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Ernteschlacht

Im Jahre 1979 fiel fast die gesamte Tabakernte auf Kuba dem sogenannten »Blauschimmel« zum Opfer. Unter den kubanischen Tabacaleros machte sich Panik breit. Gegen die Epidemie schien es zunächst kein Gegenmittel zu geben, bis dann Hilfe von seiten der Wissenschaft kam. Sie entwickelte eine neue Pflanzensorte, die gegen jene Seuche resistent war. Grund genug für unseren Experten Willy Alvero, sich in diesem Beitrag den Besonderheiten der Züchtung kubanischen Tabaks anzunehmen.
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Ein Bruder der Tomate
Nachtschattengewächse gehören zu den weltweit größten Pflanzenfamilien. Über zweieinhalbtausend Arten zählen dazu, unter anderem solche weitverbreiteten wie die Kartoffel, die Tomate und – der Tabak. Unter der Vielzahl von Tabakpflanzen eignet sich für die Cigarrenherstellung nur eine einzige: Nicotiana tabacum. Allerdings ist sie biologisch extrem instabil und kreuzt sich leicht mit anderen Tabakarten. Beim Zusammentreffen mit dominierenden Genen anderer Gattungen geraten ihre Erbanlangen – und damit ihr hervorragender Geschmack und ihr vorzügliches Aroma – leicht ins Hintertreffen, um schließlich von den Eigenschaften anderer Arten verdrängt zu werden. Der Nicotiana tabacum verliert etwa bei der Kreuzung mit wildem Tabak (Nicotiana rustica) in der ersten Generation die Hälfte seiner einzigartigen Qualitäten. Mit jeder weiteren Kreuzung reduzieren sich die »ureigenen« Gene der Pflanze, bis sie nach einigen Jahren vollends zum gewöhnlichen Wildtabak mutiert ist. Ungleich schwieriger ist es jedoch, den ursprünglichen genetischen Code wiederherzustellen. Kurzum: Der Nicotiana tabacum hat die Gesetze der Genetik nicht gerade auf seiner Seite. Die Aufgabe der Tabakbauer von heute besteht somit darin, die Kulturpflanzen vor unerwünschten Übergriffen ihrer wilden Verwandten zu schützen.

Kriegsopfer
Vermutlich tauchte der Nicotiana tabacum erstmalig in den bolivianischen Anden am Ufer des Titicacasees auf und war das Ergebnis einer natürlichen Kreuzung der Arten Nicotiana rustica und Nicotiana tomentosiformis. Dort wurden die einheimischen Indianer auf relativ große Pflanzen mit saftigen Blättern aufmerksam, die, angezündet, ein angenehmes Aroma entfalteten. Die Pflanze schmeckte gut und roch noch viel besser. Sie beschlossen deshalb, sie auf kleinen Plantagen unweit ihrer Wohnstätten anzubauen. Das war die Geburtsstunde des Tabaks als landwirtschaftliche Nutzpflanze.
Von Genetik im modernen Sinne hatten die Indianer natürlich keinen blassen Schimmer. Ihnen fiel jedoch auf, daß ihr gezüchteter Tabak sehr schnell seine hervorragenden Qualitäten einbüßte, wenn er in die Nähe wilder Arten geriet. Um die wertvolle Pflanze zu schützen, verlegten sie recht bald ihre Tabakfelder in gebührende Entfernung zu wildwachsendem Tabak.
Mit nomadisierenden Stämmen gelangte der Nicotiana tabacum zunächst nach Brasilien, später nach Venezuela und von dort aus – auf dem Seeweg – auf die karibischen Inseln. Gerade auf Kuba fand der Tabak hervorragende Wachstumsbedingungen vor. Klima und Böden der Insel waren ideal für die empfindliche Pflanze, so daß sich der Nico­tiana tabacum in der Folgezeit auf den fruchtbaren Böden Kubas spürbar verbreitete. Die Tabacaleros selektierten und kreuzten von nun an nur die besten Pflanzen. Von Jahr zu Jahr wurde der Tabak besser, bis diese Evolution am Ende mit der Sorte Nicotiana tabacum havanensis abgeschlossen war. Der Havanensis zeichnete sich durch eine vollkommene Geschmacks- und Aromaqualität aus.
Das 18. und 19. Jahrhundert waren das goldene Zeitalter des kubanischen Tabaks. Heute läßt sich nur erahnen, von welcher Güte die Cigarren der Tabaksorte Havanensis einstmals waren. Gegen Ende des kubanischen Unabhängigkeitskampfes setzte der Niedergang der dortigen Tabakindustrie ein. Die Tabakbauern vernachlässigten ihre Plantagen, die in kürzester Zeit von wildem Tabak überwuchert waren. Sich selbst überlassen, vermischte sich die Sorte Nicotiana tabacum havanensis mit Dutzenden anderen Sorten und ging im Jahre 1898 praktisch endgültig verloren.

