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Winston Churchill …
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gilt wohl als der bekannteste unter jenen Genußmenschen, die leidenschaftlich gerne Cigarre geraucht haben. Eine Hommage an den großen britischen Staatsmann ist beispielsweise die Formatbezeichnung ›Churchill‹, eine Vitola, deren klassisches Längenmaß 178 Millimeter bei einem Ringmaß von 47 ist. »Ich halte Kuba immer im Mund«, pflegte Sir Winston schon einmal zu sagen. Wer dagegen heutzutage zu einer ›Winston Churchill‹ greift, der hat es nicht mit einer kubanischen Cigarre zu tun, denn die vier Formate dieser Marke werden neuerdings in der Dominikanischen Republik hergestellt, und zwar in der Cigarrenmanufaktur von ›Davidoff‹. Die Nachkommen Winston Churchills haben nämlich der in Basel ansässigen ›Oettinger Davidoff Group‹ im Frühjahr 2007 die Rechte für die Herstellung und die Vermarktung von Cigarren unter dem Label ›Winston Churchill‹ übertragen.
Mit dem Erwerb der Exklusivrechte für die Produktion, die Vermarktung und den Vertrieb von Cigarren, Cigarillos und Raucherbedarfsartikeln unter der Bezeichnung ›Winston Churchill‹ räumt der Enkel des ehemaligen britischen Premierministers den Cigarrenspezialisten von ›Davidoff‹ unter anderem die Verwendung der Unterschrift und des Familienwappens ein. Bereits im Herbst 2005 war Winston S. Churchill mit dem Wunsch an die ›Oettinger Davidoff Group‹ herangetreten, eine Cigarrenlinie unter dem Namen seines berühmten Großvaters herzustellen und zu vertreiben, war doch die Cigarre das wesentliche äußere Merkmal des Literaturnobelpreisträgers von 1953.
Nachdem im November 2007 die neue Marke ›Winston Churchill‹ in den Vereinigten Staaten lanciert wurde, erfolgt die Einführung der Linie außerhalb der Vereinigten Staaten ab Mai 2008, also in diesen Tagen, zunächst in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz, ehe dann weitere Länder im Laufe des Jahres folgen werden.
Für die Formate ›Blenheim‹, ›Chequers‹, ›Marrakesh‹ und ›№ 10‹, benannt nach Orten, die in Churchills Leben eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben, werden vier verschiedene, speziell komponierte Tabakmischungen verwendet. Ausgerichtet sind die vollen Geschmacksrichtungen auf traditionsbewußte und passionierte Raucher mit einer Vorliebe für kräftige Cigarren, wodurch sie sich mit ihrer komplexen Mischung in bezug auf Geschmack und Aroma deutlich von vielen anderen Tabakmischungen dominikanischen Ursprungs unterscheiden. Die für die ›Winston Churchills‹ verwendeten Tabake stammen von ausgewählten Tabakplantagen in der Dominikanischen Republik, Peru, Nicaragua und Ecuador. Allen Tabaken gemeinsam sind ihre Wurzeln im kubanischen Saatgut. Das Ergebnis sind Cigarren mit einzigartigem Geschmack und ausgeprägt vollem Körper. In der Charakteristik sind diese perfekt gemischten Tabake würzig und hocharomatisch – so, wie es Liebhaber kräftiger Cigarren mögen. Auch die in der Sonne gereiften Deckblätter aus Ecuador mit ihren vielschichtigen Aromen und dem dunkleren Farbton werden von zahlreichen Connaisseuren sehr geschätzt. Bleibt noch zu erwähnen: Nur hervorragende Tabake und exklusive Deckblätter werden für die neue Linie verarbeitet, denn schließlich sind sie nach einem der berühmtesten Cigarrengenießer aller Zeiten benannt – nach Sir Winston Churchill.

