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News
Eröffnung, die zweite: Oase in der Diaspora

Bayern hat bekanntlich die strengsten Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern und gilt unter diesem Gesichtspunkt unter allen Bundesländern als »Raucher-Diaspora«. Lediglich Raucherclubs sind erlaubt sowie – mittlerweile wieder – das Rauchen bei Brauchtumsveranstaltungen. Ausnahmen, die bekanntlich die Regel von der Regel sind, sind nach dem Verständnis der weiß-blauen Staatsregierung nicht vorgesehen, auch nicht für eine Raucherinstitution wie eine ›Casa del Habano‹, obwohl sich in eine derartige Einrichtung wohl kaum ein überzeugter Nichtraucher verirren wird. Da heißt es für die Betroffenen handeln …
Am 7. Juni wurde in Nürnberg zur ›Fiesta Grande de la Casa‹ geladen: Betreiberin Christine Klever feierte mit den Clubmitgliedern die offizielle Eröffnung des Cigarrenclubs ›La Casa del Habano Nürnberg‹. Rund hundertsechzig Mitglieder waren der Einladung gefolgt und erlebten eine unvergeßliche Nacht. Gleich zu Beginn des Abends erregte man am historischen ›Hauptmarkt‹ Aufsehen, da die Ehrengäste des Abends, der kubanische Botschafter Seine Exzellenz Gerardo Peñalver, sein Handelsattaché Roberto Infante sowie Dr. Jorge Hernández, Commercial Manager von ›5thAvenue Products‹, dem Alleinimporteur von Havannas in Deutschland, standesgemäß mit den »Dienstwagen« der ›Casa‹, einem 1959er ›Dodge‹ und einem ›Rolls-Royce‹, vorgefahren und dort auch offiziell empfangen wurden.
Für beste Stimmung in der ›Casa‹ sorgte mit karibischen Rhythmen ›Havanna Open‹, die hierzulande fast schon legendäre Band aus Kuba. Kulinarische Köstlichkeiten gab es ebenso wie ausgesuchte Cigarren, dazu bunte Cocktails und hervorragende Weine, und zudem konnte man sich von einem Torcedor »seine« Cigarre frisch rollen lassen. Es muß eine tolle Nacht gewesen sein, denn die letzten Gäste verließen gegen 7.00 Uhr (!) zwar etwas erschöpft, aber rundum begeistert die ›Casa‹.
Casa del Puro & Casa del Habano, Hauptmarkt 9, 90403 Nürnberg • Geschäftszeiten Shop: Montag bis Samstag 10.00 bis 20.00 Uhr, Öffnungszeiten Club: Montag bis Samstag 11.30 bis 1.00 Uhr • Telephon: +49 (911) 974-66-90 • www.casadelhabano.de
Eröffnung, die dritte: Es tut sich was im Norden

Jedenfalls in Mecklenburg-Vorpommern, genauer in Heiligendamm, noch genauer in der ›Heiligendamm Davidoff Lounge‹. Sie befindet sich in der ›Burg Hohenzollern‹, einem der sechs sich im klassizistischen Stil präsentierenden Gebäude des ›Kempinski Grand Hotels Heiligendamm‹, und wurde am 27. Juni eröffnet. Mit dabei – neben hochrangigen Gästen aus Politik und Gesellschaft – der passionierte Cigarrenliebhaber Rudi Assauer, ›Davidoffs‹ erster deutscher »Botschafter des kultivierten Rauchgenusses«.
Schon im Vorfeld gab es von offizieller Seite nur Positives zu vermelden: »Mit ihrem außergewöhnlichen und charmanten Ambiente hat die ›Burg Hohenzollern‹ schon Staatschefs aus aller Welt in ihren Bann gezogen«, zeigte sich Dr. Reto Cina, Chief Executive Officer der ›Oettinger Davidoff Group‹ in Basel, von der erfolgreichen Kooperation begeistert. »Deshalb sind wir besonders stolz darauf, daß es uns gelungen ist, gemeinsam mit dem ›Kempinski Grand Hotel Heiligendamm‹ eine ›Davidoff Lounge‹ in diesem wunderschönen Haus zu integrieren.« Auch der Geschäftsführende Direktor des Luxushotels, Martin H. Kolb, freute sich über die Eröffnung: »Durch die Zusammenarbeit mit ›Davidoff‹ können wir unseren Gästen ganz neue und innovative Möglichkeiten des Genießens eröffnen. Zudem fungiert die ›Heiligendamm Davidoff Lounge‹ auch als offizielle Lounge für unseren ›Business & Cigar Club Heiligendamm‹.«
Kempinski Grand Hotel Heiligendamm, Prof.-Dr.-Vogel-Straße 16–18, 18209 Bad Doberan-Heiligendamm • Telephon: +49 (38203) 7400, Telefax: +49 (38203) 740-74-74 • www.kem pinski-heiligendamm.com.
