzehn Millionen Premium-Cigarren produziert. Stammen in den meisten Ländern Fälschungen von der »Insel der Freiheit«, so werden beispielsweise die Vereinigten Staaten aus Mexiko, Honduras und der Dominikanischen Republik mit unechten Havannas beliefert. Die dort agierenden Fälscher, oftmals Exil-Kubaner, rollen ihre »Habanos« aus örtlichem Tabak und versehen die jeweiligen Cigarren mit den entsprechenden Bauchbinden, den Anillos. Jene ehrbaren Zeitgenossen verfügen nicht nur über das notwendige Zubehör, wie Lithographien und Kisten, Stempel und Aufkleber, sondern sind auch mit jeglichen Feinheiten vertraut, um den Anschein des Echten zu erwecken: welche Farbe das Deckblatt haben soll, in welchem Abstand die Bauchbinde geklebt werden muß, wie die Cigarren korrekt in die Kiste zu packen sind, und so weiter, und so weiter …

Das alltägliche Geschäft
Zurück nach Kuba. Der einfachste Weg, Falsifikate herzustellen, ist der über die Heimarbeit, eben auch, weil er den geringsten Organisationsaufwand erfordert. Gewöhnlich sind hier ganze Familien involviert: Die Frauen rollen die Cigarren, die Männer verpacken sie, während die Kinder ihre Posten beziehen, um rechtzeitig vor Sicherheitskräften zu warnen. Solche »Hersteller« haben mit Qualitätskriterien wenig im Sinn, da ihre Hauptklientel Touristen sind, die sie wohl nie mehr wiedersehen werden. Daher eignet sich jedes Rohmaterial: unfermentierter Tabak ebenso wie Palmenblätter, und mitunter müssen gar Zeitungen herhalten. Selbstverständlich verfügen jene »Fabrikanten« nie über ausreichend hochwertiges Rohmaterial. Zwar lassen sich jeden Tag einige Tabakblätter aus irgendeiner Fertigungsfabrik mit nach Hause nehmen, aber weit kommen solche »Familienfälscher« damit nicht.
Woher also genügend Rohmaterial beschaffen? Von den Plantagen? Sich auf staatlichen Feldern zu bedienen ist äußerst gefährlich, denn sie werden streng bewacht. Da bietet sich die Suche nach einem privaten Lieferanten schon eher an. Und das spielt sich dann ungefähr so ab: Beizeiten wird der Besitzer einer Plantage kontaktiert, die sich unweit von Havanna befindet, woraufhin der Angesprochene eine bestimmte Menge Tabak auf seiner Plantage »reserviert«. Zum vereinbarten Zeitpunkt erscheint dann ein Kurier, um das Rohmaterial abzuholen. Dabei handelt es sich um unreife Blätter, die deshalb früher als normal gepflückt werden, weil zur Erntezeit nur ein ausgewiesener Inspektor die Plantage betreten darf, um die Qualität des Tabaks zu begutachten. Werden die Blätter vorzeitig entfernt, schreibt der Tabacalero den Verlust bestimmten widrigen Umständen zu (Regen, Sturm etc.): Ein Teil der Pflanzen sei umgekommen, und für die Ernte sei nur noch das übrig, was zu sehen sei.
Um die unreife Ernte einzusammeln, tun sich meist einige kleinere illegale Cigarrenhersteller zusammen und mieten einen Touristen-Kleinbus mit rotem Nummernschild (weil solche Autos an Ausländer vermietet und in der Regel nicht von der Polizei angehalten werden). Hinter dem Lenkrad sitzt ein Mensch, der wie ein Ausländer aussieht (und der die Ware abholt). Getrocknet wird der Tabak zu Hause, etwa unter dem Bett. Eine Fermentation erfährt er nicht – im besten Fall lagert er eine Woche in einem Eimer in der Küche. Aus diesem Rohmaterial werden dann »Habanos« hergestellt.
