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Cigarren und Wein auf der Terrasse
GLENMORANGIE
The Original 40%Vol

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Der Whisky liegt wie Weißgold im Glas. Man sagt, ein französischer Parfumeur hätte über 26 verschiedene Düfte und Nuancen aus dem zehnjährigen Single Malt errochen, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind es mehr als 140 Aromen, die für den typischen Glenmorangie-Stil stehen. Jede Menge Citrusfrüchte in der Nase, Geranien und Quitte, ein reiner italienischer Obstgarten, dazu Vanille aus den Bourbon-Fässern. Am Gaumen ein sofort präsentes Potpourri aus Vanille, Nüssen, hellen Früchten und Gewürzen, dicht und ehrlich. Im Nachhall gewinnt Süße die Oberhand und der zugängliche, elegante Gesamteindruck vergeht nur langsam. Ein Tropfen Wasser beschert The Original eine weitere Eröffnung und noch mehr Weichheit.

GLENMORANGIE
The Quinta Ruban – Port Cask Extra Matured 46%Vol

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Quintas sind die portugiesischen Portweingüter, von denen die Holzfässer für die Nachreifung stammen. Ruban ist das gälische Wort für Rubin. Er erinnert optisch an einen kräftigen südfranzösischen Roséwein. Der Duft ist faszinierend von Schokoladenaromen und von reifen Orangen geprägt, dahinter Minze und rote Beeren. Am Gaumen erscheint er sehr voll, kräftig und würzig, die Süße rundet schön ab und erinnert an Nüsse und hellere Früchte. Das Finish ist lang und sehr elegant, der Whisky steht klar im Vordergrund, während die Portweinaromen präsent begleiten, aber nicht aufdringlich sind. Auch dieser Whisky mit den schon eindrucksvollen 46 Volumenprozent freut sich über einen kleinen Tropfen Wasser.

GLENMORANGIE
The Nectar D’or – Sauternes Cask Extra Matured 46%Vol

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Der güldene Trank der Götter liegt – Nomen est Omen – genauso im Glas und duftet verführerisch nach Honig, Citronen und Blumen, im Hintergrund helle Holztöne und ein wenig Torf und Jod. Am Gaumen leichte Süße und sehr komplexe Eindrücke des schon gerochenen. Leichte Erinnerungen an jungen Cognac und frische, helle Äpfel kommen auf, mitgetragen wird das sensorische Erlebnis von den frischen, raßen 46 Volumenprozent und der auffälligen Ausgewogenheit. Der Nachhall ist ein ewiges Vergehen dieser vielen Aromen.
Die Hommage an die Fässer der Bordelaiser Süßweinwinzer ist ein Erlebnis, welches pur und mit Zugabe von Wasser funktioniert


GLENMORANGIE
Astar 57,1%Vol

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Dieser Whisky ist mit Fassstärke abgefüllt und seine Entstehung ist geprägt von der gesamten Erfahrung in der Auswahl und dem Umgang mit den Fässern, in denen er reift. Sein Name bedeutet soviel wie Reise und steht für die lange Zeit der Forschung und Suche nach den besten Fässern. Die Nase ist raß und ätherisch, allerdings auch süß und zugänglich nach Toffee und Caramel. Am Gaumen sehr ausgewogen und vollmundig, frisch bis cremig, exotische Aromen von Kokos und Zimt paaren sich mit heimischer Bekanntheit von Crème Brulée und ähnlichen Desserts. Der Nachhall ist geprägt von erfrischender Alkoholität, die mit feiner Süße spielt.

GLENMORANGIE
Signet 46%Vol

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Die Flasche wird gut sichtbar von dem Symbol der Destille geziert, einem keltischen Arabeskenmuster. Der Whisky wird aus kostbaren Zutaten hergestellt, darunter high roasted chocolate malted barley – stark erhitzte, gemälzte Gerste – die dem Whisky Tiefe und Intensität schenkt, und reift in Bourbon- und Oloroso-Sherryfässern. Satter, braun-oranger Bernstein im Glas und ein deutlich von Sherry geprägter Duft überzeugen auf den ersten Eindruck. Am Gaumen eine komplexe Geschmack­explosion, breite Süße, viel gut eingebundenes Holz, reife Citrusfrüchte und ein voller langer Nachhall mit typischer Toffeelänge.
Dieser Whisky ist inzwischen das absolute Aushängeschild von Glenmorangie.