Eröffnung, die vierte: Ein Ende scheint nicht abzusehen …

… zumindest, was die ›Davidoff Lounges‹ angeht, die in diesen raucherfeindlichen Tagen der genußfreundlichen Öffentlichkeit übergeben werden, denn bekanntlich ist eine gute Cigarre für viele Connaisseure unabdingbarer Teil der Genußkultur. Wo einst Goethe und Schiller wandelten, können jetzt Cigarophile ihrer Lust nachgeben. Wie unschwer zu erraten, befinden wir uns im geschichtsträchtigen Weimar …
Traditionsreich ist auch das am Markt gelegene ›Hotel Elephant‹, das schon zu Lebzeiten der beiden Dichterfürsten einen hervorragenden Ruf hatte. Nicht ganz so prosaisch geht es jetzt in der ›Davidoff Lounge‹ des Luxushotels zu, die seit dem 1. Juli, dem Datum des Inkrafttretens des Gesetzes zum Schutz der Nichtraucher in Thüringen, auf Gäste wartet, die in stilvollem Ambiente dem gehobenen blauen Dunst frönen möchten. Jedenfalls bietet die elegante Lounge im Art-deco-Stil der zwanziger Jahre auf 150 Quadratmetern alles, was das Herz eines leidenschaftlichen Cigarrenliebhabers höher schlagen läßt. Warme Farben, eine angenehme Lichtatmosphäre und die klassisch-elegante Einrichtung laden zum Verweilen und Genießen ein.
Hotel Elephant, Markt 19, 99423 Weimar • Telephon: +49 (3643) 8020, Telefax: +49 (3643) 802-610 • www.starwoodhotels.com.
Cigarre, die erste und die zweite:
Edle Präsente
der diesjährige Es gibt zwei Sonderauflagen in Sachen Habanos. Wenn sich die Kubaner schon so viel Mühe geben, hochwertige Geschenkboxen herzustellen und anzubieten, dann sollte auch der Inhalt entsprechend sein. Und das ist er: Die Spitzenmarken ›Cohiba‹ und ›Montecristo‹ geben sich die Ehre.
Die Geschenkbox ›Cohiba Maduro 5 Selektion‹ enthält eine ›Cohiba Maduro 5 Secretos‹ (Länge 110 mm, ø 40), eine ›Cohiba Maduro 5 Magicos‹ (Länge 115 mm, ø 52) sowie eine ›Cohiba Maduro 5 Genios‹ (Länge 140 mm, ø 52). Verkaufspreis der Box: € 75,–.
Einem Habanophilen etwas über die ›Cohiba‹, auch über die ›Cohiba Maduro 5‹ mit ihrem dunklen Deckblatt zu erzählen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Gleiches trifft selbstredend auf die ›Montecristo‹ zu, die praktisch seit ihrem Bestehen – sie erblickte Mitte der dreißiger Jahre das Licht der Tabakwelt – zu den weltweit beliebtesten Havannas gehört.
Ist die Geschenkbox der ›Cohiba‹ mit drei Cigarren bestückt, so wartet jene der ›Montecristo‹ mit vier Formaten auf: ›Montecristo № 2‹ (Länge 156 mm, ø 52), ›Montecristo № 4‹ (Länge 129 mm, ø 42), ›Montecristo Edmundo‹ (135 mm Länge, ø 52), ›Montecristo Petit Edmundo‹ (Länge 110 mm, ø 52). Verkaufspreis der Box: € 65,–.