»Smokers welcome« …
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zeigte ein umtriebiger Gastronom im Süden der Republik, wie er mit des Freistaats vieldiskutiertem Rauchverbot umgeht. Anfang April eröffnete der Inhaber des ›Holzhäusls‹ in Bad Griesbach, Alexander Rank, die erste ›Davidoff Lounge‹ in Niederbayern. Schon im vorangegangenen Dezember hatte Alexander Rank seine diesbezügliche Weitsicht mit der Gründung des ›Genuss- und Raucherclubs im Holzhäusl-Hochsitz‹ bewiesen, der über einen eigenen Zugang zu erreichen und somit von den übrigen Räumen abgetrennt ist. So können sich Clubmitglieder in der stilvollen Lounge im Obergeschoß des Hauses zu edlen Speisen, Schnäpsen und Weinen auch weiterhin Cigaretten, Cigarren und Pfeifen schmecken lassen. Da zwischen dem ›Holzhäusl‹ und dem Basler Unternehmen eine langjährige Partnerschaft besteht, war der Schritt zur ›Davidoff Lounge‹ somit durchaus folgerichtig (siehe auch www.alex-rank.de).
Seit der Lounge-Eröffnung am 9. April befindet sich das ›Holzhäusl‹ in elitärer Gesellschaft von bayernweit fünf gastronomischen Spitzenadressen. Weitere ›Davidoff Lounges‹ gibt es bisher nur in der Münchner ›Allianz Arena‹, im ›Kempinski Hotel Vierjahreszeiten‹ in München, im ›Parkhotel Egerner Höfe‹ in Rottach-Egern und neuerdings auch in der ›Residenz Heinz Winkler‹ in Aschau. In Deutschland finden sich derzeit gut fünfundzwanzig solcher Lounges, und es sollen noch weitere hinzukommen, so Norbert Rossel, Repräsentant des deutschen ›Davidoff‹-Importeurs ›Gebr. Heinemann‹. Aber auch wenn weitere ›Davidoff Lounges‹ geplant seien, werde man stets nur an sorgfältig geprüften Standorten mit entsprechendem Ambiente präsent sein. Diese Voraussetzungen erfüllt das ›Holzhäusl‹ allemal.

Ebenfalls etwas Neues
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und zwar ein Luxus-Humidor, kommt aus dem Hause ›5thAvenue‹. Gewidmet ist er der noch jungen Vorzeigelinie ›Cohiba Maduro 5‹, deren Cigarren sich durch besonders dunkle Deckblätter auszeichnen. Je zwanzig Stück dieser neuen Vitolas werden jetzt in diesem edlen Humidor angeboten, der im Design der ›Maduro 5‹ gestaltet ist. Notiz am Rande: Davon wird es weltweit nur fünfhundert Exemplare geben. Wer also solch ein gutes Stück, beispielsweise in einer ›Casa‹, erwerben will, um es fortan sein eigen nennen zu können, für den ist Eile geboten.
Der Humidor enthält insgesamt sechzig Stück der folgenden Vitolas: zwanzig ›Cohiba Maduro 5 Secretos‹ (110 mm Länge, Ringmaß 40), zwanzig ›Cohiba Maduro 5 Mágicos‹ (115 mm Länge, Ringmaß 52) sowie zwanzig ›Cohiba Maduro 5 Genios‹ (140 mm Länge, Ringmaß 52).

Rund war er nicht
bder diesjährige Geburtstag von Avo Uvezian, Liebhaber guter Musik und erstklassiger Cigarren. Mittlerweile zweiundachtzigjährig, ist er immer noch recht aktiv, auch was neue Kreationen in seinen »Kernbereichen« Musik und Tabak betrifft. Das beweist er mit der neuen ›Avo Limited Edition 2008‹, die den Namen ›Avo Tesoro‹ trägt.
Benannt nach dem spanischen Wort für Schatz, »Tesoro«, erobert diese ›Toro‹ die Geschmackssinne eines jeden Aficionados, denn durch die ausgewogene Kombination von kräftigen und milden Tabaken und dem sonnengereiften Deckblatt kommt der facettenreiche, würzige Geschmack der Cigarre perfekt zur Geltung. Beim Öffnen des hochwertig verarbeiteten Holzkistchens wird die Aufmerksamkeit zuerst auf den eleganten Ring am Fuß einer jeden der zwanzig kopfüber stehenden Cigarren gelenkt. Ab Mai 2008 ist die Sonderedition im ausgewählten Tabakfachhandel erhältlich.
›Avo Limited Edition 2008‹ – ›Avo Tesoro‹. Länge: 146 mm; Ringmaß: 50 (ø 19,8 mm); Deckblatt: Ecuador Special Sun Grown; Umblatt: San Vicente Ligero; Einlage: San Vicente Seco, Piloto Seco, Piloto Ligero, Olor Ligero; Stückpreis: € 11,–. Angeboten wird die ›Avo Tesoro‹ im 20er Holzkistchen.

Ein exklusiver Jahrgang …
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lebt in einem weiteren Schmuckstück des Basler Unternehmens fort. Gemeint ist die ›Davidoff Limited Edition 2008‹, die sich als ›Reserva 12‹ präsentiert. Wie schon ihr Name verrät, bestimmt die Zahl 12 die diesjährige Sonderedition aus dem Hause ›Davidoff‹, die es nur in weltweit streng limitierter Auflage gibt. Denn die für die Tabakmischung verwendeten fünf verschiedenen Einlagetabake wurden bis zu zwölf Jahre in der Dominikanischen Republik gelagert. Dank des speziellen Reifeprozesses sorgt die Auswahl der eigens für diese Cigarre aufeinander abgestimmten Tabake für ein kräftiges und zugleich aromatisches Raucherlebnis. Ihr sonnengereiftes Deckblatt – ein Ecuador Sun Grown – unterstreicht den facettenreichen Geschmack und kommt im großen ›Robusto Extra‹-Format besonders gut zur Geltung. In Deutschland ist die ›Reserva 12‹ in 10er Holzkistchen ab Juli 2008 im autorisierten Tabakfachhandel erhältlich.
›Davidoff Limited Edition 2008‹ – ›Reserva 12‹. Länge: 140 mm; Ringmaß: 52 (ø 20,6 mm); Deckblatt: Ecuador Special Sun Grown; Umblatt: Olor; Einlage: San Vicente Ligero, Piloto Seco, Jalapa Especial Ligero, Olor Ligero, Corojo Ligero; Stückpreis: € 18,–. Angeboten wird die ›Reserva 12‹ im 10er Holzkistchen.