Der Kampf um den ›Havanensis‹
In den Vereinigten Staaten widmete sich der deutsche Forscher Heinrick Hasselbring als erfahrener Tabakkenner und angehender Genetiker der Rettung des Havanensis. 1907 brachte er von Kuba einige hundert Tabakpflanzen mit, pflanzte sie auf seiner Plantage an und begann mit systematischen Kreuzungsversuchen. Sobald ein Ergebnis vorlag, das – wenn auch nur entfernt – an die Sorte Havanensis erinnerte, verwarf er sofort alle übrigen und fuhr lediglich mit der Kreuzung jener Pflanzen fort, die dem Original am nächsten kamen. Ihm assistierten kubanische Tabacaleros, die ausschließlich zu diesem Zweck nach Nordamerika gekommen waren.
Mit jeder neuen »Generation« experimentellen Tabaks traten die Züge der ursprünglichen kubanischen Sorte deutlicher zutage. Der Erfolg stellte sich bereits 1912 ein. Hasselbring gelang es, eine Sorte heranzuziehen, die sich nach Expertenmeinung absolut nicht von dem guten alten Havanensis unterschied. Übrigens wiederholte der kubanische Forscher Don Tomas Roig 1918 die Versuche des Deutschen. Er bestätigte experimentell, daß die von Hasselbring entwickelte Sorte dem Original Havanensis in nichts nachstand.
Die wiederbelebte Sorte wurde nach Kuba gebracht und auf einigen heimischen Plantagen ausgepflanzt. Jetzt galten alle Bemühungen der Tabakbauern der Reinheit des »braunen Goldes«. Fachleute entwickelten beispielsweise Methoden, wie die Samen der Wildpflanzen von den Plantagen ferngehalten werden konnten. Und 1920 erließ man eine Verordnung, die den Tabacaleros das frühzeitige Köpfen der Blütentriebe vorschrieb: Die oberen Blütenknospen wurden entfernt, lange bevor sie ihre ganze Kraft entfalten konnten und sich öffneten – ein Procedere, das bis heute auf Kuba angewendet wird. Außerdem sollten die neuen Samen ausnahmslos von Pflanzen geerntet werden, die unter strenger fachlicher Kontrolle und unter Gewächshausbedingungen gezogen worden waren. Allerdings gelang die diesbezügliche Umsetzung erst in den vierziger Jahren. Zum Glück hatte – in bezug auf die Zucht – die Sorte Havanensis diese zwanzig Jahre unbeschadet überstanden. Das damals beschlossene Aufzuchtssystem ist ohne wesentliche Änderungen bis heute beibehalten worden.