Cigarre, die dritte: Pyramide mit Charme

Einen besonderen Charme versprüht die diesjährige Sonderedition der Marke ›The Griffin’s‹ im beliebten Format ›Piramides‹. Die Tabakmischung der mittelkräftigen Cigarre setzt sich aus einer Kombination von kräftigen Piloto- und San Vicente-Tabaken zusammen, die mit einem Anteil milder Olor-Tabake verfeinert und dem sonnengereiften Deckblatt geschmacklich abgerundet wird, wobei der ausgewogene und würzige Geschmack überzeugt. Um den Genuß auch auf Reisen einfacher zu machen, ist jede einzelne Cigarre im edlen Glas-Tubo verpackt und mit Kork verschlossen. Die weltweit auf achttausend schwarze 10er-Holzkistchen limitierte Edition ist im ausgewählten Tabakfachhandel erhältlich.
›The Griffin’s Special Edition XXIV‹. Länge: 140 mm, Ringmaß: 52 (ø 20,6 mm), Deckblatt: Ecuador (Connecticut Sun Grown), Umblatt: Mexiko (Sumatra Seed), Einlage: Dominikanische Republik (Piloto Ligero, San Vicente Ligero, San Vicente Seco, Olor
Ligero). Verkaufspreis 10er-Holzkistchen: € 93,–.
Ehrung, die erste: Starpack Golden Award 2008

Diese hohe Auszeichnung ging an ›Dunhill‹, und zwar für den Auftritt der Cigarrenserie ›The Dunhill Signed Range‹ in der Kategorie »Luxusprodukt«. Die ›Starpack Golden Awards‹ gelten übrigens als die renommiertesten, die in der Verpackungsindustrie international zu vergeben sind. Solch einen ›Award‹ zu gewinnen ist schon etwas Besonderes – immerhin traten mehr als dreihundert Bewerber in London an, um in zahlreichen Kategorien, angefangen bei Haushaltsprodukten bis hin zu Luxusgetränken, den Sieg davonzutragen, wenigstens jedoch einen der ersten Plätze zu belegen. Warum Dunhill die Nase vorn hatte? Dazu die Jury: »Das ›Dunhill Signed Range‹- Sortiment repräsentiert alle Eigenschaften einer erstklassigen Verpackung: eine starke Design-Vision, die sich dem Image der Marke bewußt ist und darauf aufbaut, wurde mit einem außerordentlichen Interesse zum Detail … umgesetzt.«
Nun hat auch das Äußere jene hohen Weihen bekommen, das dem Inneren schon von zahlreichen Connaisseuren aus aller Welt attestiert worden ist, ist doch die Qualität der einzelnen Formate dieser Cigarrenserie über jeden Zweifel erhaben. Ron Reinders, der Chef von ›Dunhill Cigars‹, zeigte sich jedenfalls erfreut: »Die neue Verpackung des ›Signed Range‹-Sortiments wird im Einzelhandel hervorragend angenommen und spiegelt die Qualität und das Erbe der renommierten Marke eindrucksvoll wider.«
Ehrung, die vierunddreißigste: Pfeifenraucher des Jahres …

… ist Hans-Ulrich Jörges. Der Journalist und Mitglied der Chefredaktion des Stern wurde als ›Pfeifenraucher des Jahres 2008‹ am Abend des 28. Mai in Berlin geehrt. Die Laudatio hielt der Bundestagsabgeordnete Laurenz Meyer, während die offizielle Verleihung der Urkunde durch Marc von Eicken erfolgte, dem Vorsitzenden des ›Tabak Forums‹: »Hans-Ulrich Jörges steht für Individualität, Eigenständigkeit im Denken und Handeln, Unabhängigkeit und Eintreten für persönliche Überzeugungen sowie ein hohes Maß an Genußbewußtsein – Eigenschaften, die einen modernen und selbstbewußten Pfeifenraucher von heute auszeichnen. Dies wollen wir mit der heutigen Ehrung von Hans-Ulrich Jörges zum Pfeifenraucher des Jahres würdigen.«
Mit der Auszeichnung als Pfeifenraucher des Jahres 2008 reiht sich mit Hans-Ulrich Jörges erstmals ein Journalist in die lange Reihe Prominenter, die 1969 mit Herbert Wehner begann und zu der so namhafte Persönlichkeiten wie Literaturnobelpreisträger Günter Grass, Politiker wie Norbert Blüm, Helmut Kohl, Peter Struck und Joachim Poß, aber auch Schauspieler wie Rüdiger Joswig und Tobias Moretti gehören.