Am Anfang war der Zoll,
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und zwar der ukrainische. Der empfing Prinz Ferfried von Hohenzollern gebührend und hielt ihn geschlagene vier Stunden auf. Den Beamten kamen die hundert Cigarrenkisten etwas suspekt vor, und sie meinten, das Ganze ginge nicht mit rechten Dingen zu. Letztendlich durfte der Adlige zumindest einige Kisten seines braunen Schatzes behalten. Ziel war das Hotel ›Hyatt Regency‹ in Kiew. Dort beging Ende Februar der ›Cigar Club Kiev‹ seinen 101. (!) Geburtstag. An diesem Galaabend waren zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens anwesend, die der ohnehin festlichen Veranstaltung zusätzlichen Glanz verliehen. So hatte es sich neben den Botschaftern Kroatiens, Kubas und Serbiens sowie dem Prinzen von Hohenzollern auch Boxweltmeister Vitali Klitschko nicht nehmen lassen, diesem Charity-Abend beizuwohnen – immerhin brachte die Versteigerung einer vor der Beschlagnahme durch den Zoll geretteten, handsignierten 10er Kiste ›Prinz von Hohenzollern Limited Edition 2007‹ stolze 4.500 Dollar ein. Satte 15.000 Dollar erzielten dagegen die Boxhandschuhe von Vladimir Klitschko, die er in seinem letzten gewonnenen Kampf gegen Sultan Ibragimow in New York übergezogen hatte. Diese Handschuhe gehörten zu einem Paket, denn zwei unverkäufliche VIP-Karten für Vitali Klitschkos Comeback gegen Samuel Peter, das wohl Ende des Sommers über die Ringbühne gehen wird, kamen noch hinzu. Bleibt noch zu erwähnen: Alle Erlöse kamen einem guten Zweck zu.
Die von ›Bossner‹ herausgebrachte neue Linie ›Prinz von Hohenzollern‹ wird in der Dominikanischen Republik hergestellt. Originell ist die Präsentation: In einer Kiste befinden sich fünf Cigarren mit hellem und fünf mit dunklem Maduro-Deckblatt: Connecticut Shade und Connecticut Broadleaf. Der Tabak, der für diese »Königscigarren« Verwendung findet, wird einer zusätzlichen Lagerung unterzogen, wodurch die Cigarren einen reichen, vollen Geschmack und ein feines Aroma aufweisen.
›Prinz von Hohenzollern‹. Länge: 175 mm; Ringmaß: 45 (ø 17,8 mm); Deckblatt: Connecticut Shade; Umblatt: Olor Dominicano; Einlage: Piloto Cubano Seco, Piloto Cubano Ligero; Stückpreis: € 12,50. Angeboten wird diese ›Limited Edition‹ im 10er Holzkistchen.
›Prinz von Hohenzollern Rolando‹. Länge: 175 mm; Ringmaß: 45 (ø 17,8 mm); Deckblatt: Connecticut Broadleaf; Umblatt: Olor Dominicano; Einlage: Piloto Cubano Seco, Piloto Cubano Ligero; Stückpreis: € 12,50. Angeboten wird diese ›Limited Edition‹ im 10er Holzkistchen.