Neben der rein familiären Produktion gibt es auch kleine illegale Werkstätten; meist arbeiten dort sieben bis acht Leute. Mitunter liegen diese Betriebe unweit der großen Fabriken (›Partagás‹, ›H. Upmann‹). Dieser Umstand erleichtert das Procedere, da man das dort entwendete Rohmaterial (die Tabakblätter) und die notwendigen Utensilien (Bauchbinden, Lithographien und ähnliches) nicht so weit transportieren muß (wobei so manches Teil auch einfach aus dem Fenster nach draußen gelangt). Das ist, zugegeben, relativ bequem, doch eine solche Nähe zur »Quelle« hat auch ihre Nachteile: Die Ordnungskräfte können ebenfalls nahe sein. Deshalb wählen nicht wenige Fälscher für ihre illegalen Werkstätten eher Standorte aus, die sich nicht im unmittelbaren Radius der Fabriken befinden.
Die illegale Produktion vollzieht sich meist in Arbeitsteilung: Die einen rollen die Cigarren, die anderen verpacken sie. Dort, wo verpackt wird, trifft man häufig auf große Lagerräume; sie sind notwendig, um sowohl die leeren Verpackungen als auch die fertigen Erzeugnisse aufzubewahren. Einige »Unternehmer« importieren sogar die Verpackungen, so etwa Tubes. All diese illegalen Hersteller können jedoch nicht in großem Umfang produzieren. Sie sind größtenteils nur auf dem Binnenmarkt Kubas tätig und versorgen die zahlreichen Touristen mit »Havannas«.
Die Anzahl derer, die in dieses illegale Geschäft verwickelt sind, ist dennoch sehr beeindruckend. So wird in Havanna ein Urlauber, der durch die Altstadt schlendert, alle paar Minuten gefragt, ob er nicht »die besten kubanischen Cigarren« kaufen möchte, als da wären ›Cohiba‹ oder ›Montecristo‹ oder ›Partagás‹. Zeigt der Tourist nur geringfügigstes Interesse, findet er sich, ehe er sich versieht, recht bald in irgendeinem Kämmerchen wieder, gelegen im Nachbarbezirk, in dem man ihm einen Koffer mit angeblich aus der Fabrik entwendeten Cigarrenkisten präsentiert. Sollte die gewünschte Marke nicht vorhanden sein, bittet man ihn, fünf bis zehn Minuten zu warten (»Der Nachbar hat noch ein paar übrig …«). Das ist genau die Zeit, die gebraucht wird, um die Anillos umzukleben. Es ist letztendlich egal, ob der Käufer ›Hoyo de Monterrey‹ oder ›Punch‹ oder ›Romeo y Julieta‹ verlangt – alle »Marken« bestehen aus dem genau gleichen Rohmaterial.
Unter Umständen unterbreitet man dem Touristen einen »zusätzlichen« Service: Zusammen mit der Cigarrenkiste überreicht man ihm zunächst die Garantiemarke, dann das Label und ähnliches und schlägt ihm vor, alles selbst auf der Kiste anzubringen. Gelegentlich erhält der Käufer auch eine Kiste mit namenlosen Cigarren, dazu eine Auswahl an frisch kopierten Bauchbinden. Jemand, der auch nur die geringste Ahnung von Cigarren hat, läßt sich auf derartiges nicht ein. All das zielt demnach auf jene Zeitgenossen, die zu Hause ihre Freunde und Verwandten mit solchen Mitbringseln beeindrucken wollen.
Dabei haben die Käufer noch Glück, wenn sich in einer als ›Montecristo‹ oder ›Romeo y Julieta‹ deklarierten Cigarrenkiste anstatt der erwarteten hochwertigen Ware lediglich billige fabrikhergestellte Cigarren befinden (›Guantanamera‹, ›José L. Piedra‹ etc.). Denn neben der Herstellung gefälschter Cigarren ist auch eine andere Methode gang und gäbe: Von preiswerten Cigarren werden die ursprünglichen Bauchbinden entfernt und durch elitärere ersetzt. Solche Verkäufer stören sich herzlich wenig daran, daß die Cigarrenformate der, sagen wir mal, Marke ›José L. Piedra‹ in ihren Maßen doch ein wenig von denen der Marke ›Romeo y Julieta‹ abweichen. Ein gestandener Havanna-Raucher fällt auf derartige Machenschaften natürlich nicht herein, aber ein nur leidlich erfahrener Cigarrenraucher zieht in solchen Situationen nicht selten den kürzeren, sprich: ist für Fälschungen dieser Art durchaus empfänglich – und ihnen somit aufgesessen.