Gilbert De Montsalvat
Magnum
Nicaragua

Format: Magnum
Länge: 152 mm
Ringmaß: 60 (23,8 mm)
Deckblatt: Connecticut Shade, Ecuador
Umblatt: Nicaragua, Jalapa
Einlage: Nicaragua, Honduras, Panama
Stärke: 2
Aroma: 3
Rauchdauer: ca. 1 ½ Std.
Einzelpreise: D: € 5,60 CH: sfr 9,9

Die Geschichte um den adligen Burgundersohn Gilbert Bénédict Augustin de Montsalvat, der 1920 geboren wurde und nach einem bewegten Leben heute inkognito in der Schweiz lebt, ist genauso schön, wie sie leider auch nur erdacht ist. Mit dem Mythos um den Bonvivant, der Sigmund Freud, Fidel Castro und alle US-Präsidenten seit JFK kannte, und natürlich ein großer Kenner der Tabakpflanze war, nehmen die Kreateure dieser Cigarre den Mythenwahn und die Anekdotensucht der Branche ebenso augenzwinkernd wie detailgetreu auf die Schippe. Die Magnum ist mit ihrem riesigen Ringmaß eine imposante Cigarre, mit dem ehrlichen Tabakduft und der präsenten Stallnote gefällt sie schon vor dem Anzünden. Das Deckblatt hat ein saftiges Colorado mit Sonnenflecken am Brandende und eine seidige Textur. Die Verarbeitung ist gut, die Rollung fest. Der kalte Zug erinnert an grünen Tee – ohne Räucheraal oder ähnliche Sperenzchen.
Die ersten Züge sind sehr verhalten, es empfiehlt sich die Cigarre zu schneiden, nicht zu bohren. Früh kommt leichte Süße auf, die Temperatur holt auf und alles pendelt sich ein. Zug und Abbrand sind gleichmäßig und ausgewogen, die mittelgraue Asche mit schwarzen Einschlüssen Asche hält fest und lange auf der Glut, auch die Konsistenz ist fest und kernig.
Was im ersten Drittel angenehm, heuig, leicht und sehr mild beginnt, erfährt im zweiten Drittel früh eine Steigerung ins Nussige, etwas Würzige. Die großen Mengen Rauch tragen auch die leichten Aromen schön an den Gaumen, die Steigerung bringt aber auch mehr Spannung. Dieser Mittelteil bestimmt die ganze Cigarre, spät kommt ein kräftig würziges Finale, das nach einem weiteren Centimeter in Schärfe endet. Eine tolle Riesencigarre für Freunde nicht übermäßig kräftiger Aromen

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Glenmorangie Original
Noch nicht bereit: Vor allem im ersten Drittel ist die Cigarre noch nicht für den Whisky bereit, später und mit Wasser besser, aber nicht empfehlenswert.
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Glenmorangie Quinta Ruban
Schokoladenmassage: Die Schokonoten bringen sich gut in die sanfte Cigarre ein. Je später, desto besser.
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Glenmorangie Nectar D’or
Gleißendes Wechselspiel: Top Kombination. Großartiges Hin und Her zwischen Süße, leichtem Rauch und frischer, knackiger Eleganz!

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Glenmorangie Astar

Serve & Volley: Ein Zug an der Cigarre und ran ans Netz, Punkt, Satz Sieg, das passt.
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Glenmorangie Signet
Kommt, um zu bleiben: Die große Harmonie bleibt bestehen, die Cigarre gliedert sich ein und funktioniert, dominant aber großartig!




The Griffin’s
Special XXV Edition
Dominikanische Republik


Format: Robusto
Länge: 140 mm
Ringmaß: 52 (20,6 mm)
Deckblatt: Connecticut, Ecuador
Umblatt: Dom. Rep. Piloto Cubano
Einlage: Dom. Rep. Olor, Piloto Cubano, San Vicente
Stärke: 3
Aroma: 3
Rauchdauer: ca. 1 Std.
Einzelpreise: D: € 9,00 CH: sfr 13,00

Die Marke The Griffin’s existiert bereits seit 25 Jahren, zum Geburtstag schenkt man sich eine limitierte Edition. So macht man das eben, könnte man denken, bis man den stattlichen Porzellan-Jar sieht, in dem säuberlich eingeschichtet 25 Cigarren stehen. So macht man das eben, könnte man wiederum sagen, bis man eine der Schmuckstücke aus dem Cellophan befreit hat.
Das dunkle, samtige Connecticut Seed-Deckblatt aus Ecuador duftet nach Leder, Schokolade und reifem Tabak. Die Cigarre liegt wertig und sehr gut verarbeitet in der Hand. Die Macher haben dem Robusto-Format etwa eineinhalb Centimeter mehr verpasst, das freut den Genießer schon vor dem Anzünden.
Auch der kalte Zug gefällt, er ist leicht bitter, etwas süßlich und kaum staubig.
Die ersten Züge präsentieren sich schon mittelkräftig und den Mund füllend, allerdings überrumpeln sie den Gaumen nicht, ob schon Whisky erprobt oder nicht, jedenfalls bleibt ein schöner, langer Nachhall. Der Duft im Raum ist männlich, aber nicht animalisch, präsent aber eben nicht aufdringlich.
Abbrand und Zug sind gewohnt mehr als einwandfrei, der Kegel ist kompakt, wenn auch nicht übermäßig stabil. Die Asche ist recht grau und körnig.
Wie die Special XXV Edition mittelkräftig beginnt, verhält sie sich mit schöner Konstanz über fast die Hälfte des Rauchverlaufs, balanciert und gefällig, ab der Mitte kommt mehr Tiefe und die Bitternoten werden wärmer und entwickeln etwas Schärfe, der Grundtenor wird nicht gestört, nur intensiver. Die beiden Cigarrenringe müssen runter und der Spaß geht weiter. Vor allem die Whiskykompatibilität dieser stringenten mittelkräftigen Cigarre gefällt.
So macht man das eben... öfter mit Glenmorangie!