Zu guter Letzt …
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möchten wir auf das Buch Blauer Dunst hinweisen, das zwar schon einige Zeit auf dem Markt ist, das aber durch unsere Serie Helvetia in Tabakwolken unseres Schweizer Autors Thomas Brunnschweiler wieder eine gewisse Aktualität erlangt hat. Aber lassen wir den Genannten selbst vorstellen …
Das wunderschön illustrierte Buch des Historikers Andreas Steigmeier ist eine Publikation zur Geschichte der Cigarrenindustrie in der Schweiz. Den ersten Teil des Buches bildet ein geschichtlicher Abriß. Der Autor streift zwar die Cigarrenherstellung in der Westschweiz und im Tessin, konzentriert sich aber auf das aargauische Wynen- und Seetal, das eigentliche »Stumpenland«. Der zweite, sozialhistorische Teil des Buches widmet sich den Cigarrenmachern: Ausripperinnen, Wickelmacherinnen und Fabrikanten. Photos vom Anfang des 20. Jahrhunderts dokumentieren eindrücklich die heute unvorstellbaren Arbeitsbedingungen. Der letzte Teil befaßt sich mit einem Thema, das für die Cigarrenindustrie zur Überlebensfrage geworden ist: mit dem Cigarrenmarketing. Abgerundet wird der Streifzug durch die Schweizer Geschichte des blauen Dunstes von eingestreuten Portraits dreier Fabrikationsstätten, in denen sich Steigmeier auch als aufmerksamer Beobachter und präziser Erzähler profiliert. Das quellennahe und hervorragend gestaltete Werk gehört zum Besten, was zu dem Thema bisher geschrieben worden ist.
Andreas Steigmeier, Blauer Dunst. Zigarren aus der Schweiz gestern und heute, Verlag
›hier + jetzt‹, Baden 2002, 136 Seiten mit 179
Abbildungen, ISBN 3-906419-40-1, € 52,80,
sfr 78,– (


AFICIONADO │ NEWS


Adliges, duftendes Wasser
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Der Name Von Sierstorpff steht für ein traditionsreiches Adelshaus und ist der Inbegriff des gepflegten Ambientes gräflichen Lebensstils, kultivierten Handwerks, verantwortungsvollen Unternehmertums.
Graf Caspar Heinrich von Sierstorpff, ein vielseitig gebildeter Aristokrat, angesehener und leidenschaftlicher Botaniker und Begründer des Heilbads Bad Driburg, schrieb um das Jahr 1782 eine Rezeptur für ein »Wunderwasser« nieder. Die Ingredienzen hatte er aus seinem umfangreichen Wissen über Flora und Fauna sowie über Aromen und medizinische Wirkweisen zusammengestellt, und zur Anreicherung der Rezeptur nahm er sein geliebtes Bad Driburger Quellwasser. Hergestellt wurde das Duftwasser jedoch nie für die Allgemeinheit.
Als Marcus Graf von Oeynhausen-Siers­torpff, heutiger Leiter des ›Gräflichen Parks Bad Driburg‹, bei den im Jahr 2000 begonnen Modernisierungsarbeiten des Anwesens die Rezepturen seines Urahnen entdeckte, schenkte er ihnen zunächst keine größere Aufmerksamkeit, denn die Renovierungsarbeiten wollten geplant werden. Und so dauerte es weitere fünf Jahre, bis er sich dem Thema widmen konnte. Innovativer Ehrgeiz kam schließlich auf, als Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff mit Peter Maeschig von der Düsseldorfer ›MM Fragrance Group‹ über diesen Fund sprach. Der Graf fragte an, ob es möglich sei, dieses »Wunderwasser« als eigenen Herrenduft für ihn und seine Familie herzustellen.
Dank des mit dem Projekt beauftragten Parfumeurs Frank Rittler war das möglich. Das Ergebnis ist ein Eau de Toilette von feiner Eleganz mit kostbaren Essenzen, das auf die ursprüngliche Rezeptur zurückgeht und dabei fortschrittlichsten Standards entspricht. Was zunächst nur als »eigener Duft« der Gentlemen gedacht war, wurde spontan mit Begeisterung im Familien- und Freundeskreis aufgenommen. Und so kam die Idee auf, diesen »Gentleman Duft« der kleinen Gruppe derjenigen zugänglich zu machen, die sich mit Fug und Recht als »Gentlemen« bezeichnen können.
Ab April 2008 wird ›Von Sierstorpff – The Scent of a Gentleman‹ exklusiv über das ›Gräfliche Park Hotel & Spa‹ angeboten und von der ›MM Fragrance Group‹ auf Bestellung an interessierte »Gentlemen« versandt
(www.mmfragrance.de). Für die Zukunft ist vorgesehen, ›Von Sierstorpff – The Scent of a Gentleman‹ selektiv über nur wenige handverlesene Verkaufsstellen anzubieten.

