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Helvetia in Tabakwolken<br> Teil III

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Das autofreie Saas-Fee, das seinen dörflichen Charakter weitgehend erhalten hat, liegt auf 1800 Metern über dem Meeresspiegel, umgeben von einer majestätischen Bergkulisse. Dreizehn Viertausender blicken herunter auf die »Perle der Alpen«, wie sich Saas-Fee wohl zu Recht nennt. Bereits im 19. Jahrhundert war das Dorf Ziel englischer Alpenfreunde, aber es dauerte bis zum Jahre 1951, ehe die Straße nach Saas-Fee eröffnet wurde. Angenehm für den Urlauber, der sich auf seinen eigenen vier Reifen seinem Ziel nähert. Doch wer mit dem Auto anreist, muß sein Gefährt im zentralen Parkhaus abstellen. Im Dorf selbst verkehren nur Elektromobile.
Das weite Hochtal bietet sowohl im Sommer wie auch im Winter alles, was sich ein erholungsbedürftiger Gast wünscht. Skifahren ist auf dem ›Feegletscher‹ auch im Sommer möglich. Die ›Metro Alpin‹ führt bergwärts auf die 3500 Meter über dem Meer gelegene Station ›Mittelallalin‹, wo sich unter anderem das höchstgelegene Drehrestaurant und der größte Eispavillon der Welt befinden.
Saas-Fee hat stets illustre Gäste angezogen. Ein gewisser Carl Zuckmayer zählte dazu. Es ist kein Zufall, daß der Schriftsteller und Dramatiker (Der Hauptmann von Köpenick, Des Teufels General) hier seinen Lebensabend verbrachte und seine neue Heimat in den höchsten Tönen lobte: »Jeder Tag, den ich nicht hier in Saas-Fee verbringe, ist für mich ein halber Tag. Nur hier lebe ich ganz.«

Ein innovatives Ferienkonzept
Mitten im Dorf liegt das von Chantal und Beat Anthamatten geführte ›Ferienart Resort & Spa‹, eines der wohl innovativsten Ferienhotels der Schweiz. Der im gediegenen Chalet-Stil erbaute Komplex hält für seine Gäste wunderschöne Zimmer, Suiten und Familienappartements bereit – insgesamt dreiundachtzig an der Zahl. Gäste verwandeln sich hier innerhalb kurzer Zeit zu wahren »Ferienartisten«.
Wer nach vollbrachter körperlicher Ertüchtigung seinen Gaumen verwöhnen lassen will, der hat die (quälende) Wahl: Fünf Restaurants unter einem Dach warten mit regionalen, aber auch weltläufigen Spezialitäten auf. Im eleganten ›Cäsar Ritz‹ können beim Sechs-Gang-Menu die Köstlichkeiten aus Küche und Keller gekostet werden. Das ›Del Ponte‹ wiederum bietet ofenfrische Pizza, hausgemachte Pasta und eines der größten Salatbuffets der Schweizer Alpen. Als kleine Genußinsel des Hotels versteht sich das ›Le Mandarin‹ mit seinen vielen asiatischen Spezialitäten. Das ›Vernissage‹ ist ein Gourmetrestaurant und wurde Ende 2007 vom ›Gault Millau‹ ausgezeichnet – mit immerhin dreizehn Punkten. Jörg Walter, langjähriger Küchenchef des ›Ferienart Resort & Spa‹, und sein Team zelebrieren im ›Vernissage‹ eine kreative, gesund-leichte und moderne »KochArt«, bei der vorwiegend regionale und einheimische Produkte verwendet werden. Schließlich lädt das erste Barfuß-Restaurant der Alpen im Wellness-Bereich ›Paradia Spa‹ direkt am Pool zu karibischen Genüssen ein.
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Wellness vom Feinsten
Der großzügige Wellness-Bereich umfaßt Erlebnispool, Felsenwhirlpool, diverse Saunen sowie Dampfbäder und warme Thermen. Die Hotelgäste erwartet ein breitgefächertes Angebot von Behandlungen und Therapien: Ayurveda, Hot-Stone-Therapie, Walliser Heubad und Heida-Weintrester-Peeling. Das Angebot läßt sich von acht bis zwanzig Uhr nutzen – und wer angesichts der großen Auswahl nicht weiß, welche Behandlung für ihn die beste ist, der kann sich an eine der kompetenten Mitarbeiterinnen wenden, die aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Wissens jedem einzelnen eine wirksame, individuell ausgerichtete Therapie empfiehlt.
Wer mehr sportliche Aktivitäten sucht, gar Abenteuergefühle aufkommen lassen will, der kann ebenfalls unter mehreren Alternativen wählen: Es gibt vom Fitness-Center mit Kraft- und Ausdauergeräten über Indoor-Cycling und Tae Bo (Fitness-Gymnastik) viele Möglichkeiten, den Puls in die Höhe zu treiben. Saas-Fee selbst verfügt über sieben Tennisplätze, diverse Golfmöglichkeiten sowie einen Abenteuerwald (Kletterparcours) – und auf der neunhundert Meter langen Rodelbobbahn mit dem sinnigen Namen ›Feeblitz‹ kann man einen zusätzlichen Adrenalinschub bekommen.

Menschliche Philosophie
Gastfreundschaft ist im ›Ferienart‹ keine bloße Floskel. Der Chef persönlich bürgt dafür, daß die Gäste sehr gut bedient werden. Die Betreuung ist individuell, aufmerksam und doch unaufdringlich. Wallo, seit 1883 (!) der gute Hausgeist, begegnet einem auch in der täglich neu erscheinenden Hauszeitung, welche auf aktuelle Angebote hinweist. Chantal und Beat Anthamatten verstehen es jedenfalls, Walliser Lebensart, ökologische Gesinnung und Weltläufigkeit zu verbinden. Wer sich aus der Hektik des Alltags ausklinken möchte, sollte sich das »ferienartige« Vergnügen in Saas-Fee nicht entgehen lassen.

Text: Thomas Brunnschweiler

 
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