Die Mendelschen Regeln
Alle Gene unterteilen sich in zwei Typen – in dominante (starke) und rezessive (schwache). Zu den Gesetzen der Genetik zählt die sogenannte »Zweite Mendelsche Regel«, wonach sich bei der Kreuzung der Hybriden der ersten Generation die Nachkommenschaft bei totaler Dominanz in dem Verhältnis drei zu eins aufteilt und bei nichttotaler Dominanz im Proporz von eins zu zwei zu eins. Am Beispiel einer Kreuzung von grünen mit gelben Wicken würde dies bedeuten: Wir erhalten drei dominante gelbe Pflanzen und eine grüne, vorausgesetzt, das »gelbe« Gen war das dominante und das »grüne« das rezessive. Gäbe es keine klare Dominante, würde das Ergebnis folgendermaßen ausfallen: eine gelbe, eine grüne und zwei gelbgrüne Pflanzen. Beim genannten Experiment werden allerdings nur die Farben berücksichtigt. Tatsächlich bezieht man aber bedeutend mehr Parameter ein: Größe, Resistenz gegen Krankheiten und Wachstumsgeschwindigkeit, Aroma- und Geschmackscharakteristika, Blatteigenschaften und vieles andere mehr. Sämtliche dieser Parameter müssen von den Spezialisten bei der Tabakzucht mitberücksichtigt werden.
Untersuchen wir einmal eine einfache Variante, nach Mendel die sogenannte »Unabhängigkeitsregel«. Die Kreuzung erfolgt nach zwei Parametern, zum Beispiel nach Aromaeigenschaften und Pflanzenwuchs. Hierbei gehen wir von der Annahme aus, daß wir es mit zwei Tabaktypen zu tun haben. Der eine (nennen wir ihn A) – ist sehr aromatisch, aber klein von Wuchs. Der andere (B) ist groß gewachsen, aber es fehlt ihm an Aroma. Die dominanten Gene beider Tabakpflanzen (für Aroma und Wuchs zuständig) unterdrücken bei der Kreuzung die rezessiven Eigenschaften, und das Ergebnis in der ersten Generation sieht folgendermaßen aus: Zwei große aromareiche Pflanzen (AB), ein kleine aromareiche Pflanze (A) und eine große aromaarme Pflanze (B). In der zweiten Generation (bei der Kreuzung von AB und AB) erhöht sich die Produktivität: Der Anteil von AB-Pflanzen steigt, bei unveränderter Pflanzenzahl von A und B, um das Doppelte. Das gleiche geschieht bei jeder folgenden Generation, so daß in der zehnten Generation auf tausend AB-Pflanzen nur noch eine A- und eine B-Pflanze entfallen. Allerdings kommt es auch vor, daß das dominante Gen des einen Tabaks von dem stärkeren dominanten Gen eines anderen Tabaks unterdrückt wird. Das schwächere Gen übernimmt dann den rezessiven Part.

Die Geburt des Criollo
Bereits in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts machte man die Erfahrung, daß die »reanimierte« Sorte des Nicotiana tabacum havanensis nur in einem einzigen kubanischen Landstrich gut gedeiht und ihre Qualitäten voll entfaltet – in der Vuelta Abajo. Im Osten beispielsweise, in Remedios, fuhr man bei derselben Sorte nur eine mäßige Ernte ein. Untersuchungen aus den dreißiger und vierziger Jahren ergaben, daß die Böden letztgenannter Region für den Havanensis einfach ungeeignet waren. Nach aktuellen Studien eignen sich die Böden von Remedios am besten für die aus Mexiko stammende Sorte ›Pelo de Oro‹.
In diese Zeit fällt noch ein weiteres wichtiges Ereignis: 1937 wurde in der Kleinstadt San Juan y Martínez in der Provinz Pinar del Río das erste kubanische Forschungszentrum für Tabak gegründet. Seine vornehmste Aufgabe war (und ist) es, sich der Veredlung des Havanensis zu widmen. Die 1940 entwickelte Sorte ›Criollo‹ gehörte zu den ersten spektakulären Forschungsergebnissen des Instituts. Sie übertraf den Havanensis in ihren organoleptischen Eigenschaften sowie bei der Resistenz gegen unerwünschte Kreuzungen mit Wildsorten. Der ›Criollo‹ war übrigens die erste Sorte, deren Samen die Tabacaleros direkt aus den Labors erhielten.