Wildpferd
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Gene machen Sieger. Pferdezüchter wissen das. Fünfundfünfzig Jahre nach der ersten ›Corvette‹ schickt der amerikanische »Sportwagenstall« die jüngste Generation des berühmten Stammbaums auf die Rennbahn. Schlank und rank, sehnig und mit markant gezeichneten Muskeln steht das Cabrio vor der Box. Nach dem ersten Motorstart ist klar: Dieses V8-Triebwerk ist über jeden Zweifel erhaben. 437 statt 404 Pferdestärken und 585 statt 546 Newtonmeter bringen die ›Corvette‹ in den Vortrieb. Gene alleine reichen aber nicht aus, denn eine nagelneue ›C6‹ ist wie ein wildes Pferd. Ohne Zähmung schlägt sie schon gerne mal mit der Hinterachse aus.
Fest am Zügel, das heißt mit komplett eingeschaltetem ESP, beginnt das Einreiten. Erste Schweißflecken bilden sich beim Aktivieren der »Sport«-Variante. Wird die dreistufige Fahrdynamik dann komplett deaktiviert, keilt die ›Corvette‹ bei Vollgas und läßt sich nur schwer in der Schräglage halten. Ohne Sattel und Lasso kocht das Blut im Drift, notdürftig gekühlt vom Fahrtwind. Belohnt wird der wagemutige Könner mit einer Aufnahme in den Rodeo-Club. Schnell stellt sich die Suchtgefahr ein, zumal der Einstandspreis für diesen Rassewagen »nur« 78.550 Euro beträgt. Einen vergleichbaren ›Porsche Carrera S‹ bekommt man dafür nur gebraucht.
Günstig war der Ami schon immer, doch jetzt zeigt das ungewohnt luxuriöse Interieur sogar neue Klasse. Nicht nur auf den Sitzen erfreut hochwertiges Leder. Allerdings sollte das Karbon endlich echt sein. Gewählt werden kann neben etlichen Ausstattungsdetails auch die Schaltung. Wer sich für die reine Automatik entscheidet, muß sich mit einer etwas weicheren Gangart anfreunden. Aber wer sein Temperament nicht zügeln kann (und das auch gar nicht will), schaltet auf »Sport« und »arbeitet« mit dem Schaltpaddel »PlayStation«. Egal, am Ende galoppiert die ›Corvette‹ in 4,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und in knapp 15 Sekunden auf 200, bis bei 306 Stundenkilometern die Mähne im Sturm verweht.

Rendezvous in New York
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Der Luxuskonzern ›S.T. Dupont‹ setzt seine Weltreise durch die Hochburgen des Kunsthandwerks fort: In den zurückliegenden dreißiger und vierziger Jahren ließ die New Yorker Elite an der Upper East Side und der 5thAvenue ihre Privatwohnungen und Büros von französischen Innenarchitekten gestalten. Im Gegensatz zur schlichten Eleganz des Art deco brachten die französischen Interieur-Designer eine subtile Mischung aus spanisch anmutendem Barock des 16. Jahrhunderts, französischem Klassizismus des 18. Jahrhunderts und zeitgenössischem Surrealismus mit.
Die Gebrüder Dupont ließen sich – ebenso wie andere französische Künstler, Architekten und Couture–Designer – von dieser Entwicklung in die Staaten locken und wurden als Botschafter des französischen Lebensstils willkommen geheißen. So kam es, daß Lucien Tissot-Dupont seine berühmten Reisesets in den edelsten Geschäften der 5thAvenue verkaufte.
Die neue limitierte Edition ›New York 5thAvenue‹ von ›S.T. Dupont‹ ist gleichermaßen eine Hommage an die einzigartige US-Metropole und an die großen französischen Innenarchitekten der damaligen Zeit. Feuerzeuge, Schreibgeräte und Accessoires der Serie sind von dieser Design-Strömung inspiriert: Goldene Arabesken setzen sich eindrucksvoll vom graubraunen wie auch vom schokoladenbraunen Lack ab. Diese Edition umfaßt zwei ›Ligne2‹-Taschenfeuerzeuge (kleines und großes Modell zu € 1.550 bzw. € 1.600) sowie zwei extrabreite ›Olympio‹-Schreibstifte (Rollerball zu € 1.500 und Füllfederhalter zu € 1.650), numeriert von 1 bis 1929 – zum Andenken an das Jahr der ersten New-York-Reise von Lucien Tissot-Dupont. Das ›Jéroboam‹-Tischfeuerzeug (€ 3.600) und der Humidor (€ 1.800) wiederum sind numeriert von 1 bis 329, Cigarrenschneider (€ 330) und Aschenbecher (€ 430) von 1 bis 529.
Zur Krönung der Edition ›New York 5thAvenue‹ hat ›S.T. Dupont‹ zwei luxuriöse und exquisite Objekte entworfen: ein Feuerzeug und einen Füllfederhalter mit Arabesken aus massivem Weißgold, besetzt mit weiß funkelnden Diamanten. 125 der edlen Steinchen zieren den Füllfederhalter ›Olympio X-Large‹ (€ 18.000) und 175 das ›Ligne2‹-Feuerzeug (€ 20.000). Bleibt noch zu erwähnen, daß von den zwei Meisterwerken der Goldschmiede- und Juwelierkunst weltweit jeweils nur zwanzig Exemplare angeboten werden.