Der umtriebige und streitbare Journalist Jörges, der als Mitglied der Chefredaktion des Stern sowie als Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags ›Gruner + Jahr‹ den Stern politischer gestaltet und somit in den letzten Jahren mitgeprägt hat, ist ein Freund deutlicher Worte, der seine politische Meinung gern zugespitzt an seine Leser transportiert, so unter anderem in seiner wöchentlichen Kolumne Zwischenruf.
Jörges sieht sich selbst als »Mann mit kritischem Blick, der gerne Diskussionen ins Rollen bringt«. Eine positive Ausstrahlung, gepaart mit dem verschmitzten Blick eines neugierigen Mannes, der seinen Beruf mit Leidenschaft und einem hohem Maß an Gespür für politische Themen ausübt, bildet die Basis für seinen Erfolg. Das Pfeiferauchen ist für Hans-Ulrich Jörges dabei Inspiration und Kraftquelle gleichermaßen: »Ich liebe die kleinen Oasen im Alltag, wo ich bei einer guten Pfeife Entspannung und Kreativität zugleich tanken kann.«
Händler, der erste: Neuer Habanos Specialist

Am 24. Mai wurde mit dem Chemnitzer Tabakwarenfachgeschäft ›Cigarren-Contor‹ der zweite ›Habanos Specialist‹ im Bundesland Sachsen ausgezeichnet. Vertriebsleiter Ino Mühlmann und Marketingleiter Christoph A. Puszkar nahmen diese Auszeichnung im Rahmen eines großen Sommernachtsballs vor. Geschäftsführer Jörg Pille begrüßte rund hundert Gäste zu diesem Anlaß im traditionsreichen Hotel ›Chemnitzer Hof‹, in dem sich auch das Geschäft befindet. In dem 10 Quadratmeter großen, begehbaren Klimaraum findet der Aficionado ein sehr umfassendes Habanos-Sortiment. Kuba-Liebhaber Pille berät seine Kunden in Sachen Cigarre professionell und kompetent und hält für sie außerdem ein exklusives Spirituosensortiment bereit. Die Auszeichnung als ›Habanos Specialist‹ betrachtet er deshalb als Anerkennung für seine Arbeit.
Für den Abend hatte sich der Chemnitzer Händler etwas Besonderes einfallen lassen: Internationale Künstler entführten in das Amerika der zwanziger Jahre mit Prohibition und Al Capone, Charleston und Federboa. Die Parallele zur gegenwärtigen Tabakprohibition war natürlich reiner Zufall …
Cigarren-Contor im Hotel ›Chemnitzer Hof‹, Theaterplatz 4, 09111 Chemnitz • Geschäftszeiten: Dienstag bis Freitag 13.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 11.00 bis 14.00 Uhr • Telephon: +49 (371) 909-89-16, Telefax: +49 (371) 909-89-17 • www.cigarren-contor.de.
Händler, der zweite: Phönix aus der Asche
Drei Jahre nach der Schließung des bekannten Stammhauses von ›Cigarren Junghans‹ und gut hundertzehn Jahre nach der Gründung des Tabakgeschäfts eröffnet der einst schönste Berliner Cigarrenladen an neuer Stelle wieder. Die ›Kaiserhöfe‹, direkt am Flanier-Boulevard ›Unter den Linden‹, angrenzend an die schöne Friedrichstraße, dienen dem Ladengeschäft mit angeschlossener Smokers Lounge als neue Heimat.
Im Jahre 1897 wurde der Tabakladen von Hulda Junghans gegründet. Ihrer Tochter Clara schenkte sie 1911 zum einundzwanzigsten Geburtstag das Geschäft an der Chausseestraße 129, unweit vom Oranienburger Tor. Damals ließ sie von einem kaiserlichen Hofarchitekten das dunkle Eichenmobiliar einbauen, das heute, sorgfältig restauriert, das Herzstück der neuen Lounge darstellt.