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Glenmorangie Original
Harmoniert final: Eine erfrischende Harmonie, die zu Beginn noch vom Whisky harmoniert wird, später perfekt!
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Glenmorangie Quinta Ruban
Schärfe geht, Süße steht: Die beiden entwickeln zusammen eine kurze, freche Schärfe, die von des Whiskys Süße schnell eingeholt wird, lustig!
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Glenmorangie Nectar D’or
Wachmacher: Großartige Kombination mit belebendem Finale! Weitersagen!

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Glenmorangie Astar

Ätherik pur: Noch eine Top Kombination, die Süße gepaart mit Menthol und Minze spielt länger über mehrere Züge mit der Cigarre, wow!
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Glenmorangie Signet
Auch besonders gelungen: Der exorbitant gute Whisky umarmt den vollen mittelkräftigen, saftigen Tabakrauch und bleibt ausdrucksstark und würzig. Eine Kombination für Cigarren und Single Malt Freunde.




Romeo Y Julieta
Cedro De Luxe No. 3
Cuba (März 2008)

Format: Mareva
Länge: 129 mm
Ringmaß: 42 (16,7 mm)
Deckblatt: Cuba
Umblatt: Cuba
Einlage: Cuba
Stärke: 3
Aroma:3
Rauchdauer: ca. ½ Std.
Einzelpreise: D: € 6,70 CH: sfr 8,60

Früher hat sie in keinem gut sortierten Gastrohumidor gefehlt, gepriesen als Best Buy und passendes Schmankerl zu jeder Tageszeit. Inzwischen wird die Cedro de Luxe No. 3 fast ein bisschen vergessen, oder weiß noch jemand, wann sie den grünen Cigarrenring über der stilvollen Cedar-Holz-Ummantelung gegen den roten eingetauscht hat? Es war jedenfalls keine Maßname von Don Pepin Fernandez, auch wenn man dem Vorreiter cubanischer Marketingstrategien nachsagt, er hätte zu seiner Zeit über 20.000 verschiedene Bauchbinden für die Produktion verwendet. Die Cigarre hat ein recht gleichmäßiges, mittelfeines, coloradofarbenes Deckblatt und riecht, nachdem der Holzduft verflogen ist, süßlich-schokoladig.
Der kalte Zug ergänzt diesen Eindruck um herbere Tabaknoten und Lebkuchen.
Schon jetzt eine Cigarre, die Aufmerksamkeit erregt, trotz ihres kleinen Formats und der Bekanntheit. Angezündet kommt geradliniges Cuba zum Tragen, würzige Röstaromen, Leder und ein wenig Schärfe, die mit der Temperatur vorerst wieder vergeht. Ist die Cigarre warm, wird sie cremiger, angenehm zugänglich, ohne die typische Raßheit zu verlieren. Der Zug ist nicht zu leicht, der gerade Abbrand hinterlässt schöne schwarze Jahresringe auf der ohnehin dunkelgrauen, festen Asche. Das erste Drittel ist kraftvoll aber sanft, Kaffeenoten und Bittertöne, Süße und Würze, kurz, alles da. Im zweiten Drittel tauchen mehr Holz und Schärfe auf, weniger Bitternis, dafür mehr süße Noten, die Würze bleibt bestehen. Zu diesem Zeitpunkt des Rauchverlaufs waren die besten Kombinationen mit den Whiskys festzustellen. Das letzte Drittel steigert sich in eine wilde aromenreiche Komplexität, die auch von Schärfe geprägt nie aggressiv wird, bis zum persönlichen Zeitpunkt des Ablegens. Mal wieder Cuba at it’s best!

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Glenmorangie Original
Süße Infusion: Das zehnjährige Original wird mit der Cigarre deutlich süßer, runder und weicher, schön, aber zu toppen...
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Glenmorangie Quinta Ruban
Zu brav: Der Whisky kommt nicht gegen die Cigarre an, er verliert an Charakter, tut nicht weh, aber es gibt Schöneres.
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Glenmorangie Nectar D’or
Upgrade: Der Whisky wird intensiver und noch frischer, die Süße wird unendlich lange...grandios.

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Glenmorangie Astar

Keine Angst vor...: ...starken Sachen. Zwar kann die Kombination schon intensiv werden, aber langweilig wird sie nicht. Für harte Jungs.
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Glenmorangie Signet
What the hell is that? Dieser Whisky passt zu Holunderblüten und cubanischen Cigarren. Top Kombination. Besteht und lässt zu. Bleibt und umarmt!

 

 
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