Vater und Sohn fliegen

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Für den Vater, der seinen Sohn als Teampartner schätzt und ihm (und natürlich sich selbst) deshalb etwas Besonderes gönnen möchte, hat der Schweizer Uhrenhersteller ›IWC‹ jetzt ein spezielles Angebot. Der Männerbund soll nach außen dokumentiert werden durch zwei Sondermodelle aus der Fliegeruhrenkollektion der Schaffhauser Manufaktur: Papa bindet sich die ›Große Fliegeruhr‹ im Platingehäuse (ø 46 mm) ans Handgelenk, und der Sohnemann bekommt die klassische Fliegeruhr ›Mark XVI‹ im Edelstahlgehäuse (ø 39 mm). In der ›Großen Fliegeruhr‹ kommt das Manufakturkaliber ›51111‹ zum Einsatz, das sieben Tage Gangautonomie bietet, die auf dem Zifferblatt bei 3 Uhr angezeigt wird, während in der ›Mark XVI‹ ein veredeltes ›ETA‹-Großserienkaliber tickt.
Äußerlich können die beiden Uhren – wie Vater und Sohn – ihre Verwandtschaft nicht leugnen. Beide treten sie mit einem hellen, rhodinierten Zifferblatt, der griffigen Zwiebelkrone sowie einem genieteten Krokoband auf. Zudem hat ›IWC‹ auf dem Gehäuseboden einer jeden Uhr eine Fläche für eine individuelle Namensgravur freigehalten. Auf 39.000 Euro beläuft sich der Preis für so viel Teamgeist. Theoretisch halbiert sich die Summe, da die beiden Uhren nur im Set zu haben sind.

Des Kaisers neue Kleider
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Nein, noch will er nicht abtreten. Der ungekrönte Sonnenkönig denkt noch gar nicht daran, obwohl in den geheimen Kabinetten der Entwicklungsingenieure bereits der Thronfolger zumindest als Modell wartet. Der erfolgreichste Oberklassen-Roadster präsentiert sich statt dessen omnipotent in seinem neuesten Gewand. Rundungen mußten weichen. Wie gemeißelt zeigt das Gesicht jetzt Ecken und Kanten. Im breiteren Kühlergrill spreizt sich nunmehr eine einzige Lamelle.
Wichtiger als diese sichtbaren Zeichen ist jedoch die Frage: Kann er es noch? In der Hofkamarilla raunte es bereits; die Putschgerüchte wabern, und die jungen Außenseiter wittern ihre Chance. Die Antwort ist klar: »Er« kann es; und wie. Unter der Robe fand ein heimlicher Thronwechsel, ja beinahe eine Revolution statt. Entlassen wurde der 55er Kompressor, und an seiner Stelle regiert nun ein 6,3-Liter-Sauger. Bereits mit dem ersten Appell akklamiert der Hochdrehzahl-V8 seinen Machtanspruch. In seiner Ansprache wechseln Grollen, Donnern und Fauchen – jede Tonlage ein Befehl an das brandneue Siebengang-Sportgetriebe. Raffiniert ersetzt die neue Automatik den bisherigen Drehmomentwandler durch eine sogenannte »nasse« Kupplung, die jeden Druck aufs Gaspedal mit Vorwärtsschub belohnt. Nahezu ruckelfrei wechselt die Automatikbox im schnellsten Modus, dem M-Modus, in knapp 100 Millisekunden die Gänge. Gänsehaut löst das Zwischengas aus. Erstens unterbindet es bei schnellem Herunterschalten unerwünschte Lastwechselreaktionen, und zweitens klingt es gefährlich brodelnd. So macht scharfe Kurvenhatz Spaß. Ob Zwischensprint, die lange Gerade oder die Spitzkehre: der neue ›Mercedes SL 63 AMG‹ beherrscht die ganze Bandbreite der Aufgaben.
Noch hält der Stern das Zepter seiner Klasse fest in der Hand. Für eine Privataudienz sind 145.240 Euro als Grundpreis an die Staatskasse zu entrichten.

Sizilien: Der Feinschmeckerin Lohn
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Am 13. März war Düsseldorf für einen Tag das Mekka der Feinschmecker. Im ›Malkasten‹ fand das Finale des ersten Gourmet-Wettbewerbs von ›Averna‹ statt, an dem sich Anwärter aus ganz Deutschland beteiligt hatten (siehe auch Cigar Clan, Ausgabe № 2/2008, Seite 58). Nach der ersten Runde auf www.natuerlich-italien.com und vier Vorausscheidungen in vier Restaurants der Republik konnten sich achtzehn Kandidaten für das Finale in Düsseldorf qualifizieren. Sterneköche wie Cornelia Poletto (›Poletto‹ in Hamburg) oder Mario Gamba (›Aquarello‹ in München) hatten sich mit ihren Kochkünsten am innovativen Geschmackstraining des italienischen Kräuterlikörs beteiligt.
Der Hauptpreis wurde von Exportdirektor Michel Jordens überreicht: Eine Gourmetreise nach Sizilien ging an Monika Peitl, die schon in München mit ihrem Geschmackssinn zu überzeugen wußte. Henning Böhm, der bereits seine Kochkünste für Rockstars wie ›Die Toten Hosen‹ oder ›Die Ärzte‹ unter Beweis stellte, kredenzte unter anderem Kartoffelpraline mit Majoran, Thunfischtatar mit Zitronenmelisse, Sardinenmousse
mit Thymiangelee und als besonderes
Dessert Haselnußeiscreme mit ›Averna‹-Topping.