In der Chausseestraße soll sogar Fidel Castro zu Gast gewesen sein, als er am dreißigsten Jahrestag der DDR zum Staatsbesuch in Ost-Berlin weilte. Erich Honecker hatte ihn in die Chausseestraße geführt, um dem Gast aus Kuba zu zeigen, wo es die berühmten Havannas zu kaufen gab. Nach der Wende versorgten sich dann bald Liebhaber aus dem Westen mit Tabakwaren von ›Junghans‹. So deckte sich der jetzige SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck dort mit Pfeifentabak ein, während Entertainer Harald Juhnke und der ehemalige Industriemanager Hans-Olaf Henkel Cigarren bevorzugten. Allerdings gab es nach Erzählungen auch einen, der »eher geizig« war: Bertolt Brecht kaufte bei ›Cigarren Junghans‹ nur Streichhölzer. Die Cigarren ließ er sich stets schenken, heißt es. In den heutigen Zeiten der Restriktionen und Rauchverbote sollten die neuen Betreiber die Cigarren lieber verkaufen …
Cigarrenmagazin Unter den Linden, Kaiserhöfe, Unter den Linden 26–28, 10117 Berlin • Geschäftszeiten: 12.00 bis 20.00 Uhr • Telephon: +49 (30) 536-04-257 • www.cigarrenma gazin.de.
Händler, der dritte (aber beileibe nicht der letzte): Jubiläen

Gleich zwei runde Geburtstage in diesem Jahr kann der umtriebige Kölner Tabakwareneinzelhändler Peter Heinrichs feiern: ›Pfeifen Heinrichs‹ wird ein rundes Jahrhundert alt, und ›Peter Heinrichs‹ besteht nunmehr fünfundvierzig mal dreihundertfünfundsechzig Tage. Grund genug für das Enfant terrible der Branche, diese Jubiläen gebührend zu feiern. Das geschieht am 6. September, einem Samstag, in Bergheim-Niederaußem, wo Peter Heinrichs mit seinem ›Château Henry‹ vertreten ist, das von seiner Frau Gertrud geführt wird – und wo schon so manch legendärer ›Smokers Treff‹ stattgefunden hat. Auch dieses Mal wird das Spektakel um 18.00 Uhr beginnen. Gertrud und Peter Heinrichs laden dazu ein und freuen sich über jeden, der mit ihnen und ihrem Team feiert.
Château Henry, Ecke Volta-/Ohmstraße, 50129 Bergheim-Niederaußem (Gewerbegebiet) • Geschäftszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 18.30 Uhr, Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr, Öffnungszeiten Museum und Cafeteria: Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr (Feiertage geschlossen)
• Telephon: +49 (2271) 562-88 und 534-80, Telefax: +49 (2271) 564-91 • www.pfeife.de.
AFICIONADO │ NEWS
Live

»Es gibt drei Hauptzutaten für die Herstellung eines ›Laphroaig‹: Gerste, Wasser und Hefe. Das Geheimnis aber sind die Menschen.« So John Campbell, Distillery Manager von ›Laphroaig‹. Drei dieser Menschen lüfteten jüngst in einem weltweit einzigartigen Event ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse mit ›Laphroaig‹: Am Donnerstag, dem 18. Juni 2008, lud die Destillerie um 21 Uhr deutscher Zeit zu einem Online-Whisky-Tasting mit Live-Übertragung per Webcam ein. In einer fünfundvierzigminütigen Degustation verkosteten und bewerteten drei Experten fünf ›Laphroaig‹-Qualitäten in der Destillerie. Freunde und Liebhaber auf der ganzen Welt waren eingeladen, diese Degustation online zu verfolgen, die Abfüllungen selbst zu verkosten und mitzumachen. Denn parallel hatte das interessierte Internet-Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen, von denen einige in die Diskussion eingebunden wurden. Die Teilnehmer vor Ort waren absolut hochkarätig: Von ›Laphroaig‹ selbst waren neben John Campbell Masterblender Robert Hicks dabei, während der berühmte Whisky-Autor Martine Nouet die Expertenrunde komplettierte. Der erste Event dieser Art begeisterte denn auch Fans von ›Laphroaig‹ auf der ganzen Welt. ›Laphroaig‹ ist der weltweit führende Single Malt von der Schottland vorgelagerten Insel Islay, jener Scotch-Whisky-Region, aus der die von Kennern so geschätzten wuchtigen und torfigen Malts kommen. Dazu gehören auch die Abfüllungen von ›Laphroaig‹. ›Laphroaig‹ (sprich »Lafreug«) ist gälisch und bedeutet »die schöne Niederung an der breiten Bucht«. Und genau da liegt die vor fast zweihundert Jahren von den Brüdern Donald und Alex Johnston gegründete Destillerie – an einer kleinen, naturbelassenen Bucht am rauhen Atlantik. Die Besonderheit bei ›Laphroaig‹ ist das perfekte Zusammenspiel von einzigartigen, natürlichen Einflüssen der Insel und dem Können des Masterblenders. So zeigen alle Qualitäten einen sehr eigenen, komplexen Charakter, der in der Destillerie selbst als »sehr torfig und rauchig und mit einem Beigeschmack von See und Andeutungen von Süße« beschrieben wird. Zum Portfolio in Deutschland gehören ›Laphroaig 10 Years Old‹ (40 % Vol.), ›Laphroaig 10 Years Old Cask Strength‹ (55,7 % Vol.), ›Laphroaig 15 Years Old‹ (43 % Vol.) ›Laphroaig Quarter Cask‹ (48 % Vol.) und ›Laphroaig 25 Years Old‹ (40 % Vol.). Weiteres unter www.laphroaig.com.