Natürlich stehlen auch die Fabrikarbeiter Cigarren, um sie zu verkaufen, aber hier handelt es sich, im Gesamtmaßstab betrachtet, um eine sehr geringe Stückzahl jener Havannas, die illegal angeboten werden. Sollte jedoch jemand vom Führungspersonal involviert sein, eröffnen sich gänzlich neue Spielräume. Die qualitativ hochwertigsten Havannas, die entwendet werden, sind die »linken Havannas«. So werden Cigarren genannt, welche die Qualitätskontrolle in der Cigarrenfabrik nicht bestanden haben (aufgrund der Farbe des Deckblatts, der Art des Rollens, des verwendeten Rohmaterials usw.) und deshalb zum Ausschuß sortiert worden sind. Allerdings wird jede Cigarre im Ausschuß noch einmal daraufhin geprüft, ob die produktionstechnische Möglichkeit besteht, sie zu »retten«, indem sie be- und umgearbeitet wird; im positiven Falle wandert sie zurück zum Torcedor. Falls die »Rettung« durch den Cigarrenroller letztendlich nicht mehr möglich erscheint, werden jene noch nicht geborenen Havannas vernichtet – oder gelangen (welch Wunder!) über bestimmte Kanäle auf den freien Markt, das heißt zum Endkunden, zum Touristen. Zuweilen handelt es sich bei den »linken Havannas« um beste Premium-Cigarren, die in absichtlicher Weise zum Ausschuß sortiert worden sind und die – obwohl sie eigentlich den Gang alles Irdischen antreten sollten – alsbald durch den Hinterausgang abtransportiert werden.
Cigarrs
Die Augen der Wächter
Wie reagiert denn nun der kubanische Staat auf das grassierende Unwesen der Fälschungen? Eigentlich so gut wie nicht. Auf Kuba wird herzlich wenig in dieser Richtung unternommen – und praktisch nichts, wenn es sich um kleine Fälscher handelt. Falsifikate werden offen auf den Straßen angeboten (und verkauft), aber die Staatsorgane drücken hier beide Augen zu. Auch bei den Plantagenbauern, die den Tabak für die illegalen Werkstätten liefern, ist ihr Blick nicht allzu scharf. Die Tabacaleros werden selbstverständlich überprüft, zugleich aber vor anstehenden Kontrollen gewarnt, denn es besteht kein ernsthafter Wunsch, sie zu belangen. Überführt sie ein Kontrolleur dann doch einmal (was natürlich vorkommt), wird ihnen schlimmstenfalls eine geringe Geldstrafe auferlegt. Das Ganze ist vergleichbar mit der illegalen Kokainproduktion in Kolumbien: Arme Leute brechen das Gesetz, um überleben zu können, und da bei ihnen nichts bzw. nur wenig zu holen ist, halten sich die Staatsorgane bei der Verfolgung bestimmter illegaler Praktiken merklich zurück.
Ganz anders stellt sich die Situation dar, sobald die Führungskraft eines Tabakunternehmens oder ein hochgestellter Beamter am illegalen Umsatz von Cigarren beteiligt ist. Diesen Personen drohen durchaus empfindliche Strafen.
Dennoch: Obwohl die Zöllner an den Flughäfen alle zwei bis drei Monate überprüft und einige an Ort und Stelle wegen Bestechung verhaftet und den Gerichten übergeben werden (und ihnen bei Verurteilung Gefängnisstrafen von bis zu vier Jahren drohen), treten an ihre Stelle neue Beschäftigte, die das Tun ihrer Vorgänger fortsetzen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Diese Menschen können mit zwei Monaten »Arbeit« die materielle Existenz ihrer Familien für viele Jahre sichern.



Welche Marken bzw. Formate gerne gefälscht werden und
wie Plagiate zu erkennen sind
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Grundsätzlich gilt: Es kommen in der Regel nur hochpreisige Falsifikate auf den Markt. Schließlich macht es für einen Fälscher keinen Sinn, Cigarren von relativ preiswerten Marken nachzumachen und zu verkaufen – die Gewinnspanne wäre zu niedrig, der Aufwand zu hoch. Darüber hinaus werden nahezu ausschließlich großvolumige Formate bekannter Marken angeboten, also beispielsweise ›Romeo y Julieta Churchill‹ oder ›Punch Doble Corona‹, ›Punch Churchill‹ oder ›Partagás Lusitania‹, nicht zu vergessen die ›Cohiba Esplendido‹, die meist­gefälschte Vitola überhaupt. Zwar gibt es noch viele weitere groß­volumige Havannas, die zudem nicht unbedingt preiswert zu nennen sind, aber welcher Tourist weiß beispielsweise von der Existenz einer ›Ramón Allones Gigantes‹, die immerhin mit einer Länge von 194 Millimetern bei einem Ringmaß von 49 aufwartet, sofern es sich bei dem Kuba-Besucher nicht um einen Aficionado handelt? Dagegen haben die meisten Nicht- und Gelegenheitsraucher den Namen ›Cohiba‹ schon einmal gehört, assoziieren ihn also mit einer erstklassigen Havanna-Marke.