Liebhaber können mitfeiern
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Ein echtes Jubiläum ist es ja nicht, aber zumindest ein runder Geburtstag. In diesem Jahr wird die ›IWC Schaffhausen‹ hundertvierzig Jahre alt, und so etwas muß angemessen gewürdigt werden. Das tat die ›IWC‹ zum einen mit einer großen Geburtstagsparty während der Messe in Genf mit fünfzehnhundert geladenen Gästen, bei der an die Gründung des Unternehmens durch den Amerikaner Florentine Ariosto Jones erinnert wurde. »Alles, was wir machen, sollte auf der ›IWC‹-Geschichte basieren«, ist ein Leitsatz von Chief Executive Officer Georges Kern. Und so haben sie in Schaffhausen wieder einmal die eigene Modellhistorie etwas gründlicher unter die Lupe genommen und gleich ein halbes Dutzend klassischer ›IWC‹-Armbanduhren für würdig befunden, den Geburtstag der Manufaktur zu zelebrieren, weil sie als die Urväter der aktuellen ›IWC‹-Modellinien gelten: die klassische ›Fliegeruhr‹ von 1936, die ›Portugieser‹ von 1939, die ›Ingenieur‹ von 1955, die ›Aquatimer‹ von 1967, die ›Da Vinci‹ von 1969 und die ›Portofino‹ von 1984.
Dabei werden die klassischen Vorbilder nicht eins zu eins kopiert, sondern modern interpretiert. Das betrifft zum einen die Gehäusegrößen einiger Modelle, die auf aktuelle Bedürfnisse hin angepaßt wurden – sprich: Die Uhren sind größer geworden. Zum anderen bedienen sich die ›IWC‹-Techniker beim Antrieb aktueller Manufakturwerke, einerseits dem Automatik-Kaliber ›80111‹ (›Ingenieur‹, ›Aquatimer‹, ›Da Vinci‹) und andererseits einem Handaufzug-Taschenuhrwerk, das auf dem am längsten gebauten Kaliber ›98‹ basiert (›Fliegeruhr‹, ›Portugieser‹, ›Portofino‹).
Die sechs neuen Uhren gibt es unlimitiert im Edelstahlgehäuse mit schwarzem Zifferblatt und je hundertvierzig Exemplare als Jubiläumsedition in Platin mit silbernem Blatt. Sie werden als Sechser-Sets im eleganten, mit feinem Leder ausgeschlagenen Koffer an die Konzessionäre ausgeliefert, an die zahlende Kundschaft aber auch einzeln verkauft. ›IWC‹-Deutschland-Chef Henrik Ekdahl jedoch vermutet: »Ich gehe davon aus, daß sich einige Sammler das komplette Set sichern werden.« Die Preisspanne der Kollektion reicht von 5.650 Euro (›Da Vinci‹ in Edelstahl) bis 34.100 Euro (›Portofino‹ in Platin).

Referenz an eine kulturhistorische Leistung
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›Eterna‹ steht schon lange Zeit im Ruf, zuverlässige und sehr präzise Uhren zu bauen. Nicht zuletzt deshalb orderte Thor Heyerdahl in Grenchen eine Kleinserie wasserdichter und extrem robuster Armbanduhren. Sie dienten im Jahre 1947 dem Forscher und seiner Crew dazu, das Balsaholzfloß ›Kon-Tiki‹ sicher über den Pazifik zu navigieren. Gut ein Jahrzehnt später, 1958, erinnerte sich ›Eterna‹ an die wissenschaftliche Glanzleistung und baute auf dem Design der Heyerdahlschen Instrumente seine Sport­uhren-Kollektion ›KonTiki‹ auf.
Zum fünfzigjährigen Bestehen dieser Linie präsentieren die Schweizer nun eine auf fünfzig Exemplare limitierte Sonderedition im Rotgoldgehäuse mit zahlreichen Design­zitaten aus den Fünfzigern sowie dem neuen automatischen ›Eterna‹-Manufakturwerk ›3010‹. Was Thor Heyerdahl recht war, wird für den Uhrenfreund nicht ganz billig: Die ›Eterna KonTiki Anniversary‹ soll knapp 13.000 Euro kosten.