Das Erbe von Sumatra
Anfang der vierziger Jahre war die herausragende Stellung der kubanischen Cigarren auf dem Weltmarkt und vor allem auf dem US-amerikanischen Markt etwas ins Wanken geraten. Schuld daran war das Deckblatt, in das alle Havannas seit jeher eingewickelt wurden. Es war traditionell von reichhaltigem Aroma und Geschmack, sah optisch aber nicht immer tadellos aus – die Einfärbung war oft unregelmäßig und die Oberfläche nicht makellos glatt. Damals kamen aber gerade Cigarren mit hellem Deckblatt in Mode: Claro, gar Claro Claro. Die kubanischen Blätter hingegen waren dunkelbraun, fast Maduro.
Die Situation wurde zusätzlich dadurch verschärft, daß in den Vereinigten Staaten eine neue Sorte auf den Markt kam: der ›Connecticut Shade‹ (ein Hybride des amerikanischen ›Virginia‹ und des ›Delí‹ aus Sumatra). Seine Blätter waren nicht nur heller in der Farbe, sondern auch schmaler, dazu sehr elastisch und formschön – und obwohl dieser Shade an das Aroma des Havanna-Tabaks bei weitem nicht herankam, wurde er schnell populär. Bald wurden in den Staaten sogar Cigarren gefertigt, deren Wickel aus kubanischem Tabak bestanden, versehen mit einem ›Connecticut Shade‹-Deckblatt. »Clear Havanas« hießen jene Cigarren, und diese »hellen« waren zu der Zeit in den Vereinigten Staaten beliebter als die »echten« Havannas.
Die Kubaner suchten nach einem Ausweg und experimentierten mit den Kreuzungen verschiedener Tabaksorten. Sie stellten sich die Aufgabe, alle organoleptischen Eigenschaften des kubanischen Tabaks zu erhalten, wohl aber ein Deckblatt zu präsentieren, das heller sowie dünner und elastischer war. Man versuchte es mit afrikanischen, brasilianischen und nicaraguanischen Sorten, sogar mit dem ›Connecticut Shade‹ – alles mit mäßigem Erfolg. Schließlich besann man sich auf den ›Delí‹, der von seinen Merkmalen her am besten geeignet schien. Er wächst auf Plantagen im Norden Sumatras, unweit der Stadt Medan, in einer Vulkanlandschaft mit stark mineralischer Asche, die das Wachstum der Pflanzen nachhaltig unterstützt. Am Äquator gelegen, herrschen hier fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit, und da es meistens bewölkt ist, wächst der Tabak in natürlichem Schatten heran und muß nicht – wie auf Kuba – mit Gazeplanen abgedeckt werden. All diese Bedingungen begünstigen den Wuchs formschöner, schmaler und elastischer Tabakblätter.
Die Kreuzung war ein Volltreffer. Neben zarten und dünnen Blättern wies die neue Sorte die organoleptischen Eigenschaften des originalen Havanensis auf. Man taufte sie ›Corojo‹, benannt nach der Plantage mit den besten Selektionsergebnissen. Seit Mitte der vierziger Jahre wird diese Sorte großflächig angebaut.
So fanden in den fünfziger Jahren auf Kuba drei Sorten Verbreitung: ›Corojo‹, ›Criollo‹ und ›Pelo de Oro‹. Während man den ›Corojo‹ und den ›Criollo‹ in der Vuelta Abajo anbaute und für die Herstellung der besten Cigarren verwendete (›Criollo‹ für Einlage und Umblatt, ›Corojo‹ für das Deckblatt), war der ›Pelo de Oro‹ in den zentralen und östlichen Regionen Kubas am meisten verbreitet. Aus ihm wurden die sogenannten »Handcigarren« minderer Qualität sowie maschinell gefertigte Cigarren und Cigaretten hergestellt.