Modern und glamourös

Das ist die Art, ›Glenmorangie‹ zu genießen, und zwar im großen Stil, denn ›Glenmorangie‹ präsentiert die weltweit erste ›Jeroboam‹- Flasche für Single Malt Whisky, gefüllt mit ›Glenmorangie Original‹. Unter Kennern auch als »The Original« bekannt, zeichnet er sich durch ein ganz besonderes Erlebnis für die Sinne aus, ein Kaleidoskop an Aromen und Geschmack, das man gerne im Freundeskreis genießt – am besten eben aus der ›Jeroboam‹. Für den perfekten Auftritt in exklusiven Bars und im Szene-Nightlife wurde speziell für die ›Jeroboam‹ das ›Glenmorangie Jeroscope‹ entwickelt, ein gleichermaßen glamouröses wie funktionales Objekt, um die ›Glenmorangie Jeroboam‹ (3-Liter-Flasche mit einem Gewicht ca. 4,5 kg) zu servieren. Mit einer roulierenden 90-Grad-Drehbewegung wird ›Glenmorangie Original‹ aus der ›Jeroboam‹- Flasche in das Glas gegossen, während der Lichtstrahl des ›Jeroscopes‹ die Umgebung in atmosphärisches Licht taucht. ›Glenmorangie‹ ist als komplexer und köstlicher Single Malt Scotch Whisky bekannt. Er stammt aus dem schottischen Hochland, wo er in der ›Glenmorangie‹-Destillerie von den legendären »16 Men of Tain« sorgsam hergestellt wird. Dieser Whisky der Extraklasse wird in den höchsten Brennblasen Schottlands destilliert, um anschließend in feinsten Eichenfässern bis hin zur Perfektion zu reifen. Die Brennerei wurde übrigens 1843 gegründet und gehört seit 2005 zu ›Moët Hennessy‹, der Wein- und Spirituosensparte des weltweit führenden Luxuskonzerns ›LVMH‹. ›Glenmorangie Original Jeroboam‹ ist seit Juni 2008 in der exklusiven Gastronomie sowie in Department Stores und im gehobenen Fachhandel zum Preis von circa 185 Euro erhältlich. Weiteres unter www.glenmoran gie.com.
Wachgeküßt

Seit Dekaden war es ruhig um das Traditionsweingut an der Nahe. Seit den achtziger Jahren hatte sich die Familie Pieroth verstärkt um den Weinhandel gekümmert – weltweit und mit steigendem Erfolg. Das eigene Weingut dagegen lag im Dornröschenschlaf. Im dreihundertdreiunddreißigsten Jahr der Familientradition ließ man es sich aber nicht nehmen, wieder eigenen Wein zu machen und stolz den Namen ›Pieroth‹ auf die Etiketten zu schreiben. »Winzer aus Tradition und Weinhändler aus Leidenschaft« nennt sich Dr. Johannes Pieroth schließlich zu Recht. Bei der Pressekonferenz in Berlin waren die Weinprominenz und Journalisten aus Deutschland, Frankreich und England zu Gast, und Frauke Ludowig schien als wachgeküßtes Dornröschen an diesem Nachmittag selbst eher Weinprinzessin als knallharte Talkerin zu sein. Die Gutsweine, ausschließlich weiß und mit dem deutlichen Hang aficionado NEWS BILDNACHWEIS: ANBIETER- UND HERSTELLERARCHIVE zu Restsüße und feinherbem Ausbau, sind alle lebendig und klar, erfrischend und knackig – leichte Sommerweine und edelsüße Auslesen, die, nebenbei erwähnt, gerade wegen ihrer feinen Süße und erfrischenden Art sehr gut zu feinen Rauchwaren passen. Weiteres unter www.pieroth.de.