Unter den nichtkubanischen Marken werden vor allem ›Davidoffs‹ gerne gefälscht, doch hat hier die Zahl der Falsifikate in jüngster Zeit erheblich abgenommen, nicht zuletzt deshalb, weil das Schweizer Unternehmen sehr massiv gegen Produktpiraten vorgeht.
Woran kann der Interessent schließlich eine Fälschung erkennen? Ein augenfälliges Erkennungskriterium vorweg: Lediglich maschinell hergestellte Cigarren werden auf Kuba einzeln in Cellophan verpackt. Da als Falsifikate ausschließlich komplett von Hand gemachte Longfiller angeboten werden, kann es sich etwa bei einer Kiste ›Cohiba Esplendidos‹, in der jede einzelne Cigarre in einer Cellophanhülle steckt, nicht um ›Cohiba Esplendidos‹ handeln. Vorsicht geboten ist auch bei Cigarrenkisten, die mit einem Glasdeckel versehen sind –zigarren
solche Kisten finden in keiner einzigen Cigarrenfabrik auf Kuba Verwendung. Überhaupt sind Plagiate am leichtesten an der Verpackung zu erkennen: Mangelnder Klebstoff am staatlichen Garantiesiegel, fehlende Vistas, schlechte Brandprägungen am äußeren Boden der Kiste, nicht mehr gebräuchliche Herstellungscodes – das sind, neben einer fehlerhaften Verarbeitung (etwa zu lange Nägel am Verschluß, der bisweilen auch noch oxidiert ist), die hervorstechendsten äußerlichen Merkmale, an denen eine unechte von einer echten Kiste unterschieden werden kann. Zwar wissen nahezu alle Fälscher um diese vielen kleinen Feinheiten und Nuancen, doch ist ihnen meist der Aufwand zu hoch, auf all diese Einzelheiten einzugehen und sie (mühevoll) zu plagiieren.
Die ganze Sache gestaltet sich bedeutend schwieriger, wenn die Cigarren unverpackt sind. So setzen die Fälscher alles daran, das äußere Bild der Cigarre perfekt zu gestalten, um ja kein Mißtrauen aufkommen zu lassen. Sie verwenden ein gutes Deckblatt und fertigen auch einen akkuraten Kopf. Dennoch sollte man überprüfen, ob die Cigarre über die gesamte Länge hinweg gleichmäßig dicht gerollt ist und ob sie einerseits keine Dellen, andererseits keine Knoten aufweist. Was jedoch die Tabakmischung in der Einlage betrifft, so kann bei weitem nicht jeder Raucher beurteilen, ob die organoleptischen Eigenschaften einer bestimmten Cigarre dem Original entsprechen, tun sich hierbei doch selbst Fortgeschrittene schwer. Ein Unterschied ist nur dann spürbar, wenn sich die Fälschung durch eine sehr grobe Machart »auszeichnet« bzw. als solche entlarvt. Ist die gefälschte Cigarre jedoch aus gutem Rohmaterial hergestellt, ist es nahezu unmöglich, sie am Geschmack von einer echten zu unterscheiden. Einen Unterschied zwischen Tabaken aus der Region Remedios und solchen aus der Region Vuelta Abajo bemerken immerhin weniger als zehn Prozent der Raucher …
Um sich beim Cigarrenkauf auf Kuba vor Fälschungen zu schützen, sollte daher jeder Interessent nur in den ›Casas del Habano‹ bzw. den wenigen staatlich anerkannten Verkaufsstellen seine Schwäche für Premium-Cigarren bekunden. Und hierzulande? Hier ist immer noch der Händler des Vertrauens die erste und beste Adresse.

 
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