Der Blauschimmel
Ein neues Problem tauchte 1957 auf. Im Sommer dieses Jahres grassierte auf den kubanischen Tabakplantagen erstmalig eine Krankheit – genannt »Moho Azul« bzw. »Blauschimmel« (Peronospora tabacina). Als nach einem Monat der Spuk wieder vorbei war, ohne nennenswerte Ernteschäden hinterlassen zu haben, maß ihm niemand so recht Bedeutung bei. Die kubanischen Tabakspezialisten bauten voller Optimismus auf die natürlichen starken Abwehrkräfte des Nicotiana tabacum havanensis, der ihrer Meinung nach gegen jedweden Schädling immun war.
Im Jahre 1979 suchte der Blauschimmel, genauer gesagt der Tabakblauschimmel, Kubas Plantagen erneut heim. Dieses Mal waren die Folgen ungleich schwerwiegender: Die Epidemie vernichtete über 85 Prozent der Ernte. Nicht wenige Kubaner sind nach wie vor der Meinung, hinter dieser Seuche stecke ein Anschlag der ›CIA‹, doch Beweise hierfür fehlen bis heute.
Auf Kuba griff man wieder auf erprobte genetische Selektionsverfahren zurück. Es waren neue Tabaksorten zu züchten, die dem Original qualitativ in nichts nachstanden, jedoch erhöhte Abwehrkräfte gegen den Blauschimmel und andere Miasmen besaßen.
Das gelang erst dreizehn Jahre später, als 1992 durch die Kreuzung der Sorten ›Criollo‹, ›Corojo‹ und ›Pelo de Oro‹ eine neue Sorte, ›Habana 92‹, gezüchtet wurde. Sie zeichnete sich durch beachtliche geschmackliche Qualität aus und war zugleich immun gegen Blauschimmel und eine ganze Reihe anderer gefährlicher Krankheiten. Noch heute werden Blätter des ›Habana 92‹ für die Einlage verwendet.
Die kubanischen Forscher gaben sich damit aber nicht zufrieden. Ende der neunziger Jahre erblickten neue, verbesserte Sorten wie ›Criollo 98‹ und ›Corojo 99‹ das Licht der Tabakwelt. Sie alle vereinten in sich die organoleptischen Eigenschaften ihrer Vorgänger und wiesen darüber hinaus eine bemerkenswerte Immunität gegen die verschiedensten Krankheiten auf. Dabei erwies sich der ›Criollo 98‹ als die beste Sorte in der Geschichte des kubanischen Tabakanbaus – er gedeiht unter den Gazetüchern ebenso gut wie unter freiem Himmel. Seine Blätter eignen sich sowohl für die Einlage als auch für Um- und Deckblatt. Allerdings entfaltet der ›Criollo 98‹ seine hervorragenden Eigenschaften nicht auf allen Böden. Parallel zu ihm wurde deshalb die Sorte ›Habana 2000‹ entwickelt, die aus Kreuzungen ausschließlich einheimischer Sorten entstand. Die schon damals langjährige Praxis, bei Züchtungen nur beheimatete Sorten zur Kreuzung heranzuziehen, lag in der Furcht vor dem Verlust ureigener »kubanischer« Eigenschaften begründet. Somit blieb der (geglückte) Versuch mit den ›Delí‹-Samen das einzige Experiment mit dem Samen einer Pflanze, die nicht auf Kuba beheimatet ist bzw. ihren Ursprung hat.
Bleibt noch eine abschließende Bemerkung zu den Modifikationen der bisher nicht erwähnten Sorten ›Habana Vuelta Arriba‹ und ›Sancti Spiritus 96‹ sowie dem ›Pelo de Oro‹ zu machen: Sie alle werden heute in den zentralen und östlichen Regionen Kubas angebaut. Über 90 Prozent dieses Tabaks sind für die Herstellung von Cigarren für den Binnenmarkt bestimmt bzw. werden für maschinell gefertigte Cigarren und Cigaretten verwendet.

Materialvorbereitung: Eldar Tusmuchamedow

 
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