
Zweimal im Jahr ist für die ständig reisende und schreibende, korrigierende und kooperierende, verkostende und verköstigte Redaktion von Cigar Clan Partytime. Zur Inter-tabac in Dortmund und auf unserem jährlichen, den treuen Lesern und Verkostungskandidaten bekannten Sommerfest, in der Hauptstadt oder im Umland. Dieses Jahr ließen sich General Manager Jürgen W. Gangl vom Grand Hotel Esplanade und Barchef Thomas Altenberger von Harry´s New York Bar die Ehre nicht nehmen und waren Gastgeber dieses gepflegten Events.
Als weiterer Kooperationspartner war die Cigarrenmarke Ashton mit an Bord, feinste Cigarren aus der Dominikanischen Republik, präsentiert von Europa-Repräsentant Ludovic Faxel und dem Vertreter des deutschen Importeurs, Hans Steinhoff von Kohlhase & Kopp.
Bei guter Laune, bester Stimmung und traumhaftem Wetter nahmen Gastgeber, Markenbotschafter und Redaktion die geladenen Gäste in die Pflicht. Es durfte geraucht werden, was das Zeug hielt, im Gegenzug wurden ausgefüllte Verkostungsbögen erwartet... und empfangen.
Die Cigarre der Marke Ashton ist die Erfüllung eines Traums von Robert Levin, in zweiter Generation Tabakhändler aus Philadelphia, dem die Idee für Ashton aufgrund jahrelanger Erfahrung in der Tabakindustrie kam, nicht nur als Importeur und Cigarrenfachhändler, sondern auch als echter Kenner der feinsten Cigarrenmischungen der Welt. Levin kreierte 1985 die ersten Ashton-Cigarren mit Hilfe der Sachkenntnisse der weltberühmten Fuente-Familie. Bis heute werden die Ashtons in der renommierten Fuente-Fabrik von Hand gerollt. Die feinen und reichhaltigen, in der Dominikanischen Republik angebauten Tabake werden für Einlage und Umblatt verwendet und geben der Ashton ihre einzigartige Komplexität. Nach strengen Qualitätskriterien werden die öligsten, seidigsten Connecticut-Shade- und für die VSG-Serie die feinsten Ecuador-Deckblätter ausgesucht, die für ein Maximum an Finesse und einzigartige Aromen sorgen. Das Ergebnis ist die perfekte Abstimmung von Komplexität und Charakter.
Ashton-Cigarren werden in Deutschland bislang in vier sehr unterschiedlichen Mischungen angeboten. So werden von der Classic-Serie in Deutschland sieben Formate angeboten. Die Cigarren zeichnen sich durch einen konstanten, lang anhaltenden Geschmack aus. Die zarten, cremigen und nussigen Aromen entwickeln sich aus dem Zusammenspiel von drei bis vier Jahre altem dominikanischem Tabak und dem reichhaltigen goldenen Connecticut-Shade-Deckblatt. Dabei sind sie durchweg würzig mit mittelkräftigem Körper.
Die Serie Aged Maduro zählt ebenfalls zu den Klassikern aus dem Hause Ashton. Die von einem Connecticut-Broadleaf-Deckblatt gekleideten Cigarren bestechen durch ihren anfangs recht süßlichen Rauch, der nach und nach einen reichhaltigen Geschmack mit nussigen und zart pfeffrigen Noten annimmt und an einen gut gereiften Madeira oder Portwein erinnert. Dieser Rauchgenuss rührt von der besonderen Fermentation des Deckblatts her, wodurch die natürliche Süße hervorgehoben wird. Das Umblatt und die Einlage sind die bekannte Mischung und ergeben in Verbindung mit dem Maduro-Deckblatt eine ganz spezifische Geschmacksrichtung. Entgegen dem weitverbreiteten Vorurteil, Maduro-Cigarren seien sehr stark, ist die Maduro aus dem Hause Ashton eher medium-kräftig.
Die dritte Serie ist die Cabinet-Linie, der dominikanische Einlagetabak dieser Cigarren reift vier bis fünf Jahre und hat einen vollaromatischen, komplexen und wohlabgerundeten Geschmack. Das außergewöhnliche Connecticut-Shade-Deckblatt reift ein weiteres Jahr und hat eine elegante Farbe, die ein weiches und cremiges Aroma hervorbringt. Die
Ashton Cabinet schließt nicht weniger als sechs verschiedene Tabake ein. Sieben Jahre gehen vorüber, vom Saatkorn bis zur fertigen Cigarre, bis der Aficionado in ihren Genuss kommt.
Als Highlight der Verkostung kamen auch zwei Cigarren der bekannten Virgin-Sun-Grown-Serie mit auf das Verkostungspanel. Die Ashton VSG wurde im November 1999 auf den Markt gebracht und war die erfolgreichste Produkteinführung in der Ashton-Geschichte. Die VSG ist eine deutliche Bereicherung für die Premiumcigarren-Serien von Ashton.
Der Tabakblend für die Serie VSG wurde exklusiv für Ashton von Carlos Fuente junior aus vier bis fünf Jahre lang abgelagerten, dominikanischen Tabaken zusammengestellt. Das Deckblatt kommt aus Ecuador, wo es von der Familie Oliva speziell für die VSG-Serie gezogen wird. Nur Blätter der oberen Reihen werden für die Marke ausgesucht.
Jeweils zwei Cigarren aus jeder Serie waren am Cigarrenbuffet unseres Sommerfests zu finden, die Verkostungsergebnisse folgen auf den nächsten Seiten.
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