Kompaktes Klangtalent

Mit dem SACD-Receiver ›PDX-Z9‹ präsentiert ›Pioneer‹ eine neue Generation von audiophilen Geräten: Das kompakte Klangtalent verbindet traditionelle Hi-Fi-Tugenden mit modernen Multimedia-Features wie ›iPod‹-Steuerung, USB, DLNA und Internet- Radio. Wie bei allen Geräten seiner exklusiven ›Pure-Audio-Serie‹ setzt ›Pioneer‹ auch beim neuen SACD-Receiver nur hochwertigste Bauteile ein. Um dem Qualitätsanspruch der audiophilen Zielgruppe gerecht zu werden, wurde die Feinabstimmung der akustischen Klangeigenschaften erneut von den professionellen Tonmeistern der legendären ›AIR‹-Studios in London vorgenommen. Der ›PDX-Z9‹ wurde bereits auf seiner Premiere im Rahmen der diesjährigen ›High End®‹ in München mit dem begehrten Award »Best Value for Money« ausgezeichnet. Der SACD-Receiver ›PDX-Z9‹ wurde für besonders anspruchsvolle Musikliebhaber entwickelt: Dank einer volldigitalen Signalverarbeitung gelangen alle Audiosignale ohne D/A-Wandlung direkt zu den Endstufen. Das Zusammenspiel der ausgesuchten Bauteile und der hochentwickelten Schaltungen ermöglicht so einen absolut reinen und unverfälschten Klang. Komprimierte Ton-Formate wie MP3, WMA, ACC werden mittels Sound- Retriever auf das Klangniveau einer CD hochgerechnet. Der ›PDX-Z9‹ spielt aber nicht nur Audio- CDs, CDs mit komprimierten Musikformaten und Super-Audio-CDs ab. Er verfügt auch über einen RDS-Radiotuner sowie einen ›iPod‹-Eingang zur Direktsteuerung von ›Apple‹-Musik-Playern. Darüber hinaus eignet sich der ›PDX-Z9‹ optimal als Herzstück eines digitalen Musikarchivs: Audio-Dateien von Festplatten und USBSticks können per Front-USB-Eingang direkt abgespielt werden. Eingebunden in das heimische PC-Netzwerk, spielt der SACD-Receiver seine multimedialen Fähigkeiten voll aus: Per DLNA-Netzwerk (›Ethernet‹) lassen sich Musikdateien von NAS-Laufwerken, PCs oder ›Mac‹-Computern in Echtzeit streamen. Nicht nur komprimierte Formate wie MP3 oder WMA, sondern auch verlustfrei codierte Musik im WAV- und FLAC-Format werden hier in maximaler Klangqualität wiedergegeben. Bei einer Internet-Anbindung lassen sich durch die Integration des datenbankbasierten Online-Services ›vTuner‹ sogar viele tausend Internet-Radio-Stationen aus mehr als hundert Ländern anwählen. Mit 2 mal 50 Watt Ausgangsleistung, Touch-Sensoren, Phono-Eingang und massiv vergoldeten Lautsprecher- Schraubklemmen läßt der ›PDX-Z9‹ die Herzen anspruchsvoller Hi-Fi-Fans höher schlagen. Das edle Aluminium-Gehäuse, die separat verschraubten Seiten- und Frontpanele sowie ein weißes OEL-Display bewirken bei dem zurückhaltenden Design dieses CD-/SACD-Receivers eine besonders hochwertige Optik. Der neue SACD-Receiver ›PDX-Z9‹ von ›Pioneer‹ ist seit Juni im Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für dieses Multi-Talent liegt bei überschaubaren 899 Euro. Weiteres unter www.pioneer.de.