Art deco in Platin
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Von der unkonventionellen Exklusiv-Uhrenmarke zur hochintegrierten Manufaktur – so läßt sich ganz kurz die Entwicklung von ›Franck Muller‹ beschreiben. Die von dem Uhrmachermeister Franck Muller und dem Kaufmann Vertan Sirmakes 1991 gegründete ›Franck Muller Group‹ beherbergt heute neun Marken (seit 2008 auch ›Christian Huygens‹), beschäftigt rund tausend Mitarbeiter und produziert etwa fünfzigtausend Uhren im Jahr.
Eine Spezialität von ›Franck Muller‹ sind Tourbillons. Brandaktuell ist das ›Tourbillon Grande Date‹, das auf der Hausmesse der Gruppe in Genf präsentiert wurde. Die Handaufzugsuhr ist in jeglicher Hinsicht eine typische ›Franck Muller‹: Der Tourbillon-Käfig ist verziert mit den stilisierten Buchstaben
F und M, das Zifferblatt gehalten im Art-deco-Stil, die Mechanik mit Großdatum und
24-Stunden-Anzeige untergebracht im gewölbten ›Cintrée Curvex‹-Gehäuse aus Platin (129.000 Euro).

Betont sportlicht
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›Hublot‹ gibt sich in jüngerer Zeit betont sportlich. Die Genfer Marke fühlt sich beim Segeln ebenso zu Hause wie beim Polo – und seit kurzem auch beim Fußball. »Auch wenn Fußball nach wie vor ein Volkssport ist, so finden wir dennoch hier auch potentielle Kunden für unsere Luxusprodukte«, erklärt Chief Executive Officer Jean-Claude Biver und präsentiert sein Haus als Sponsor der ›Euro 2008‹. Dazu gibt es natürlich auch die passende Uhr, die ›Big Bang Halbzeit‹. Das ist ein Chronograph, der statt des üblichen 60-Minuten-Zählers über einen 45-Minuten-Zähler verfügt und somit genau eine Halbzeit mißt. Der rot-weiße Schriftzug ›Euro 2008‹ ist auf die Innenseite des Kautschukbands gedruckt.
Von der Uhr im schwarzen Keramikgehäuse werden genau 2008 numerierte Exemplare gefertigt, zum Preis von 10.900 Euro. Die auf zweihundertfünfzig Exemplare limitierte Variante in Rotgold kostet 16.900 Euro.

Das Runde muß ins Eckige
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Das sagt sich auch ›Jaeger-LeCoultre‹, obgleich diese Marke mit Fußball gar nichts am Hut hat. Der Leitsatz gilt vielmehr für das neue Modell ›Gyrotourbillon 2‹, bei dem ein Uhrwerk mit kugelförmigem Tourbillon im rechteckigen Gehäuse Platz findet. Genauer gesagt in einem »Wendegehäuse«, wofür bei ›Jaeger-LeCoultre‹ schon seit Jahrzehnten der Name ›Reverso‹ steht. So ist von beiden Seiten der Uhr ein Wunderwerk der Mikromechanik zu beobachten: das Gyrotourbillon, dessen Unruh mit Hilfe von zwei Achsen dreidimensional durch den Raum taumelt. Der kugelförmige Unruh-Käfig – aus einem vollen Aluminiumblock gefräst – und die übrigen neunundneunzig Bestandteile des Tourbillons wiegen nicht mehr als ein Drittelgramm.
Wegen seiner hohen Kompliziertheit wird diese Uhr, die rund 250.000 Euro kosten soll, in einer limitierten Stückzahl von fünfundsiebzig Exemplaren in den nächsten vier bis fünf Jahren gebaut.

Endlich Sommer …
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Bald ist es soweit: Der Champagner ›Summertime‹ kommt wieder. Ausschließlich aus ›Chardonnay‹-Trauben komponiert, vereint der Saison-Champagner ›Summertime‹ Eleganz und Frische und lädt zu unbeschwertem Genuß auf der Terrasse, am Pool oder unterm Sternenhimmel ein. Der ›Blanc de Blanc‹ aus dem Hause ›Champagne Pommery‹ hat das gewisse »Prickeln«, mit dem sich sommerliche Mußestunden und leckeres Essen – allein oder mit Freunden – herrlich genießen lassen.
Dieser ›Blanc de Blanc‹-Champagner fängt den Facettenreichtum der ›Chardonnay‹-Traube ein und vereint in seinem unverwechselbaren Geschmack die beschwingte Ausgewogenheit dieser Rebsorte mit den Aromen des Sommers, und so erinnert diese Komposition an köstliche helle Früchte, Weißdorn- und Akazienblüten sowie Limonennoten.
Des Champagners zarte und zugleich fruchtige Struktur ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Komposition von Thierry Gasco, Chefoenologe des Hauses ›Pommery‹, aus zehn lebhaft-frischen ›Chardonnay‹-Crus. Nach einer Reifezeit von drei Jahren in den Kreidekellern ist er ab sofort für alle Liebhaber wieder verfügbar. ›Summertime‹ wird von Juni bis Ende September im gut sortierten Fachhandel sowie in der gehobenen Gastronomie angeboten.

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