Limited Edition

Die auf 999 Stück limitierte ›Pontos Décentrique GMT‹ zielt auf Weltreisende mit Sinn für traditionelle Schweizer Uhrmacherkunst, modernes Design und High-Tech-Materialien. Das Gehäuse mit einem Durchmesser von 45 Millimetern und das Zifferblatt sind aus Titan gefertigt, während das Werk, handverziert mit eleganten Côtes de Genève und einer feinen Perlage, dank spezieller Oberflächenbehandlung in edlem Schwarz glänzt. Alle Funktionen der ›Pontos Décentrique GMT‹ sind dezentral angeordnet: Stunden, Minuten und Sekunden werden nicht wie üblich aus dem Zentrum heraus angezeigt, sondern in einem dezent mit breiteren Indexen für die Stunden und schmaleren für die Minuten gestalteten Kreissegment, das leicht in Richtung 10 Uhr versetzt ist. Die ebenfalls runde Tages- und Nachtanzeige für eine zweite Zeitzone ist zwischen dem Zifferblattzentrum sowie 2 und 5 Uhr plaziert. Tages- oder Nachtstunden werden hier durch Sonne- und Mondsymbole angezeigt, die sich auf einer Scheibe drehen. Polierte und unpolierte Partien des Saphirglases ermöglichen es dem jeweils aktuellen Himmelskörper, zu erscheinen oder verdeckt zu bleiben. Die Datumsanzeige, die hier über eine spezielle Verbindung zwischen Basiswerk und Komplikationsmodul direkt unter dem Zifferblatt liegt, erfolgt über Datumsziffern, die aus einer großen Scheibe ausgestanzt sind. Das aktuelle Datum ist in einem Fenster der unpolierten Saphirglasfläche abzulesen. Die Krone wird durch zwei Stege geschützt, von denen der obere gleichzeitig als Drücker zur Einstellung der zweiten Zeitzone dient. Zeiger, Minutenindexe, das Mondsymbol und die Fläche unter der Datumsanzeige sind mit Superluminova beschichtet und damit auch bei Dunkelheit ablesbar. Das Armband mit Titanschließe wird wahlweise aus Krokoleder oder vulkanisiertem Kautschuk angeboten. Der Preis für eines der limitierten Exemplare und mit dem Award ›Red Dot‹ ausgezeichneten Stücke aus dem Hause ›Maurice Lacroix‹ liegt bei 5.300 Euro. Weiteres unter www.mauricelacroix.com.
Großzügig

Chronographen mit großzügigen Durchmessern sind en vogue. Oft sind diese Uhrenmodelle jedoch mit Kalibern ausgestattet, welche die geräumigen Gehäuse nicht zu füllen vermögen. Nicht so bei der ›Pontos Chronographe Valgranges‹ von ›Maurice Lacroix‹. Ihr auf dem Kaliber ›Valgranges A07‹ basierendes Automatikwerk paßt mit seinen sechzehneinhalb Linien perfekt in das 47 Millimeter messende Edelstahlgehäuse, das jedoch nicht nur groß ist, sondern durch seine aufwendige Bearbeitung und klare Zeichnung besticht. Die beiden Drücker für die Chronographenfunktionen fügen sich harmonisch ein, die schlanken Bandanstöße sind elegant geschwungen, und das fein ausgearbeitete Zifferblatt mit unterschiedlichen Niveaus betont die Zusatzfunktionen. Den Rahmen für das in Schwarz oder in Silberfarben erhältliche Zifferblatt bilden großzügige applizierte Indexe, ein schlicht gehaltener Minutenring sowie eine praktische Tachymeter- Skala für die Berechnung von Durchschnittsgeschwindigkeiten. Bescheiden gibt sich auch nicht der ›Pontos Rectangulaire Chronographe‹ der Schweizer. Das sanft gewölbte, rechteckige Gehäuse verfügt über die beachtlichen Ausmaße von 38,21 mal 42,85 Millimetern und wird in Edelstahl sowie in Titan angeboten. Wie bei der ›Pontos Chronographe Valgranges‹ werden die Funktionen der Uhr durch eine interessante Nivellierung des Zifferblatts unterstrichen, was der Uhr ein unverwechselbares Relief verleiht, auf dem sich einfallendes Licht dank des Wechsels von satinierten und polierten Partien stimmungsvoll bricht. Einen noch puristischeren, ganz auf ein klares Design konzentrierten Auftritt feiert jene schwarze Zifferblatt-Variante, die ohne kleine Sekunde auskommt. Der Preis der Modelle liegt bei 3.150 Euro. Weiteres unter www.mauricelacroix.com.
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